Whisky und ein gutes Buch...

      guide42 schrieb:

      Aus dem Grund fange ich inzwischen mehrbändige Reihen eigentlich nur noch an, wenn sie vollständig abgeschlossen sind.

      das weis mann halt beim Beginn einer Reihe nie. Selbst Autoren müssen irgendwann ins Gras beißen! Abgesehen davon würden dir mit dieser Ansicht jede Menge Phantasie und einige wirklichere Meisterwerke der Literatur und Poesie entgehen.
      WARNHINWEIS: Achtung! Lesen gefährdet die Dummheit!

      HASTV GENARRET VND ZV HOCH GEFAHRN VND BOSES FVRGEHAT SO LEGE DIE HAND VFS MAVL VND BITTE GOTT VMB GNAD ( an einem Haus in Braunfels)

      Statt eines Prachett mal einen Streich: Trainer Christian Streich vom SC Freiburg und die MEGA-PERFORMANCE - YouTube .
      Ich finde das so trocken...

      Hop Sing schrieb:

      guide42 schrieb:

      Aus dem Grund fange ich inzwischen mehrbändige Reihen eigentlich nur noch an, wenn sie vollständig abgeschlossen sind.

      das weis mann halt beim Beginn einer Reihe nie. Selbst Autoren müssen irgendwann ins Gras beißen! Abgesehen davon würden dir mit dieser Ansicht jede Menge Phantasie und einige wirklichere Meisterwerke der Literatur und Poesie entgehen.


      Sic!
      El Tren "Die Pangalaktischen Whiskygurgler"

      FT - Theater: z.Z geschlossen
      Lounge und Bar Bar und Lounge geöffnet
      "Nie dürft ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken." (E.Kästner)
      "Die Hoffnung ist das wichtigste Organ und daher das größte."

      Hop Sing schrieb:

      guide42 schrieb:

      Aus dem Grund fange ich inzwischen mehrbändige Reihen eigentlich nur noch an, wenn sie vollständig abgeschlossen sind.

      das weis mann halt beim Beginn einer Reihe nie. Selbst Autoren müssen irgendwann ins Gras beißen! Abgesehen davon würden dir mit dieser Ansicht jede Menge Phantasie und einige wirklichere Meisterwerke der Literatur und Poesie entgehen.

      Das ist zwar richtig, aber es gibt bereits jetzt mehr als ich in meinem Leben lesen kann. Dann ist das ein mögliches Kriterium zur Auswahl. Bei Bedarf, sprich entsprechendem Interesse, kann ich davon auch eine Ausnahme machen. ;-)

      Darüber hinaus spreche ich grundsätzlich von neuen Reihen.
      The answer is 42!

      guide42 schrieb:

      Zitat von Hop Sing: „Zitat von guide42: „Aus dem Grund fange ich inzwischen mehrbändige Reihen eigentlich nur noch an, wenn sie vollständig abgeschlossen sind.“
      das weis mann halt beim Beginn einer Reihe nie. Selbst Autoren müssen irgendwann ins…

      Ich bin da eher bei guide42. Ich lese sehr gern Fantasy. und SF-Romane. Aber es gibt kaum noch ein neues Buch, wo nicht bereis auf dem Umschlag steht "Erster Band von..." Und in 90% der Fälle wird es irgendwann langweilig. Geht mir selbt mit Aronovitch.

      Eine unterhaltsame Enddeckung für mich Garth Nix "Die magischen Buchhändler von London".

      Ahab schrieb:

      Geht mir selbst mit Aronovitch.


      Sicherlich nicht verkehrt. die Romane von ihm sind sehr unterschiedlich. manche lese ich mit Genuß, andere sind hmmmm..... nicht so gut? :)
      Aber ob Mann eine Reihe beginnt oder erst wenn sie abgeschlossen ist? da muß mann u.U. lange warten. Ich möchte jedenfalls meine Bücher von Akers, Prachett, Herbert usw. nicht missen, bzw. jeder der sie nicht gelesen hat, hat was verpasst!

      Ahab schrieb:

      Eine unterhaltsame Enddeckung für mich Garth Nix "Die magischen Buchhändler von London".

      mal die Leseprobe durchgeschmökert, liest sich sehr gut. leider nur als Paperback erhältlich.
      WARNHINWEIS: Achtung! Lesen gefährdet die Dummheit!

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      Heyne, Stephen Baxter, Artefakt (Sterneningenieure Band II) ISBN 9783453320758

      Das Buch erzählt die Fortsetzung der Reise durch die einzelnen Paralelluniversen, die in "Sternenpforte" begonnen hatte. Nach Durchquerung mehrer, finden sie am Ende auf Persephone, die sich überall wiederholt eine Konstellation mit einem Mond bei dem der Schein trügt. Als sie ihn näher untersuchen, löst sich auch das Rätsel, dem sie die ganze Zeit nachjagen.
      2 richtig schöne Bücher, mit einem ungewollten aktuellen Bezug. das Buch wurde ja schon `20 geschrieben.
      Würde ich jederzeit wieder nehmen.
      WARNHINWEIS: Achtung! Lesen gefährdet die Dummheit!

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      Ich finde das so trocken...

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      linus schrieb:

      linus schrieb:

      Heyne Science Fiction Magazin Band 1 (3848) nix ISBN
      berichten.
      Fiction Story 1
      Joan Hunter Holly : Stille
      Schon hat mich die Grundidee gefangen.


      2. Story muss man mögen und ich brach ab.
      Er stellt sich die Frage wie schwer ein schwarzes Loch mit seinem Gewicht wohl sei?
      Schicke Frage dachte ich: Dann erging er sich Beschreibungen von roten Riesen , weißen Zwergen und sonstigen Phänomen,
      die in Tabellen Berechnungen dargelegt wurden. Dies ist nun nicht meins.
      Damit ist die Hälfte von Band 1 schon erledigt.
      Dem Ziel entgegen
      Das Space Shuttle
      James A. Michener ( ob das der Michener ist, mit den epischen America Beschreibungen ala Alaska/Hawaii und so , werde ich nun mal eruieren)
      Er ist es und Space erschienen 1982, ergo ein Spätwerk


      Bin nun mit Band 1 durch,
      nach ein paar Geschichten ging es mehr ums Leben der frühen Autoren.
      Ganz nett mal tiefer hinter die Namen zu schauen.
      Jedoch auch zäh.
      Jetzt überlege ich Band 2

      Oder doch Asimow circle Band 1 ?
      El Tren "Die Pangalaktischen Whiskygurgler"

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      "Nie dürft ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken." (E.Kästner)
      "Die Hoffnung ist das wichtigste Organ und daher das größte."
      Houellebecq ist nicht einfach zu finden, für eine Internetrecherche müsste man die Schreibweise seines Names kennen, für den lokalen Dealer wäre die korrekte Aussprache des Namens hilfreich. Und im Regal „Autoren W…“ ist er nicht zu finden. Tragisch, aber sicherlich auch selbstgewählt. Für meinen Geschmack sind aber seine zeitkritischen Romane es aber Wert gefunden und gelesen zu werden.
      Hier nun sein vermutlich letzter Roman, so spoilerfrei wie möglich.
      Den neuen Roman von Michel Houellebecq „Vernichten“ habe ich passend zur französischen Präsidentschaftswahl mit nach Schottland genommen; und selten hat ein solch trauriger Roman besser in verregnete Urlaubstage am warmen Kamin gepasst.
      Auf einem erschreckend trostlosen Pfad folgen wir der Geschichte des Spitzenbeamten im Wirtschaftsministerum Paul. Er soll sich eigentlich um die Aufklärung einer Terrorwelle, die den französischen Wahlkampf gefährdet, kümmern. Aber immer wieder fordern private Ereignisse seine volle Aufmerksamkeit. Auf jeden Erfolg folgt wieder ein krasser Rückschlag, viel Zeit zur Freude gibt Houellebecq seinem Protagonisten nicht, und zum Schluss geht es nicht nur um die Vernichtung europäischer Werte und Kultur, es geht um die Vernichtung des Lebens an sich.
      Das wir hier mitfühlend lesen können erreicht der Autor, indem er seine Geschichte in einer nahen, für uns greifbaren Zukunft spielen lässt. (Wie schon in einigen seiner vorherigen Romane.)
      Jeder hat wohl so seine eigene Vorstellung zum Jahr 2027 bezüglich der allgemeinen aber auch der persönlich zu erwartenden Situation. Gerade männliche Leser zwischen 45 – 55 werden hier unerwartet und unaufgefordert bedient.
      Aber Achtung: Wer hier einen Scifi – Roman, einen Thriller oder eine Detektivgeschichte erwartet wird wohl enttäuscht. Wer eine für Houellebecq typische deftig obszöne Sprache erwartet wird vom Roman auch (weitestgehend) enttäuscht. Dies zeigt sich auch in der mageren Quote von 2,5 Blowjobs auf über 600 Seiten. Denn untypisch für Houellebecq dient in diesem Roman Sexualität und sexuellen Handlung nicht der Beschreibung von Macht und Gesellschaft, sondern von wahrer, ehrlicher Liebe. (Was Houellebecq nun aber auch nicht plötzlich in einen Frauenversteher verwandelt.)

      Die Frage, die noch offen ist: welcher Whisky zu empfehlen wäre?
      Paul, dem Regierungsbeamten im Wirtschaftsministerium, würde hier wohl einen der vielen neuen und jungen französischen Whiskys gefallen. Also wenn Paul überhaupt etwas gefallen würde. Aber da ich das Buch im verregneten Campbeltown gelesen habe, gab es bei mir für die Dekadenz frisch gezapften Annadale Man O’Sword aus dem Fass und für den Lokalkolorit eine Sammlung der Springbank Standards: Springbank 12, Hazelburn 10, Longrow, Kilkerran 12.Gerade den Hazelburn 10 gilt es hier besonders zu erwähnen - das aktuelle Batch ist schon herausragend. Aber abwechslungsreiches Trinken ist bei diesem Roman auch zu empfehlen, er hat auch seine Längen und ist zuweilen abschweifend.
      Halt was für Regentage
      Immer schön Dram bleiben

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Glenturretsyndrom“ ()

      Lese gerade: Willy Huhn: Der Etatismus der Sozialdemokratie. (Amazon.)
      Abgedeckt werden im Wesentlichen die ersten hundert Jahre der deutschen Sozialdemokratie und die Hintergründe des Aufstiegs der NSDAP, begünstigt durch die gute Zuarbeit der Weltkriegs-SPD.

      Man kann nicht aus der Geschichte lernen, wenn man sie nicht kennt.

      ... aber manchmal lese ich auch Comics!
      Man sollte immer eine kleine Flasche Whiskey dabeihaben - für den Fall eines Schlangenbisses.
      Außerdem sollte man immer eine kleine Schlange dabeihaben.
      (W. C. Fields)
      Wundert mich, dass dieser Titel hier noch nicht ins Feld geführt wurde (oder habe ich etwas übersehen?):

      Hervé Le Tellier: Die Anomalie

      Der Inhalt:
      Im März 2021 fliegt eine Boeing 787 auf dem Weg von Paris nach New York durch einen elektromagnetischen Wirbelsturm. Die Turbulenzen sind heftig, doch die Landung glückt. Allerdings: Im Juni landet dieselbe Boeing mit denselben Passagieren ein zweites Mal. Im Flieger sitzen der Architekt André und seine Geliebte Lucie, der Auftragskiller Blake, der nigerianische Afro-Pop-Sänger Slimboy, der französische Schriftsteller Victor Miesel, eine amerikanische Schauspielerin. Sie alle führen auf unterschiedliche Weise ein Doppelleben. Und nun gibt es sie tatsächlich doppelt − sie sind mit sich selbst konfrontiert, in der Anomalie einer verrückt gewordenen Welt.

      Auch wenn die Kritiken bei Amzon o.ä. ziemlich gemischt sind: Ich fand es richtig packend und habe es nur ungerne aus der Hand gelegt um das Weiterlesen für so profane Tätigkeiten wie z.B. nächtliches Schlafen zu unterbrechen.
      Der Hauptfokus richtet sich hier noch nicht mal so sehr auf die Versuche das Phänomen zu enträtseln (findet natürlich ebenfalls statt), sondern etwas mehr auf den Schiksalen der betroffenen Flugzeuginsassen, die plötzlich doppelt vorhanden sind. Dabei spielt natürlich auch die Tatsache eine Rolle, dass die Menschen beider Gruppen bis zum Flug selbst jeweils eine identische Vergangenheit haben. Allerdings: Die Insassen der zuerst gelandeten Maschine haben ein Vierteljahr zusätzliche Entwicklungen und Erfahrungen durchlebt, welche der zweiten Gruppe gänzlich fehlt. Detaillierter will ich jetzt hier nicht spoilern..