CuttyNotes: Glenrothes, The Whisky Warehouse No.8, 1996-2014, 18 Jahre, Bourbon Hogshead, 56,1%, 274 Flaschen

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      CuttyNotes: Glenrothes, The Whisky Warehouse No.8, 1996-2014, 18 Jahre, Bourbon Hogshead, 56,1%, 274 Flaschen



      CuttyNotes: Glenrothes, The Whisky Warehouse No.8, 1996-2014, 18 Jahre, Bourbon Hogshead, 56,1%, 274 Flaschen

      Nase: Frischer, leicht nussiger Antritt in der Nase. Eine schöne Mischung aus feinen Vanille- und Zitrusaromen. Insgesamt einer eher dezenter und zurückhaltender Vertreter. Nach einer Weile noch Spuren von Zimt und Sandkuchen.

      Geschmack: Kräftiger Antritt mit viel Zitrus und blumigen Noten. Eher säuerlich als süßlich, dabei recht harmomisch und ausgewogenen, wenn auch noch nicht als rund zu bezeichnen.

      Finish: Mit einer angenehmen Bitternote gut mittellang ausklingend.

      Fazit: Ein Malt, der sich einem nicht gleich erschließt. Das liegt nicht nur an seiner dezenten Nase, sondern auch daran, dass der Körper sich am Gaumen nur zögerlich öffnet. Das allerdings, was der Tropfen einem nach und nach offenbart, weiß zu überzeugen. :rauf: ( :rauf: )

      Vielen Dank an Thomas Klink für dieses Sample!
      Ich weiß nicht immer, wovon ich rede. Aber ich weiß, dass ich recht habe. (M. Ali)

      Suche: Talisker Abfüllungen

      Glenrothes, Whisky Warehouse No. 8 (18 Jahre / 1996-2014) Cask 3140 / 274 Bottles 56,1% vol.

      Darf ich hier meine Eindrücke dann auch posten oder soll ich einen neuen thread aufmachen im Bereich u.A.?

      Nase: Mmmh…Vanille, sahniges Karamell (kennt ihr Werthers Echte?). Sehr satter, voluminöser Geruch.


      Geschmack: Der hält, was die Nase verspricht. Weiches, vollmundiges
      Aroma, Sahne, Vanille, Schokolade. Schokolade. Hab ich Schokolade schon
      erwähnt? Aber keine Zartbitterschokolade, eher Vollmilch. Dann kommen
      ein paar Röstaromen durch – Espresso? Holz ist da, aber nicht
      unangenehm. Sehr schön: Der doch recht hohe Alkoholanteil macht sich
      überhaupt nicht stark oder scharf bemerkbar, ist sehr gut eingebunden.


      Nachklang: Der Geschmack wird „dunkler“ mit der Zeit, aber das Volumen bleibt. Eiche.


      Mit etwas Wasser verliert sich das komplexe Aroma, die Schwere. Ein
      Hauch von Nuss scheint hinzuzukommen, aber insgesamt braucht der trotz
      der 56 Prozent kein Wasser.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Lady“ ()

      Glenrothes, Whisky Warehouse No. 8, 1996-2014, 18 yo, Bourbon Cask, 274 Flaschen



      CuttyNotes: Glenrothes, Whisky Warehouse No. 8, 1996-2014, 18 yo, Bourbon Cask, 56,1%, 274 Flaschen

      Vielen Dank an Thomas Klink für dieses Sample --- Weitere Informationen und Bezug der Abfüllungen: klick

      Nase: Schon beim ersten Nosen macht sich ein wohliges Gefühl breit. Butterkekse kommen einem in den Sinn, Spekulatius und Waldhonig, eine zarte Rosmarin-Note und Lebkuchengewürz. Ein weihnachtlicher Spaziergang durch einen Tannenwald.

      Palette: Auf der Zunge präsentiert sich der Malt erstaunlich sahnig-karamellig. Es soll Forumianer geben, die dazu sagen: "Macht das Maul voll." Insgesamt kommt er würziger als in der Nase rüber, wieder Spekulatius und Waldhonig. Zudem hat dieser Bursche auch richtig schön abrundendes Malz im Angebot.

      Abgang
      : ziemlich lang, dominiert von einer angenehm warmen Holznote. Breitet sich immer weiter aus und wird zum Ende hin zunehmend schokoladiger.

      Fazit: Glenrothes' der mittleren Altersklasse lassen mich persönlich häufig mit mehr Frage- als Ausrufezeichen zurück. Dieser Malt aber ist schön rund und hat mehr Tiefe, als bei diesem Alter zu erwarten wäre. :rauf: :rauf: ( :rauf: )
      'Too much of anything is bad, but too much of good whisky is barely enough.' :flag2:

      Es wird eingeschenkt: meine Samplebar

      :flag:

      Glenrothes, Whisky Warehouse No. 8, 1996-2014, 18 yo, Bourbon Cask, 274 Flaschen

      Danke für die Notes:
      Dieser Glenrothes hat dieses Jahr beim International Wine & Spirit Competition in London die höchste Auszeichnung erlangt, die man dort bekommen kann ....ein GOLD-OUTSTANDING!!!!!
      Offizielle Notes der Jury ....guggsdu hier!


      IWSC Jugdes Notes:


      A nose that demands a second
      sniff and then more, delivering more characters all the time. Complex array of
      barley sugar, old leather, some peat, pure malt and hint of liquorice. Grand
      entry into the mouth with a splay of flavours covering the palate. The malt
      makes a grand statement then lots of honey and vanilla move slowly towards the
      finish. Beautiful balance

      and ultra smooth flow. A great experience.

      :rauf: :rauf: :rauf:

      Glenrothes, Whisky Warehouse No. 8 (18 Jahre / 1996-2014) Cask 3140 / 274 Bottles 56,1% vol.

      IWSC Jugdes Notes:


      A nose that demands a second
      sniff and then more, delivering more characters all the time. Complex array of
      barley sugar, old leather, some peat, pure malt and hint of liquorice. Grand
      entry into the mouth with a splay of flavours covering the palate. The malt
      makes a grand statement then lots of honey and vanilla move slowly towards the
      finish. Beautiful balance

      and ultra smooth flow. A great experience.
      Nun gut... Da er jetzt eh schon in aller Munde ist... :D
      Dann füge ich hier mal meine Notes ein, die eigentlich (!) erst im nächsten Whisky-Botschafter stehen sollen... :ups:

      Nase: beginnt mit einer leichten Anis-Note, danach aber sofort fruchtig (Pfirsich, Aprikose) mit einem zarten Hauch Honig (Akazie), Malz, Karamell, Milch-Schokolade, dazu schöne Holz-Noten (abgelagertes Holz), ein Hauch Möbel-Politur, altes Leder, Marzipan, Kakao (stark & nicht entölt) und nicht zu vergessen: Vanille. Viel Vanille sogar… Geht immer mehr in Richtung angebackener (ganz, ganz leichter Rauch!) Vanille-Mandel-Pudding, alles sehr weich, sahnig und einnehmend

      Gaumen: startet aufgrund seines Alkoholgehaltes nicht ganz so weich und sahnig, hier ist ordentlich Kraft! Malz, Karamell, Schokolade, Holz auch hier wieder – die Vanille erstaunlicherweise nur sehr zurückhaltend, dafür kommen Kräuter-Noten (Kardamom) und auch ein paar Röst-Aromen (Nüsse, Kaffee) dazu, alles sehr komplex, sehr verwoben, sehr rund

      Abgang: sehr ordentliche Länge mit einem schönen Widerhall des im Maule Erlebtem, zum Ende kommt hier überraschenderweise eine Keller-Apfel-Note (Bratapfel) ins Spiel, die sich mit der sahnig-schokoladigen Aromatik richtig gut verträgt. Ganz zum Ende hin hat er einen Anklang von MilkyWay…

      Bemerkung: vor allem wenn er länger im Glase atmet hat er mir schon fast zu viel Vanille – das ist echt heftig. Allerdings findet die sich im Geschmack fast gar nicht wieder. Im Maule wirkt dieser Malt deutlich „dunkler“. Aus dem leeren Glas atmet er nun sogar etwas Kokos…
      Meine Top 3 - Whisky´s:
      Macallan 1965/2008, Fino Sherry Butt 2114 (484 Bottles) 54,1 % Scottish Liqueur Centre "Cárn Mór"
      Glenglassaugh 1972/------- Cask 2891, 59,4 % Fass-Sample (Andrea Caminneci)
      Tamdhu 1961/2000, 40,0 % Gordon & MacPhail "Rare old"



      Mitglied bei "Diem No. 2" :prost2: