DHL ... Die Hab-ich Lieb

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      DHL ... Die Hab-ich Lieb

      DHL treibt mich in den Wahnsinn.
      Kleine Geshcichte ...

      16.01 Bestellung ausgelöst
      Do,. 19.01.17 21:40 - Die Auftragsdaten zu dieser Sendung wurden vom Absender elektronisch an DHL übermittelt.
      Fr, 20.01.17 16:52 - Die Sendung wurde vom Absender in der Filiale eingeliefert.
      Mo, 23.01.17 12:50 - Die Sendung wurde im Paketzentrum bearbeitet.
      Mo, 23.01.17 12:55 - Die Sendung wurde im Start-Paketzentrum bearbeitet.
      Di, 24.01.17 02:36 - Die Sendung wurde im Paketzentrum bearbeitet.
      Di, 24.01.17 16:02 - Die Sendung wurde im Start-Paketzentrum bearbeitet.
      Mi, 25.01.17 01:59 - Die Sendung wurde im Paketzentrum bearbeitet.
      Mi, 25.01.17 06:11 - Die Sendung wurde im Ziel-Paketzentrum bearbeitet.
      Mi, 25.01.17 10:18 - Die Sendung wurde in das Zustellfahrzeug geladen.
      Mi, 25.01.17 18:59 - Die Sendung konnte heute nicht zugestellt werden. (Falsch. Wir waren zu Dritt zu Hause. Kein Benachrichtigungsschein. Kein Klingeln kein Nachbar hat was gesehen oder bekommen)
      Do, 26.01.17 09:56 - Die Sendung wurde in das Zustellfahrzeug geladen.
      Do, 26.01.17 18:38 - Die Sendung konnte heute nicht zugestellt werden. (Falsch. Wir waren zu Dritt zu Hause. Kein Benachrichtigungsschein. Kein Klingeln kein Nachbar hat was gesehen oder bekommen)
      Fr, 27.01.17 09:49 - Die Sendung wurde in das Zustellfahrzeug geladen.
      Fr, 27.01.17 16:05 - Die Sendung konnte nicht zugestellt (Falsch. Wir waren mit zwei Personen zu Hause. Kein Benachrichtigungsschein. Kein Klingeln kein Nachbar hat was gesehen oder bekommen) werden und wird jetzt zur Abholung in die Filiale/Agentur gebracht
      Fr, 27.01.17 17:21 - Die Sendung wird zur Abholung in die Filiale gebracht. Die frühestmögliche Uhrzeit der Abholung kann der Benachrichtigungskarte entnommen werden.
      (Da keine Benachrichtigungskarte da und ich auch terminlich nicht kann, neue Abholung versucht online zu beantragen. Nicht akzeptiert. Abholtage angeblich ungültig)
      Beschwerde via Mail im Service.

      Mo. 30.01 - Erste Antwort ... Sie kümmern sich
      Mo. 30.01 - Zwete Antwort - Ich solle einfach neue Abholung online beantragen.

      Naja, vielleicht war ich ja beim ersten mal zu blöd. Noch mal probiert. Geht nicht. => Mail an Kundenservce.

      Antwort am gestrigen Mittwoch. Es tut Ihnen leid ich soll eine neue Abholung online beauftragen

      Heute - Naja, vielleicht war ich ja bei den ersten malen zu blöd. Noch mal probiert. Geht nicht. => Mail an Kundenservce.

      Antwort am gestrigen Abend. Es tut Ihnen leid ich soll eine neue Abholung online beauftragen.
      Habe ich tatsächlich noch mal probiert. geht immer noch nicht.
      => Mail an Kundenservice

      Wollen die mich eigentlich verarschen. Ein Zusteller der nicht zustellen will.
      Ein Service der die Mails noch nicht mal liest.

      Da sollst du nicht durchdrehen.
      ___Mortlach.de

      ____ „Kühner als das Unbekannte zu erforschen, kann es sein, das Bekannte zu bezweifeln.“ Alexander von Humboldt

      Wir alle seins Brüder,
      Wir alle seins gleich!
      3 Zustellversuche bei DHL??? Daran sieht man dass der Fahrer nie da war - aber ich kann Dich beruhigen, so etwas hatte ich bei HERMES auch öfter.
      Bei diesen ganzen Logistikunternehmen liegt das meistens an den Fahrern - wir haben bei DHL zur zeit auch so ne Pflaume, vorher waren aber wirklich sehr gute Leute da.
      Na ich drück Dir die Daumen dass Du es noch bekommst und nicht demnächst der Sendungsstatus: zurück an Absender auftaucht, weil es keine in Empfang genommen hat - das hatte ich auch schon.
      Slàinte Mhath Niels
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      Nimm das Leben nicht zu ernst - es ist ja nicht von Dauer!!!
      Hi zusammen,
      einen ähnlichen (wenn auch deutlich kürzeren) „Spaß“ hatte ich mal mit der stinknormalen Post. Den ganzen Samstag fieberhaft auf die Buch-Lieferung gewartet, extra nicht aus dem Haus gegangen und dann eine Benachrichtigung im Briefkasten gefunden, dass ich das Buch in der Filiale abholen kann. Aber bitte erst am Montag Nachmittag. Grrrrr!

      Da drücke ich Dir die Daumen, dass Du Dein Paket bald bekommst.
      Liebe Grüße, Kea
      "Man sollte immer eine kleine Flasche Whisky dabeihaben - für den Fall eines
      Schlangenbisses - außerdem sollte man immer eine Schlange dabeihaben."
      W.C. Fields


      Kapitöse der Ruhr Pot(t) Stills
      Wenn man die Arbeitsbedingungen ein wenig kennt, dann braucht man sich über 'Probleme vor Ort" (am eigenen Briefkasten) nicht zu wundern.

      Und dann muss ich sagen, die Quote der einwandfrei zugestellten Lieferungen ist bei mir recht hoch. Ich hatte es sogar schon mehrfach, dass der Zusteller auf dem Rückweg, am gleichen Tag, nochmal vorbei kam und klingelte "ich weiß doch, dass Sie darauf warten"...

      Ein paar nette Worte und auch mal ein kleines Trinkgeld, sind manchmal ganz hilfreich.

      Ja, ich habe mich auch schon geärgert. Tausende von Mitarbeiter jetzt als Hirnlose und Looser zu bezeichnen ist allerdings "echt heftig". Und wenn ich dann den Post von z. B. Hobbit lese, da braucht man sich über zukünftig mangelndes Engagement des Zustellers auch nicht zu wundern.
      Spiel mir das Lied vom Malt...

      I’m a poor lonesome cowboy, I’m a long long way from home...
      Ich kann jetzt nicht sehen, wo wer Fahrer-Bashing betreibt ?

      Und man kann es drehen und wenden wie man will und sich mit den Arbeitsbedingungen, die selbstverständlich nicht vorbildlich sind, erklären und schönreden : vielfach ist es eben der Fahrer, der keinen Bock hat, und es gibt, wie weiter oben auch angesprochen, jede Menge Gegenbeispiele, die ihre Arbeit tiptop machen - wohlgemerkt unter den gleichen Bedingungen.

      Das soll nicht verdecken, dass das ganze System hinter den Fahrern regelmäßig nicht funktioniert, und zwar bei allen Paketdiensten. Und es soll auch nicht verdecken, dass die Arbeitsbedingungen dringend verbessert gehören, und zwar bei allen Paketdiensten. Aber ich kann meine Pakete nicht selbst ausliefern, und wenn es im Service hakt und mangelt, ob bei der Auslieferung oder beim Kundendienst oder beim Beschwerdemanagement, dann darf das auch offen und klar kommuniziert werden.


      "The nobility show themselves very great before strangers; they ply you briskly with drink;
      for its their way of showing you'r welcome, by making you drunk"


      Thomas Kirke, during his travels around Scotland in 1679
      Was mir in diesem Zusammenhang aufgefallen ist, ist dass die Fahrer sehr frequent wechseln (oder gewechselt werden?).
      Wir hatte mehrere sehr aufmerksame DHL Fahrer, die sogar nach Absprache die Zustellung auf Samstags verlegt haben, wenn wir Zuhause sind, oder die meine Frau wenn sie sie zufällig haben wegfahren sehen noch angehalten hatten, um das Paket zuzustellen.
      Aber nach spätestens einem Jahr gab es wieder einen anderen Fahrer.
      Ebenso verhält es sich mit den Briefträgern. Hatten wir vor etwa 10 Jahren über viele Jahre denselben, wechseln die jetzt gefühlt jährlich. Das verstehe ich nicht so ganz und gereicht meist zum Nachteil.
      Slàinte Mhath Niels
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      Nimm das Leben nicht zu ernst - es ist ja nicht von Dauer!!!
      Meine Geschichte mit GLS aus dem Jahr 2014/2015:

      ...über GLS (wieder mal) - eine längere Geschichte.

      Hatte Ende September in einem österreichischen Shop mehrere alte Whiskies aus den 70ern gekauft. Kosten inkl. Versand 770 EUR, also nicht
      gerade ein Pappenstiel. Nach ca. 14 Tagen frage ich vorsichtig beim Verkäufer an, wo das Paket denn bliebe. Er schickt mir die Sendungsnummer, hat mit GLS versendet. Ich ahne Schlimmes, schaue im weltweiten Netz und was finde ich: Angeblich wenige Tage vorher zugestellt. Nur, an wen???

      Eine Nachfrage bei meinen Sekretärinnen ergibt nichts, ein Paket mit mehreren Flaschen war nicht zugestellt.

      Ich frage daraufhin bei dem örtlichen GLS-Depot nach, an wen denn zugestellt sei. Mir wurde die Auskunft erteilt, dass das Paket im Treppenhaus abgestellt worden sei (mein Büro ist im ersten OG) und verwies auf eine Abstellgenehmigung. Hallo? Abstellgenehmigung? War mir nicht bekannt. Ich frage wiederum bei GLS nach, die schicken mir eine Kopie. Kopie gecheckt, meine Sekretärin hat auf der Abstellgenehmigung unterschrieben. Ich frage wiederum bei ihr nach und halte ihr das Teil unter die Nase.

      Sie meint, sie hat einmal eine solche Abstellgenehmigung unterzeichnet, allerdings war dies nur für ein bestimmtes Paket bestimmt. Keinesfalls
      hat sie eine generelle Abstellgenehmigung erteilt. Genau an der dafür vorgesehenen Stelle war aber das Kreuz gesetzt. Sie schloss jedoch
      definitiv aus, dies angekreuzt zu haben.

      Eine genauere Prüfung ergab recht schnell, dass sie mit schwarzem Stift unterschrieben hat, das Kreuz jedoch mit blauem Stift gesetzt war.
      Ich schreibe GLS an, verweise auf die gefälschte Abstellgenehmigung und frage nach! Der Witz ist, das Büro war zum Zustellzeitpunkt besetzt. Man hätte also ohne weiteres zustellen können. Wenigstens ein Klingeln und der Hinweis auf das abgestellte Paket wäre ja möglich gewesen. Beides ist nicht erfolgt.

      GLS schreibt einige Tage später zurück:

      Sehr geehrter Herr Steinert,

      ich konnte heute morgen mit dem Zustellfahrer sprechen. Er hat lt. seiner Aussage das Paket hinter der Eingangstür auf der rechten Seite
      abgestellt. Es handelt sich um ein hellbraunes Paket mit blauer Lieferscheintasche.Bei der Abstellgenehmigung haben sie völlig recht. Ich gehe auch davon aus, dass dieses Häkchen nachträglich gesetzt wurde.Gehe ich recht in der Annahme, dass sie diese Abstellgenehmigung
      widerrufen möchten ? Dann würden wir sie direkt aus dem System entfernen damit so etwas nicht noch einmal passiert.Ich möchte Sie bitten, im
      Falle das Paket nicht aufgefunden wird, bei Ihrem Versender Schaden einzureichen.Des Weiteren möchte ich mich im Namen von GLS bei Ihnen für diesen Vorfall entschuldigen.


      Ich freue mich über die Einsicht und melde den Schaden wie gewünscht beim Versender an. Der teilt mir wenige Tage später mit, GLS lehne die
      Regulierung wegen einer erteilten Abstellgenehmigung ab.

      Ich schreibe an GLS was folgt:

      Sehr geehrter Herr Haupt,

      ich muss sagen, ich bin etwas verwirrt und auch enttäuscht. Nach Ihrer Email vom 15.10.2014 habe ich an den Versender geschrieben und den
      Schaden angemeldet. Jetzt hat mir der Versender mitgeteilt, GLS lehne eine Schadensregulierung ab, weil das Paket gemäß Abstellerlaubnis zugestellt wurde. Letzteres ist für mich nach Ihrer Mail nicht nachvollziehbar. Ich dachte, diese Problematik sei geklärt. Nochmals: Eine Abstellerlaubnis für sämtliche Lieferungen wurde durch uns gerade nicht erteilt. Das nachträglich aufgebrachte Kreuz durch einen Mitarbeiter von GLS entfaltet rechtlich keine Wirkung, strafrechtlich stellt dies sogar eine Urkundenfälschung dar!

      Ich fordere Sie nochmals auf, sich um die Schadensregulierung zu bemühen. Immerhin handelt es sich hier um abhanden gekommenen Whisky im
      Wert von ca. 750EUR!!! Den Schriftwechsel, den der Versender (Herr Egger) mit seinem Anbieter (Pack und weg) geführt hat sowie den
      Schriftwechsel zwischen Pack undweg und GLS kann man aus anliegender Mail ersehen.

      Das ganze Verhalten von GLS ist eine Katastrophe. Erst wird eine Abstellerlaubnis gefälscht, dann wird das Paket einfach abgestellt,
      obwohl das Büro besetzt war und man wenigstens hätte klingeln können undzuletzt wird die Haftung für diesen von GLS verursachten Schaden abgelehnt? Lächerlich, einfach nur lächerlich


      Es dauert einige Tage bis zur Rückantwort die dann wie folgt aussieht:

      Sehr geehrter Herr Steinert,

      bitte entschuldigen Sie die lange Verzögerung. Der Fall ist doch entwas komplexer und ich habe mich hier noch einmal mit meinen Kollegen
      beraten.Unstrittig ist, dass dieses Kreuz nachträglich vom Fahrer gesetzt wurde.Es ist jedoch so, dass diese Abstellgenehmigung auch ohne
      dieses Kreuz seine Wirksamkeit entfaltet hätte. Denn an keiner Stelle wurde die Abstellgenehmigung nur für ein bestimmtes Paket erteilt.Das
      nachträgliche setzen des Kreuzes galt nur der Komplettierung aus Fahrersicht. Ihr Wille die Abstellgenehmigung zu erteilen, kommt auch ohne dieses Kreuz zum Ausdruck.

      Mit freundlichen Grüßen / Best Regards

      Nils Haupt


      Transport Manager

      General Logistics Systems

      Germany GmbH & Co
      .

      Jetzt wird es mir aber zu bunt. Ich antworte umgehend:

      Sehr geehrter Herr Haupt,

      dies ist gerade nicht richtig. Absicht von Frau Pfeiffer war die Abstellgenehmigung für ein bestimmtes Paket. Der Wille ging eben nicht dahin, eine solche Abstellgenehmigung künftig für alle Pakete zu erteilen. Wenn dies gewollt gewesen wäre, hätte Frau Pfeiffer auch das Kreuz an die
      entsprechende Stelle gesetzt. Es mag sein, dass unklar ist – wenn kein Kreuz gesetzt wird – was der Kunde will. Dann ist jedoch der mutmaßliche
      Wille zu hinterfragen. Das Büro ist täglich unter der Woche von 8 Uhr bis 16:30 Uhr besetzt. Es wäre deshalb ein absoluter Ausnahmefall, dass
      ein Paket nicht entgegengenommen werden kann. Eine generelle Abstellgenehmigung macht deshalb keinen Sinn.

      Für eine generelle Abstellgenehmigung muss der entsprechende Wille des Kunden deutlich und unmissverständlich zum Ausdruck kommen. Das ist, wenn kein Kreuz gesetzt wird, nicht der Fall. Dies hat Ihr Mitarbeiter (der Fahrer) auch so gesehen, denn sonst hätte er nicht einfach eigenmächtig das Kreuz im Nachhinein gesetzt. Damit wird der mutmaßliche Wille des Kunden verfälscht und zwar genau so, wie es am einfachsten für den Paketzusteller ist!

      Ich bleibe dabei, dass hier ein Verschulden Ihres Hauses vorliegt. Nicht nur, dass die Abstellgenehmigung gefälscht wurde, es wurde vielmehr
      auch das Paket einfach abgestellt, obgleich das Büro besetzt war!!!! Man hätte nur klingeln müssen! Auch bisher wurden immer – trotz der
      angeblich erteilten Abstellgenehmigung – von Ihren Fahrern die Pakete ins Büro gebracht!

      Ich setze eine letzte Frist zur Regulierung des Schadens bis 21.11.2014. Danach werde ich sowohl Strafanzeige wegen Urkundenfälschung erstatten als auch GLS auf zivilrechtlichem Wege in Anspruch nehmen.

      Ich darf Sie darauf aufmerksam machen, dass ich in den diversen Whiskyforen, wo ich schreibend angemeldet bin, auf die völlig inakzeptable Vorgehensweise von GLS hinweisen und jedem dringendst empfehlen werde, sich eines anderen Paketdienstes zu bedienen. Die zahlreichen
      Internethändler, welche ich vertrete, werden von mir ebenfalls ein aufklärendes Schreiben erhalten.

      Mit freundlichen Grüßen

      Jens Steinert

      Rechtsanwalt

      Die Atwort von GLS kommt daraufhin recht schnell:

      Sehr geehrter Herr Steinert,

      ich habe das abgehende Depot verständigt. Der Schaden wird dem Versender gewährt. Damit sollte Ihrer Regulierung dann von seiner Seite aus
      nichts entgegen stehen. Bitte entschuldigen Sie die entstandenen Umstände.

      Mit freundlichen Grüßen / Best Regards

      General Logistics Systems

      Germany GmbH& Co.

      Ich teile dies erfreuliche Ergebnis dem Versender mit, der schreibt mir einen Tag später zurück. Ich falle fast vom Glauben ab, als ich lese,
      was er schreibt: GLS lehne die Regulierung ab wegen der Abstellgenehmigung. Jetzt hatte ich aber einen dicken Hals! Wollen die
      mich alle verarschen? Glauben die etwa, ich mache die Androhung der Strafanzeige und Erhebung einer Klage nicht wahr? Glauben die ernsthaft,
      ich gebe klein bei?

      Ich rufe den Saftsack bei GLS an und werde sicher etwas laut. Meine Sekretärin hat mich erschrocken angesehen, so hat sie mich bisher
      wahrscheinlich noch nie erlebt. Der Transport Manager getraut sich kaum etwas zu sagen, verspricht aber, sich umgehend zu kümmern und gleich
      telefonisch die Regulierung in die Wege zu leiten.

      Offensichtlich hat mein lautstarker Anruf gefruchtet, kurze zeit später bekomme ich die Mail vom Versender, er hat jetzt die Nachricht von GLS
      Deutschland, der Schaden werde erstattet. Dass es dann noch immer 2 Wochen dauert, bis ich die Kohle auf meinem Konto habe, ist fast zu
      verschmerzen angesichts der ohnehin langen Zeit. Kurz vor Weihnachten war die Sache endlich geklärt, fast genau drei Monate nach meinem Kauf.

      Fazit: GLS ist ein No Go!. Niemals, aber wirklich niemals werde ich zeitlebens eine Sendung per GLS verschicken. Lasst euch das eine Warnung
      sein. Und vor allem zeigt das ganze procerede, dass man wirklich hartnäckig sein muss, sonst winden die sich solange, bis man aufgibt. Ob
      die auch gezahlt hätten, wenn ich kein Anwalt wäre? Ich weiß es nicht aber leise Zweifel sind sicher angebracht.
      Wer einmal in den Highlands war, wird immer wieder dorthin zurückkehren.
      Ist man weg von dort, dann rufen sie!

      Mitglied bei "Säggssche Wissgievornischdor" :prost2:

      anwaltskanzlei-steinert.de
      arrancollector.de

      maltlovinglawyer schrieb:


      ... Ob die auch gezahlt hätten, wenn ich kein Anwalt wäre? Ich weiß es nicht aber leise Zweifel sind sicher angebracht.

      Dann hättest Du Dir sicher einen Anwalt genommen. Zur Not hätte ich Dir auch einen in Deiner Nähe empfehlen können. Der sitzt, so glaube ich, in der Weichenholzer Str. Ist auch ein Guter, der kann was...
      21.Whiskyherbst® am + September 2020 in der Malzfabrik in Berlin Tempelhof
      Trotz alledem...seit 30 Jahren Sozi und das mit Stolz...
      Ja, man hat sicherlich nicht die besten Arbeitsbedingungen als Paketbote und wird auch nicht sehr gut bezahlt. Das ist leider in vielen Branchen heute nicht unüblich. Eine Friseurin schneidet mir aber trotzdem die Haare ordentlich und eine Krankenpflegerin betreut trotzdem die Patienten so gut es geht. Und so kann es deshalb auch nicht heißen, dass der Paketbot die Pakete nicht abliefert, einfach irgendwo abgibt, ohne zu benachrichtigen, es irgendwo abstellt, ohne Genehmigung des Empfängers oder gar solch eine Genehmigung manipuliert oder die Sendung gleich ganz im Nirwana verschwinden lässt.
      Ich habe in den letzten Jahren auch schon alles mögliche an Paketzustellern erlebt. Pfeifen, fleißige, so lala... die fleißigen durften sich bei mir zu Weihnachten über ein kleines Weihnachtsgeld extra freuen. Würde ich jederzeit wieder machen.
      allerdings sind wir vor anderthalb Jahren umgezogen und seitdem meist nur Pech. Da meine Frau das letzte halbe Jahr unseren Spross umliebt hat, war sie meistens zuhause. Wie oft lagen Karten im Briefkasten, oderkamen gar mit der Post. Zum kotzen.
      Vor Weihnachten wurde gar eine zerbrochene Flasche Bookers (der bekannte von A mit Xmas Code) bei einem Nachbarn abgegeben... zum glück hatte sich A so kulant gezeigt und mir zwei Tage später eine neue Flasche zugestellt.

      lange Rede, hat keinen Sinn, niemand ist gezwungen bei Subunternehmen von DHL, Hermes, GLS und Konsorten zu arbeiten. Solange diese Unternehmen dumme finden die für Sie arbeiten, braucht sich niemand über die entsprechenden Bedingungen beschweren.
      und ja, ich bin mir sehr sicher, dass es ähnlich mies bezahlte Jobs zu besseren Konditionen gibt. Warum dann also Pakete durch die Stadt fahren und hinterher mürrisch sein?

      Codenascher schrieb:

      niemand ist gezwungen bei Subunternehmen von DHL, Hermes, GLS und Konsorten zu arbeiten


      oooh doch, man kann ganz ganz schnell gezwungen sein, bei solchen subirdischen Unternehmen zu arbeiten ... hoffentlich kommst Du nie in eine solche Situation ... und welche mies bezahlten Jobs zu besseren Konditionen Du zu erahnen glaubst, kannst Du gern mal genauer ausführen ... Altenpflege ? Supermarktregale auffüllen ? Büros im Akkord putzen ? Zimmerservice in Hotels ? Saisonarbeit in der Landwirtschaft ? Gastronomie ? Kommissionieren beim A mit dem Xmas Code ?


      "The nobility show themselves very great before strangers; they ply you briskly with drink;
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      Thomas Kirke, during his travels around Scotland in 1679

      cairdean schrieb:



      oooh doch, man kann ganz ganz schnell gezwungen sein, bei solchen subirdischen Unternehmen zu arbeiten ... hoffentlich kommst Du nie in eine solche Situation ... und welche mies bezahlten Jobs zu besseren Konditionen Du zu erahnen glaubst, kannst Du gern mal genauer ausführen ... Altenpflege ? Supermarktregale auffüllen ? Büros im Akkord putzen ? Zimmerservice in Hotels ? Saisonarbeit in der Landwirtschaft ? Gastronomie ? Kommissionieren beim A mit dem Xmas Code ?


      Ich habe nach meiner Ausbildung für 5,60 die Stunde für ne Leihfirma gearbeitet. Das ganze im Vierschichtsystem für 1000€ Netto (Anfang 2004). Ich kenne also mies bezahlte Jobs, keine Sorge.
      Aber auch dort hätte ich nicht arbeiten müssen. Andere Zeitarbeitsfirma, selber Kunde plötzlich gabs neune. ;-)
      Anderes Beispiel: meine Schwester ist Friseurin und das ganze sogar meisterlich. In ihrem ursprünglichen Salon hatte sie 1200 Netto raus, neuer Salon 1800... Ist schon nen unterschied.
      Ich schrieb doch: "dass es ähnlich mies bezahlte Jobs zu besseren Konditionen gibt."