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  • Ich kann dem Kommentar von @macwhisky einiges abgewinnen. Ja, es ist korrekt, daß die "guten" alten Zeiten vorbei sind, in denen man reihenweise tollen Whisky für normales Geld bekommen hat (Wenn ich allein daran denke, wieviele tolle UA-Bowmores ich nicht gekauft habe, weil das Angebot unüberschaubar war...). Aber, nur weil heute reihenweise mittelprächtige Ware mit viel Marketing und künstlicher Verknappung "spannend" gemacht wird, heißt das doch noch lange nicht, daß man auf diesen Zug aufspringen muß, um zum künstlichen Hype beizutragen.

    Wenn ich mir ansehe, wie hoch die Qualität bei diversen (Nicht-Duty-Free-)Standards ist (Lagavulin, Talisker, Bowmore, Springbank, Kilkerran, Benromach, Ardbeg, Clynelish, Glenfarclas, teilweise Highland Park, Caol Ila, Old Pulteney, Arran,...), frage ich mich wirklich, warum man Geld, Ärger (mit schlecht funktionierenden "Marketing"-Online-Shops) und Zeit investiert, um am Ende eine Flasche in der Hand zu halten, deren Inhalt mit viel Glück gerade mal an die Standards heranreicht. Die ein oder andere Ausnahme mag es sicher geben, und die Jagd nach dem Besonderen macht natürlich auch Spaß, aber Hirn ausschalten und jagen um jeden Preis hat noch keiner Whisky-SammlungAnhäufung gut getan :zwinker:
  • skyed schrieb:


    selbstverständlich kann man über geschmacksfragen nicht wirklich ernsthaft streiten, schließlich sollte doch jeder eigentlich seinen eigenen geschmack haben. und genau deshalb kann man auch über geschmacksfragen diskutieren, ohne dass am ende alle kuschelig zur gleichen meinung kommen müssen...

    slainte
    skyed

    Es geht nicht um eine kuschelige, gleiche Meinung. Sondern darum, anderen nicht zu sagen, dass ihr Geschmack falsch sei.

    Daher sehe ich auch nicht, wie man über Geschmack "diskutieren" kann. Austauschen, ohne dass man den selben Geschmack hat, hingegen schon.
  • rednose schrieb:

    Warum in aller Herren Namen fangt ihr in einem Fred in dem es um Dinge geht die eigentlich keinen interessieren, an über "früher war alles besser" und alte Dachse und junge Füchse an zu diskutieren?
    Wobei - na gut - könnte doch hier hingehören.
    ...


    zum letzten satz: genau!

    und zur frage davor:
    weil das schon immer ein dauerbrenner in deutschen whiskyforen war bzw. ist.

    selbstverständlich kann man über geschmacksfragen nicht wirklich ernsthaft streiten, schließlich sollte doch jeder eigentlich seinen eigenen geschmack haben. und genau deshalb kann man auch über geschmacksfragen diskutieren, ohne dass am ende alle kuschelig zur gleichen meinung kommen müssen...

    slainte
    skyed
  • macwhisky schrieb:


    Das sollte kein madig machen sein von den neuen Abfüllungen, sondern ein Ansporn sein über den Tellerrand hinaus zu schauen.

    (...)

    ...und es immer noch möglich für weniger Geld wie gedacht seinen Horizont bei den vielen Auktionen zu erweitern. Man muss nur offen für Neues "Altes" sein!

    Ich wollte mit meinem Beitrag eine Brücke für die manchmal scheinbar verfeindeten Lager bauen.

    Du hast natürlich Recht, dass es weiterhin günstige alte Abfüllungen gibt, insbesondere wenn man sieht, was für mache aktuellen Abfüllungen aufgerufen wird. Insbesondere wer sich so etwas leisten kann, könnte auch Geld für den Blick über den Tellerrand ausgeben. Oder wenn großes Interesse oder sogar Priorität für dieses Hobby besteht, dann sowieso.

    Nur habe ich bei dieser Diskussion manchmal den Eindruck, dass jedes Lager eine gewisse Wagenburgmentalität hat. Zumindest lesen sich manche Beiträge so, dass alles aus dem "anderen Lager" schlecht und das "eigene Lager" das einzig wahre ist. Das geht mir gegen den Strich.

    Hilfreich fände ich hingegen, wenn jeder einfach sagt, warum ihm bestimmte Abfüllungen schmecken, ohne anderen ihren Geschmack schlecht zu machen oder ganz abzusprechen. Dadurch könnte Neugier für den Blick über den Tellerrand in jede Richtung entstehen, die Du doch auch anregst.
  • Warum in aller Herren Namen fangt ihr in einem Fred in dem es um Dinge geht die eigentlich keinen interessieren, an über "früher war alles besser" und alte Dachse und junge Füchse an zu diskutieren?
    Wobei - na gut - könnte doch hier hingehören.
    By the way ... früher war alles Schrott. In weiten Teilen wirklich. Man fand kaum mal einen Malt der besser als der Littlemill 8 war. Deswegen gibt es heute auch noch so wenige die das Zeug immer noch trinken.
    Heute ist alles besser. Man bekommt überall mit drei Klicks feinste Malts zu (alp-)traumhaften Preisen. Leute die ihren Keller voll mit altem Schrott haben sind eben nur deshalb so frustriert, weil sie jetzt nicht mehr den Platz und die Kohle für den neuen geilen Schnaps haben. Wer das Zeug los werden willl - einfach ne PN an mich oder die anderen jungen Whiskyspekulanten - dann hast du endlich Platz im Keller und genug Kohle für ne neue Flasche NAS oder undisclosed Schnapes wird schon bei rüber kommen. Bert - fang an - ich freue mich auf deine PN.


    + + + Achtung… kann Spuren von Satire enthalten + + +
  • guide42 schrieb:

    Die alten Hasen machen die neuen Abfüllungen nicht für die madig, die nichts anders kennen bzw. wegen ihrer finanziellen Möglichkeiten auch nichts anderes kennenlernen können.


    Das sollte kein madig machen sein von den neuen Abfüllungen, sondern ein Ansporn sein über den Tellerrand hinaus zu schauen.
    Wem das reicht was er kennt, völlig in Ordnung. Wie sollten sonst die enormen Absatz Mengen der Neuzeit zustande kommen wenn nicht über den Neuzeittrinker.

    Aber dem Artikel geschuldet das schon die neueren "Fachleute" diesen Trend so sehen und nicht nur die alten Hasen welche ja so gesegnet sein sollen wegen der frühen Geburt, sollte nachdenklich stimmen.

    ...und es immer noch möglich für weniger Geld wie gedacht seinen Horizont bei den vielen Auktionen zu erweitern. Man muss nur offen für Neues "Altes" sein!

    @Joachim - bezüglich der finanziellen Möglichkeiten könnten wir uns gern intern austauschen, mit wie wenig Geld man auskommen kann/muss und doch tollen Malt geniessen kann.
    Es kommt immer auf die Prioritäten an und wie intensiv man sein Hobby pflegt.
  • Wie Weihnachten, kommt auch alle Jahre wieder :greenhole:
    Was kann man da vergleichen ? Wer ein paar tausend Whiskies getrunken hat dürfte doch mit Sicherheit ein komplett anderes Geschmacks Empfinden haben als derjenige welcher erst seit ein paar Jahren dabei ist. Soll ich dem erzählen der die Insel für sich erkoren hat das ein Speysider aus dem Sherry Fass wesentlich besser ist (das Alter mal ganz außen vor)?
    Wer aus einem Glenfiddich Standard einen alten Talisker oder einen alten Bowmore schmeckt dem kann man doch nur empfehlen seine alten Pullen in die Bucht zu stellen und sich dafür einen Karton Fiddich zu kaufen.
    Ist doch wirklich nicht neu: Über Geschmack kann man nicht streiten ( wird nur immer wieder aufs Neue versucht) :besser:
  • Vorschlag zur Güte:

    Die alten Hasen machen die neuen Abfüllungen nicht für die madig, die nichts anders kennen bzw. wegen ihrer finanziellen Möglichkeiten auch nichts anderes kennenlernen können.

    Die neu Hinzukommen lassen den Alten ihre guten Erinnerungen und erfreuen sich an dem Stoff, der ihnen schmeckt.

    Wir alle müssen uns immer klar machen, dass Geschmack subjektiv ist und von unseren persönlichen Erfahrungen abhängt. Gekoppelt mit einem Naturprodukt, das vom Hersteller im Laufe der Zeit und im Rahmen der Möglichkeiten an die Bedürfnisse der Mehrheit der Konsumenten angepasst wird, führt das dazu, dass nicht allen das Gleiche schmeckt. Und das ist auch gut so!

    Mein Whisky ist nicht besser als Deiner, sondern einfach nur anders. Hauptsache ist doch, unser jeweiliger Whisky schmeckt uns.