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  • Soso, die Isabella Wemyss kreiert also die „Family Reserve“ bei Kingsnbarns. Jeder braucht ein Hobby :zwinker:

    Kingsbarns 'Family Reserve' is our new whisky series which will see an annual limited release high strength bottling. This series was inspired by the fact that Isabella Wemyss selects each and every cask that we mature our spirit in, and this range releases honours the development plan that she has produced for the company for many, many years to come.

    Isabella has been very careful to ensure that whatever casks she selects for filling, that it's the right fit to our fruity, floral Kingsbarns character and you can see the delicate balance between the spirit and the wood in this release.

    2020 is the first of our annual high strength bottlings of our lowland single malt Scotch Whisky. Using the same recipe as our flagship Dream to Dram release, we have bottled at a higher strength and matured whisky for several months in marrying casks to intensify the flavours and aromas.



    NOSE:A strong floral note of jasmine and honeysuckle. Honeyed mango, vanilla saffron custard, banana, wine gums and strawberry fondant.

    PALATE: Sugary shortbread, exotic fruits such as mango and papaya. Coconut chips changes to a more astringent and complex oak spice.

    FINISH:Intense yet fruity, oaky spice.

    ABV:59.2%

    RRP:£59.99


    Quelle: Kingsbarns Family Reserve 2020
  • Sjaunja schrieb:

    2014 machte ein sehr guter Freund von mir seinen Green Stripe auf, die Flasche habe ich hier im Forum geteilt.
    Im Vergleich dazu hatten wir auch den damals aktuellen 10 CS probiert.
    Zwei komplett unterschiedliche Whiskys, der GS schlug den CS um Längen.
    Ich finde Laphroaig hat in den letzten Jahren sehr stark nachgelassen, ich trinke den so gut wie nicht mehr.



    Tach zusammen,

    ich will ja nicht die "früher war alles bess.. aehm ANDERS" Leier bemühen, jedoch verliert Islay nach meinem Geschmacksempfinden die Ecken und Kanten.

    Meine persönliche (muss nicht stimmen) Geschmackskarte von Islay hatte immer so ein paar Fixpunkte.
    Laphroaig - Torf & maritim plus medizinisch (Mullbinde, Phenol..)
    Lagavulin - Rauch und Torf, etwas Salz
    Ardbeg - Rauch & sehr viel Süße
    Coal Ila - Rauch als Schinkenspeck, fast kein Torf
    Port Charlotte - eher Rauch als Torf
    Octomore - Eher Asche und Torf als Rauch
    Kilchoman - starker Rauch und Süße, wenig Torf

    Jetzt machen die rauchig / torfigen eher den kleineren Teil meines Whiskykonsums aus, was mir halt auffällt ist

    Laphroaig - verliert sehr stark diese medizinische (manchmal auch etwas dreckige) Note, Rauch und Torf vorhanden, insgesamt zahmer
    Lagavulin - lange keinen aktuellen Standard mehr probiert
    Ardbeg - lange keinen aktuellen Standard mehr probiert
    Caol Ila - der Speck ist weg (wünschenswert nur bei mir am Bauch...) und ist ganz oft durch (schäbige) Asche ersetzt
    - - - - - - - Ich freue mich über jeden aktuellen Caol Ila, der noch Rauch dabei hat.
    Port Charlotte - lange keinen aktuellen Standard mehr probiert
    Octomore - zuletzt ein/zwei etwas ältere (>10J) probiert und positiv überrascht, Asche mehr im Hintergrund und mehr Rauch wahrgenommen
    Kilchoman - wenig zuletzt probiert, gefühlt etwas zahmer als die ganz jungen von früher

    Just my 2 cents

    Der Alex
  • 2014 machte ein sehr guter Freund von mir seinen Green Stripe auf, die Flasche habe ich hier im Forum geteilt.
    Im Vergleich dazu hatten wir auch den damals aktuellen 10 CS probiert.
    Zwei komplett unterschiedliche Whiskys, der GS schlug den CS um Längen.
    Ich finde Laphroaig hat in den letzten Jahren sehr stark nachgelassen, ich trinke den so gut wie nicht mehr.
  • maaatin schrieb:

    Es geht im Falle Laphroaig nach m. E. nicht um zahm oder nicht, sondern um die Unterscheidung zwischen wässriger und vollmundiger Textur und zwischen Frucht (Maracuja oder später Banane-Citrus) und Nichtfrucht. Und diesbezüglich liegt für mich die Grenze zw. 1991 und 1992, siehe HamburgMalt.
    :1:
  • Es geht im Falle Laphroaig nach m. E. nicht um zahm oder nicht, sondern um die Unterscheidung zwischen wässriger und vollmundiger Textur und zwischen Frucht (Maracuja oder später Banane-Citrus) und Nichtfrucht. Und diesbezüglich liegt für mich die Grenze zw. 1991 und 1992, siehe HamburgMalt.
  • Für mich hat Laphroaig Whisky da stark nachgelassen, als sie angefangen haben ein exzessives Fassmanagement zu betreiben (und dabei den QuarterCask vorstellten).
    Vorher definierte sich Laphroaig aus denen sehr eigenen Spirit getriebenen Geschmacksprofil. Jahrzehntelang benutzte Laphroaig (fast) ausschließlich die völlig ausgelutschte Fässer niedriger Qualität und produzierten dabei einen solch exzellenten Whisky. Das hat sich dann verschoben, man brauchte schnellere Reifung und insgesamt jüngeren 10y und investierte daher in verstärkte aktive Fassreifung. Dies führt natürlich zu einem Whisky der immer weniger Destillencharakter aufweist. (Der aktuelle Cairdeans - finde ich - schmeckt ja 1:1 wie ein Ardbeg)

    Der aktuelle Laphroaig ist daher ein völlig anders Produkt als der Laphroaig aus den Neunzigern. Du nehme ich die Einflüsse der veränderten Produktion noch mal völlig außen vor.

    kallaskander schrieb:


    Jede Flasche kenne ich natürlich nicht persönlich, aber so Ende der 1980er kamen die ersten Aussagen der 10er sei nicht mehr "man haßt oder man liebt ihn" sondern werde immer zahmer.


    Und genau da wird Laphroaig Opfer seines eigenen Images, und vielleicht kann jeder selber daran sehen wie wir uns da auch leiten lassen: "Man hasst ihn, oder man liebt ihn", "Der wurde zu Zeiten der Prohibition als Medizin in die USA eingeführt", "Teer", "Ein ganz eigener Whisky"... bla,bla,bla... Dies waren sicherlich die ersten begleitenden Worte zum ersten Laphroaig noch bevor man ihn getrunken hatte, oder wenn man den ersten Laphroaig alleine getrunken hatte, waren dies die Worte, die man irgendwo zu lesen fand. Das ist heute ja auch noch so. Und man glaubt beim ersten Schluck "ja, das ist ein Whisky den man hasst oder liebt".
    Und das scheint zu prägen, denn noch heute gibt es ja genug junge Whiskyfreunde, denen man einen Laphroaig nicht anbieten darf, weil er ja geschmacklich zu streng sei...
    Ich brauchte damals zwei oder drei Schlücke, manche brauchen ein halbes Jahr, andere brauchen 5 Jahre, aber alle Whiskytrinker kommen irgendwann auf den Geschmack und sagen."mmmh, gar nicht so schlecht die Medizin, lecker!". Und nun passiert halt das merkwürdige, je länger man ihn so trinkt um so unverständlicher wird halt der "Man hasst, ihn oder man liebt ihn" - Spruch. "Was soll man an einem solchen zahmen Whisky hassen." Da dieser Respekt der ersten Tage verloren gegangen ist, vermutet man das der Whisky zahmer geworden ist.
    Der neue Whiskytrinker sieht dies aber völlig anders und wird erst in 5 Jahren sagen: Der Laphi ist aber schwach geworden.
  • Mal davon ab, dass der 10er in den 60ern und 70ern ein GANZ anderer Schnack als dann in den 90ern war - selbst die 90er-Abfüllungen waren noch ne ganz andere Nummer als heute, mit einem extrem eigenwilligen Profil, das man eben hasste oder liebte.
    Wenn mich mein Gedächtnis nicht trügt (bin zu faul zum recherchieren), wurde 1991 die Fermentation umgestaltet, was eigentlich immer heißt (und auch hier hieß): verkürzt. Und zwar deutlich. Mit entsprechenden Folgen...