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  • bowi schrieb:

    Ja der Golfer war gut trinkbar , aber eigentlich waren das alle Abfüllungen aus der 1960er von Bowmore
    egal ob von DT , D&L , OA...

    Schöne Erinnerungen an einen Tag unter Freunden wo wir fast die komplette Serie der 33xx Abfüllungen von DT verkostet haben. Es gab chon Unterschiede aber Ausfälle gab es keinen.
    Als OA mit ganz wenig Fucht ist mir der 25yo von 1969 in Erinnerung geblieben. Dafür aber eine geniale Mischung aus Sherry, Rauch und altem Schmierfett.
  • Mir stellt sich in diesem Zusammenhang immer wieder die Frage: Wie haben die das damals hinbekommen, und warum ?können/wollen/dürfen? die das heute nicht mehr?

    Meine bisherigen Erkenntnisse:
    1.) Die Rohstoffe.
    Weder Gerste noch Hefe sind heute vergleichbar, alles auf Yield getrimmt.
    2.) Fermentationszeit
    bei +/-48h reine Hefe-Fermentaion, ab >72h Milchsäuregärung.
    Letzterees könnte für die Fruchtaromen verantwortlich sein
    3.) Destillation
    Auch hier der Fokus auf Yield, Standardisierung.
    Vielleicht waren die genialen Fässer einfach Zufall, ohnen dass man hinterher wusste, woran es lag?
    4.) Fässer
    Ja, früher war alles besser, etc. Besser? Zumindest bei den Sherry Fässern anders. Und dass ausgelutschte Sherryfässer hervorragend geeignet sind, um Whisky lange reifen zu lassen haben ja etliche Destillerien bewiesen.
    5.) ???
    6.) Profit!

    Vermutlich von allem etwas, und noch vieles mehr...

    Meine Highlights:
    Bowmore 1968 Celtic Heartlands. Grapefruit-Monster
    Bowmore Tempest 1st (im Blindtating hab ich den für nen alten Bowie gehalten)
    Bowmore 1996 TWA Faces
    Bowmore Bicentenary. Holunder/Johannisbeere.... getorft!

    Gruß

    Daniel
  • @Geniesser

    Ja der Golfer war gut trinkbar :yes: , aber eigentlich waren das alle Abfüllungen aus der 1960er von Bowmore
    egal ob von DT , D&L , OA...
    Diese Qualität wird sicher nicht wieder kommen , auch wenn Bowmore mit den neuen Abfüllungen zeigt , das die Distille wieder auf einem guten Weg ist , was mich als alten Fan natürlich freut und ich mir wieder öfter einen Bowmore kaufe , von den alten Beständen ist leider kaum noch was da :no:
  • MiddleCut schrieb:

    Ich denke grundsätzlich muß man schon aufpassen mit "früher war alles besser".
    Hatte gerade letztens einen alten Sherrifs Bowmore aus einer FT im Glase und mein Schatzi und ich waren bei der Meinung. Naja geht so, aber wirklich "toll" ist der nicht. Im folgende lasse ich aber mach altes Schätzchen mal weg, da die Preis auch hier immer "Genießerunfreundlicher" werden.

    Bowmore ist für mich "die Islay Brennerei der letzten Jahre". Als wir uns ab 2006 intensiver mit Islay Whiskies beschäftigt haben, war Bowmore eher ein "no go". Entweder mit den "berühmten Fehlnoten" oder aber einem PLV z.B. bei den Islay Festival Abfüllungen (6,7,8,9 Jahre mit jeweils 60,- 70,- 80,- und 90 Pfund), bei dem ich kein Tendenz zum Einkaufen sah. Da gab es ja schließlich noch Laphis von 1989 für 45,-. Pfund zum Festival
    In der Zwischenzeit ist für mich Bowmore immer wieder eine Top Entdeckung. Zu nennen wären da sowohl Bourbon als auch Sherry Cask bottle your own Abfüllungen vor Ort, als auch manche UAs zuletzt den Bw7 von Elements of Islay und dazu noch ein paar Sonderabfüllungen for Ort. z.B. Maltmen´s Selection. Gerade viel exBourbon Abfüllungen haben (wieder) ein schöne Fruchtigkeit gepaart mit einem leichten, aber tiefem Peatcharakter.
    Die "Standardrange" ist auch aus meiner Sicht keine schlechte. Bei dem Small Batch hab ich mir zur Sicherheit mal 2 Kisten in den Keller gestellt, da dieser einer meiner Sommer Lieblinge ist. Auch den 15er und 18er empfinde ich als gut. Der aktuelle 18 Jahre Manzanilla ist ebenfalls für mich gelungen. Viele andere teurere Abfüllungen oder Sondereditions mit viel Story sind weniger mein Ding. Probieren ok, aber keine ganze Flasche.
    Die Produktpalette von Bowmore empfinde ich als ausgewogen, durchdacht und preislich angemessen.
    Bowmore ist eine für mich ein Paradebeispiel, daß mein seine Vorlieben von Zeit zu Zeit auch mal korrigieren kann/sollte/muß ?! und es zeigt, daß Brennereien durchaus aus einem Tal wieder nach oben kommen können :-)

    LG René


    Meine persönlichen Empfindungen sind nahe an denen von René.
    Die alten Sherrifs sind ganz ok (sowohl 8yo als auch nas) aber der der Aha-Effekt kommt da doch eher davon, dass man weiss was man im Glas hat als von dem was im Glas ist.
    Bei den 1960er (speziell ab der fruchtigen Zeit von Mitte 1960er, vorher wesentlich mineralischer) sind die Aromen sehr oft genial. Da braucht es kein Label.
    Lavendelzeit ist auch nicht so mein Ding.
    Und wie bei René haben in den letzten Jahren von keiner Brennerei mehr Abfüllungen den Weg in meine Bar gefunden als von Bowmore (also bezogen auf aktuelle Abfüllungen).

    @bowi:
    Du erwähnst den Inhalt der Pulle von deinem Avatar nicht. Der ist aber auch schon grosses Kino.
  • Bowmore ist für mich durchaus eine besondere Brennerei, es war die erste, zu der ich zärtlich Liebling(sbrennerei) gesagt habe... :D Das ganze war etwa vor 18-19 Jahren, durchaus in der Zeit, als die berühmt/berüchtigte Lavendelnote unterwegs war. Mein erster Bowmore war ein 15jähriger Mariner (wenn ich mich nicht irre, dann der). Später durften auch noch andere damalige OA's wie 12y (auch noch mit dem auf Glas gedruckten Label, dann Dusk, Dawn und Darkest. Alle waren damals sehr nach meinem Geschmack und ich wäre nie auf die Idee gekommen, das sich daran mal etwas ändern könnte. Höherpreisige Bottlings wie Seadragon, Voyage oder Claret waren mir damals zu teuer... :rolleyes: ... aber auch mein Geschmack hat sich im Laufe der Jahre verändert. Ich habe vor nicht allzu langer Zeit nochmal den alten 12er (der hier) erstehen können. Als ich ihn voller Erwartung dann im Glas hatte, war das ein wenig so, als hätte ich meine erste Ex-Freundin wiedergetroffen... :D ...da war etwas schönes, aber ich hab inzwischen schon besseres erlebt... Mit der Zeit und in Bekannschaft von vielen Whiskynerds, nicht letztendlich auch auf dieser Plattform, hatte ich dann auch Gelegenheit, mal ältere, unabhängige Bowies probieren zu dürfen. Es waren vor allem 1966er, welche die Fahne fast unerreichbar hochgesteckt haben... neben alten Taliskern das so ziemlich beste, was mir in meiner über 20jährigen Whiskygefolgschaft bislang auf den Tisch gekommen ist. Leider mittlerweile relativ unbezahlbar... zumindest als ganze Flasche. Was die heutigen Originalabfüllungen angeht, so möchte ich den 12er als sehr ordentlichen, fair bepreisten Standard loben. Die Batches waren verschieden, aber keinerzeit war er wirklich schlecht. Auch der 15jährige Darkest, m.W.n ein Auslaufmodell - war stets gut, der fassstarke Laimrig allerdings noch besser, beides Bestseller in meiner Bar. Spezielle Sachen wie die Devils Cask waren auch sehr gut, preislich allerdings etwas gaga... :naja: ...die ganz aktuelle Range kenne ich nicht hundertprozentig, in den letzten Jahren war da viel Kuddelmuddel.... White Sands, Black Rock, Gold Reef, 9y...etc....Da wäre wohl etwas weniger mehr gewesen. Nie werde ich auch meine Privattour durch Distillerie und Warehouse vergessen, wo auch zweimal dar Valinch zum Einsatz kam... anschließend gab es an der Bar noch aus der aktuellen Range (2012 war das glaub ich) bis zum abwinken... Da kann ich der alten Brennerei nicht böse sein... Einige Handfilled waren auch großes Kino... ich freue mich auch wieder auf Juni, wenn Bowmore mal wieder Station für einen Islaybesuch mit hier rege schreibenden Kollegen aus Hamburg und Bayern sein wird... :D ...
    Eins vielleicht noch : Unabhängig abgefüllte Bowies von ungehypten Abfüllern, etwa 10 bis 20 Jahre alt, sind in der Regel immer guter Trinkstoff mit fairen Preisen...