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  • Wenn man sich mal den Bericht der Edrington Group vom Juni '18 anschaut - zweistelliges Wachstum für Mac in Taiwan und den USA, sehr stark in Russland und China.
    Man kann vermuten, dass hier Macallans Premium-Status ein Kaufgrund ist ("Schaut her was ich mir leisten kann") und vielleicht nicht in erster Linie der Geschmack.
    Highland Park hat ein zweistelliges Wachstum hingelegt und ich würde mich nicht wundern, wenn es nicht auch für die Brennerei "tolle" Pläne gäbe um die Märkte langfristig ausreichend zu bedienen und die Brennerei aus-/umzubauen (Vielleicht in ein überdimensionales Wikingerschiff? fettgrins ).
    Viele Worte, kurzer Sinn - Kernmarkt sind wir längst nicht mehr. Ob einer hier aus dem Forenkreis nun eine Buddel kauft oder nicht, das ist dem Management bei Edrington piepegal. Ändern können wir als europäischer Markt kurzfristig nichts mehr, auch nicht mit einem Totalboykott, imho.

    Aber soll doch die Edrington Group nur an Zahlen denken und mit diesen Märkten Millionengewinne einfahren, ist doch schön: Alle Voting Shares liegegen beim Robertson Trust, der die Dividenden in karitative Zwecke pumpt. Letzten Endes kommt so von den Ultra-Super-Premium-Fetischisten weltweit auch wieder etwas nach Schottland zurück, zumindest das kann/könnte man dem ganzen als positive Seite abgewinnen.
  • Nunja mit der steigenden Nachfrage für Whisky reagieren einige Firmen. Dann wird investiert, damit wird Personal ausgetauscht, Marketing wird immer wichtiger und am Ende geht es nur noch um die Zahlen und Gewinn. Willkommen in der heutigen Welt.

    Ich denke das ist was die eingefleischten Whisky Fans stört. Denen geht es um das Zwischenmenschliche, die Liebe zum Produkt, Naturverbundenheit.

    Schaut Euch die Entwicklung an. Es gibt immer mehr Designer Serien, ob der Schnaps dann noch gut schmeckt? Egal! Hauptsache sieht toll aus und ist limitiert. Kaufen Kaufen! Resultat ist die Entwicklung die wir in den Videos sehen.

    Schuld sind wir am Ende alle die Whisky kaufen.
  • Ein Argument in dem Ausgangsartikel, auf den Whisky Experts sich bezieht, ist nicht ganz von der Hand zu weisen:

    Mit den Beschränkungen bei der Altersangabe ist es selbst innerhalb einer Marke schwierig, den hauseigenen Whisky zu blenden, um einen bestimmten Geschmack bzw. ein konkretes Profil zu erreichen.

    Nur kann ich dem Artikel dann nicht mehr folgen, dass dieser Grund dann zwingend für NAS-Whiskys spricht. Da gefällt mir der ursprüngliche Ansatz von Compassbox besser, genau zu sagen, woraus sich der Whisky zusammensetzt.

    Warum soll nicht genau angegeben werden, woraus sich ein Whisky zusammensetzt? Z.B. Cadenhead oder Elements of Islay geben doch auch manchmal an, wie sich ihre Batches (Anzahl und Art der verwendeten Fässer) zusammensetzen. Das sollte Schule machen und nicht verboten bleiben. Dann müssen wir Verbraucher nicht eine blöde Geschichte kaufen, sondern könnten anhand der Inhaltsangaben eine qualifizierte Entscheidung treffen.
  • Macallan hat sich von der Marktpositionierung aus Europa verabschiedet. Schaut mal auf die Webseite, klickt mal auf die Länderauswahl (bevor es alphabetisch losgeht kommen die präferierten Zielmärkte) oder noch besser auf die Sprachauswahl. Man sieht, das "traditionelle" Europa spielt für die Brennerei keine wirkliche Rolle mehr. In dem Zusammenhang muss man den Neubau und die Inszenierung betrachten. Ist ein Weg, ein Weg, den ich als Konsument nicht mitgehen werde. Aber das interessiert Macallan wohl genau so wenig wie mich deren Whisky mittlerweile.

    Nebenbei, ich finde die Hobbingen-Brennerei durchaus nicht unhübsch. Wenn man neu baut oder erweitert muss man nicht immer nur das alte schlcht simulieren. Dann besser neu.
  • Man of Skye schrieb:

    Der Vergleich zu Ardbeg stimmt übrigens nur was die Positionierung im Marketing angeht, Ardbeg ist eine wunderschöne und eigentlich kleine Destillerie - Macallan eine Whiskyindustrieanlage. Nein, Danke...

    Ob das ein hübsches kleines Destillchen ist oder eine moderne, große Produktionsstätte, interessiert mich eher nur am Rande, solange das Endprodukt qualitativ hochwertig ist. Das ist es für mich aber bei beiden nicht mehr. Das "Hübsche" mag für den Tourismus interessant sein.