Whisky - als Geldanlage, immer noch aktuell?

      Klar, Händler machen alles nur wegen der Liebe zum Whisky, Geldverdienen ist unwichtig. Da schickt man eben mal einen Kunden der 10000€ oder mehr ausgeben will heim. Genau wie alle Nerds, die nur an ihr geliebtes Hobby denken und nie auf die Idee kommen würden den einen oder anderen Euro mit gesammelten Spirituosen zu verdienen, ist ja Ehrensache...wer das wirklich glaubt, glaubt auch an Bienchen und Blümchen. :grins:

      Whisky-Lawyer schrieb:

      Solche Geschichten nennen sich Seemannsgarn. Gibt´s offenbar auch unter den Whiskyfans....


      Nein. Diese Geschichten nennen sich nicht Seemanngarn. Diese Geschichten nennen sich "Gier besiegt Vernunft".
      Mir selbst ging es vor ca. 15 Jahren mal so (allerdings "nur" mit ´ner mittleren fünfstelligen Summe). Aber dieses Jahr durfte ich auf einer Messe Zeuge einer ähnlichen Geschäftsanbahnung werden - und da ging es um (knapp) sechsstellige Summen. Erwähnen sollte man dabei, daß (zumindest bei der Anzahlung) viel Bargeld eine Rolle spielt, viel Ware abgefragt wird, die Segmente betrifft, die wir hier gar nicht mehr im Fokus haben - und die es dennoch schwierig in DER MENGE zu besorgen gälte... Die Geschäfte sind mindestens GRAU. Um nicht zu sagen: SCHWARZ. Und sie sind hoch risikobehaftet. Also: welcher Händler sollte ein solches - ähm - Geschäft machen wollen? Außer unter o.g. Prämisse...
      Meine Top 3 - Whisky´s:
      Macallan 1965/2008, Fino Sherry Butt 2114 (484 Bottles) 54,1 % Scottish Liqueur Centre "Cárn Mór"
      Glenglassaugh 1972/------- Cask 2891, 59,4 % Fass-Sample (Andrea Caminneci)
      Tamdhu 1961/2000, 40,0 % Gordon & MacPhail "Rare old"



      Mitglied bei "Diem No. 2" :prost2:

      Tenbrok schrieb:


      ...Die Frage ist doch- was mach ich mit meinem Ersparten? DAX? Zu hoch. Immobile? Hab ich. Dann doch lieber Whisky.


      ersteres ist bei der geldpolitik der EZB eine gute frage. aber von aktien, immobilien und whisky sind die "besonderen" single malts für spekulanten doch am dollsten im preis gestiegen, oder? leider habe ich keine ahnung, welche blase als nächste platzen wird.

      und wer an die prognosen von angeblichen anlageexperten glaubt, dem empfehle ich das buch "der schwarze schwan" von nassim taleb zu lesen.
      "Smells like wet roses on a tuesday morning... who needs this bullshit?" Jim McEwan in dieser TV-doku:
      Flüssiges Gold - Die Schotten und ihr Whisky - Doku, ARD/NDR, 2004 - YouTube

      Tenbrok schrieb:

      Klar, Händler machen alles nur wegen der Liebe zum Whisky, Geldverdienen ist unwichtig. Da schickt man eben mal einen Kunden der 10000€ oder mehr ausgeben will heim.


      Da wird wohl der Händler nicht die richtige bzw. genügend Ware gehabt haben?

      Das von der einen Tasche in die nächste ist gar nicht so selten wie gedacht....
      Mitglied bei

      Berliner Whiskykarawane - Whisky Cup Winner 2010
      Also wenn man mal von Fallgestaltungen der wohl eher seltenen Geldwäsche absieht, sehe ich kein wie auch immer geartetes Risiko. Welchen nachvollziehbaren Grund soll es denn für den Händler geben, seine Holzschnitzereien und sonstige Ladenhüter auf einen Steich loszuwerden?

      Ich stelle mir gerade folgende Unterhaltung am abendlichen Esstisch vor: "Liebe Familie, ihr könnt stolz auf mich sein. Heute habe ich wieder mehrere Kunden weggeschickt, die Whisky für 100.000 € kaufen wollen. Um die nächste Rate für unser Haus zu zahlen, frage ich dann mal bei meinen Eltern um Geld." :greenhole:
      Meine Whisky-Weisheiten (wird laufend erweitert):
      1. Nach dem Whisky-Kauf ist vor dem Whisky-Kauf
      2. Dem Geld-Problem vor dem Whisky-Kauf folgt in der Regel ein Platz-Problem nach dem Whisky-Kauf
      3. Es gibt drei Gründe für regelmäßigen Whisky-Genuss: Whisky macht schön, intelligent, potent und erfolgreich.
      4. Whisky oder Whiskey? Völlig egal, hauptsache schottisch
      5. Der Ardberg ruft. - Lass ihn rufen.
      6. Investierst du noch oder trinkst du schon?
      7. Mist, mein Whiskyschrank platzt!
      Ja, sehr interessant das alles, stimmt.... :smoke:
      Meine Whisky-Weisheiten (wird laufend erweitert):
      1. Nach dem Whisky-Kauf ist vor dem Whisky-Kauf
      2. Dem Geld-Problem vor dem Whisky-Kauf folgt in der Regel ein Platz-Problem nach dem Whisky-Kauf
      3. Es gibt drei Gründe für regelmäßigen Whisky-Genuss: Whisky macht schön, intelligent, potent und erfolgreich.
      4. Whisky oder Whiskey? Völlig egal, hauptsache schottisch
      5. Der Ardberg ruft. - Lass ihn rufen.
      6. Investierst du noch oder trinkst du schon?
      7. Mist, mein Whiskyschrank platzt!
      Interessant wird es immer wenn versucht wird Ahnungslosigkeit mit Überzeugung vor zu tragen :greenhole:
      Da wird man schnell mal zum Destillerie, Marketing, Händler oder Käufer Berater. Ein Beruf mit Zukunft.
      Der Allround Berater :idee:
      Als Grundlage benötigte man dann einen Unternehmens Berater. Und da geht's schon wieder los :wall:
      Beratungslose Grüße aus dem verregneten Limburg
      Kopf hoch, sagte der Henker als er das Richt Beil hob.

      Whisky-Lawyer schrieb:

      Also wenn man mal von Fallgestaltungen der wohl eher seltenen Geldwäsche absieht, sehe ich kein wie auch immer geartetes Risiko. Welchen nachvollziehbaren Grund soll es denn für den Händler geben, seine Holzschnitzereien und sonstige Ladenhüter auf einen Steich loszuwerden?

      Ich stelle mir gerade folgende Unterhaltung am abendlichen Esstisch vor: "Liebe Familie, ihr könnt stolz auf mich sein. Heute habe ich wieder mehrere Kunden weggeschickt, die Whisky für 100.000 € kaufen wollen. Um die nächste Rate für unser Haus zu zahlen, frage ich dann mal bei meinen Eltern um Geld." :greenhole:


      Offensichtlich stellst Du Dir den Vorgang tatsächlich so vor, daß da jemand den Laden betritt, im randvollen Portemonnaise hundert große Scheine oder mehr - und dann genüßlich durch die Regale des Händlers stöbert... Dann (irgendwann) sagt er: "Ich nehme den, den, (...) den, den und jenen. Un dann noch den, (...) den, den und diesen."
      Woraufhin der Verkäufer zusammenrechnet und sagt: "Oooch nöö. Das verkaufe ich Dir nicht."
      Meine Top 3 - Whisky´s:
      Macallan 1965/2008, Fino Sherry Butt 2114 (484 Bottles) 54,1 % Scottish Liqueur Centre "Cárn Mór"
      Glenglassaugh 1972/------- Cask 2891, 59,4 % Fass-Sample (Andrea Caminneci)
      Tamdhu 1961/2000, 40,0 % Gordon & MacPhail "Rare old"



      Mitglied bei "Diem No. 2" :prost2:

      altstadtkneipe schrieb:

      Whisky-Lawyer schrieb:

      Also wenn man mal von Fallgestaltungen der wohl eher seltenen Geldwäsche absieht, sehe ich kein wie auch immer geartetes Risiko. Welchen nachvollziehbaren Grund soll es denn für den Händler geben, seine Holzschnitzereien und sonstige Ladenhüter auf einen Steich loszuwerden?

      Ich stelle mir gerade folgende Unterhaltung am abendlichen Esstisch vor: "Liebe Familie, ihr könnt stolz auf mich sein. Heute habe ich wieder mehrere Kunden weggeschickt, die Whisky für 100.000 € kaufen wollen. Um die nächste Rate für unser Haus zu zahlen, frage ich dann mal bei meinen Eltern um Geld." :greenhole:


      Offensichtlich stellst Du Dir den Vorgang tatsächlich so vor, daß da jemand den Laden betritt, im randvollen Portemonnaise hundert große Scheine oder mehr - und dann genüßlich durch die Regale des Händlers stöbert... Dann (irgendwann) sagt er: "Ich nehme den, den, (...) den, den und jenen. Un dann noch den, (...) den, den und diesen."
      Woraufhin der Verkäufer zusammenrechnet und sagt: "Oooch nöö. Das verkaufe ich Dir nicht."

      Genau so und nicht anders. Denn ich bin ja naiv. :moin:
      Meine Whisky-Weisheiten (wird laufend erweitert):
      1. Nach dem Whisky-Kauf ist vor dem Whisky-Kauf
      2. Dem Geld-Problem vor dem Whisky-Kauf folgt in der Regel ein Platz-Problem nach dem Whisky-Kauf
      3. Es gibt drei Gründe für regelmäßigen Whisky-Genuss: Whisky macht schön, intelligent, potent und erfolgreich.
      4. Whisky oder Whiskey? Völlig egal, hauptsache schottisch
      5. Der Ardberg ruft. - Lass ihn rufen.
      6. Investierst du noch oder trinkst du schon?
      7. Mist, mein Whiskyschrank platzt!

      skyed schrieb:

      aber von aktien, immobilien und whisky sind die "besonderen" single malts für spekulanten doch am dollsten im preis gestiegen, oder?


      Nein. Wenn man sich im Nachhinein die "besonderen" jeder Kategorie rauspickt, dürfte man bei der Auswahl mit Aktien mit Abstand am besten gefahren sein.
      Sure they’ve always made NAS whiskies, but those were the cheapest ones. Like NAS–8–12–15–18–25. Not NAS–NAS–NAS–NAS–25. (Serge Valentin)
      nein, ich wollte damit nicht im nachhinein aus den besonderen flaschen die spekulativen raketen auswählen,
      - im nachhinein kann jeder leicht unglaublich erfolgreich spekulieren -
      sondern die standards ausgrenzen, die in der regel tatsächlich fast nur zum alsbaldigen trinken gekauft werden...
      "Smells like wet roses on a tuesday morning... who needs this bullshit?" Jim McEwan in dieser TV-doku:
      Flüssiges Gold - Die Schotten und ihr Whisky - Doku, ARD/NDR, 2004 - YouTube

      skyed schrieb:


      sondern die standards ausgrenzen, die in der regel tatsächlich fast nur zum alsbaldigen trinken gekauft werden...


      Also sprechen wir vom hier typischen Preisbereich von 50 bis 200 Euro pro Flasche oder dem Premiumbereich?

      Zumindest bei ersterem sehe ich Aktien im leichten Vorteil. Wenn ich mir meine Flaschen so ansehe, gibts doch einige Käufe in den letzten 5 Jahren, die laut Whiskybase kaum gestiegen sind. Und da sprechen wir nicht nur von den eher unbekannten Destillerien sondern auch z.B. von Bowmore oder Caol Ila. Und das obwohl die Flaschen zum Zeitpunkt des Kaufs eher schon ein gutes PLV hatten. Gibt natürlich auch andere Beispiele. Wenn ich jetzt aber bedenke, daß man beim Verkauf noch viel Zeit für Fotos, Anzeigenerstellung, Versand, Käuferfragen etc. einrechnen muß. Dazu Verkaufsgebühren, die weder bei ebay noch bei Krüger gering sind. Dazu noch der Platz den die Flaschen einnehmen, das Totalverlust-Risiko (Glasbruch, Korken, unzufriedener Käufer in Kombination mit Paypal etc.).

      Insgesamt glaube ich doch, daß man mit einem vergleichbaren Wissenstand am Aktienmarkt wahrscheinlich einen besseren "Stundenlohn" bei der "Investition" hinbekommt als beim Whisky. Aber das klingt in einem Zeitungsartikel natürlich viel weniger verlockend, als wenn man den Lesern erzählt, daß man beim Saufen reich werden kann ;)
      Sure they’ve always made NAS whiskies, but those were the cheapest ones. Like NAS–8–12–15–18–25. Not NAS–NAS–NAS–NAS–25. (Serge Valentin)
      Aktien halte ich bei den aktuellen Kursen für sehr riskant.
      Gab es doch am Wochenende erst im Manager Magazin einen Artikel darüber, was wäre, wenn Macron nicht gewänne.
      Von Euro-Aus innerhalb 48 Stunden über Kursstürze von ca. 20% usw usw.
      Nun gut es ist zum Glück nicht so gekommen, allerdings zeigt es, zumindest mir, doch deutlich, das die Kurse alles andere als auf fundamentalen Daten beruhen.
      Es ist zuviel Geld im Markt, was nach Sachwerten schreit.
      Siehe Immobilenpreise, Oldtimerpreise, ja, und auch Whiskypreise (wenn meines Erachtens als Wertanlage wenig geeignet, trotzdem sind die Preise gestiegen.)

      Überall erwartet man Bereinigungen, egal ob Aktien oder Immobilien.
      Mal schauen, ob und wann diese kommen.

      Einen interessanten Artikel habe ich hier gefunden:
      Immobilienblase: Platzt sie oder platzt sie nicht? | ZEIT ONLINE
      Die Geschichte der Immobilienblasen beginnt im siebten Jahrhundert vor Christus, im heutigen Anatolien. Dort herrschte König Midas, der – wie sein Namensvetter aus den griechischen Sagen –
      für seinen Reichtum berühmt war. Weil Gold und Silber damals knapp waren, vermehrte Midas sein Vermögen mit einem Trick: Er ließ den Metallgehalt der Münzen reduzieren, was für eine Geldflut auf den anatolischen Märkten sorgte. Dieser vermeintliche Wohlstand löste einen massenhaften Ansturm auf Villen und Landhäuser aus: Die Preise schossen erst in den Himmel und stürzten dann wieder
      ab, als der Münzbetrug aufflog. Die erste Immobilienblase war entstanden.

      Der König Midas des 21. Jahrhunderts heißt für viele Kritiker Mario Draghi. Sie glauben, dass der Chef der Europäischen Zentralbank die Fehler aus der Antike wiederholt: Die zu starke
      Ausweitung der Geldmenge, verbunden mit historisch niedrigen Zinsen, führe früher oder später zu einer Immobilienblase.



      Und hier erwähne ich die beliebte Tulpenblase:
      Mario Draghi in der Kritik: "Die Geldpolitik macht den Kapitalismus kaputt" - SPIEGEL ONLINE
      "Die Geldpolitik macht den Kapitalismus kaputt"
      Aus Angst vor einer Wirtschaftskrise halten die Zentralbanken die Zinsen niedrig. Doch genau damit schaffen sie erst die Voraussetzungen für den nächsten Crash und den Aufstieg von Populisten, sagt der Leipziger Ökonom Gunther Schnabl.

      Die Banken werden inzwischen so stark reguliert, dass ihre Gewinnmöglichkeiten extrem eingeschränkt wurden, teilweise ist ihr Geschäftsmodell in Gefahr. Heute finden die Feuerwerke woanders statt: Der Dax hat seit seinem Tiefpunkt 2009 220 Prozent zugelegt, obwohl die Realwirtschaft im gleichen Zeitraum gerade einmal um 14 Prozent gewachsen ist.


      Und aus der Geschichte lernen nicht alle, Stichwort Lateinische Münzunion, hier das Fazit aus Wikipedia:
      Lateinische Münzunion – Wikipedia
      Volkswirtschaftliche Schlussfolgerungen
      Die österreichische Ökonomin Theresia Theurl hielt aufgrund ihrer Forschungsarbeit zwischenstaatliche Währungsunionen für prinzipiell instabil, da die Souveränität der
      Einzelstaaten die Einhaltung der Regeln infrage stellt. „Alle Monetären Unionen, die keine vollständigen Politischen Unionen waren, blieben temporäre Arrangements. Sie lösten sich auf.“ Der deutsche Historiker Dominik Geppert schließt es aufgrund der Geschichte der lateinischen Währungsunion aus, dass machtpolitische Rivalitäten durch eine Währungsunion beendet
      werden könnten. Eine solche Ordnung brauche außerdem unbedingt eine Regelung zum Austritt. Die zwischenstaatlichen Vereinbarungen seien außerdem fragil und nicht unbedingt glaubwürdig.
      Ein plausibler Grund für die Auflösung der Lateinischen Münzunion war der erhebliche Unterschied in der wirtschaftlichen Entwicklung der Mitgliedsländer.[6]



      Tja, das kennen wir doch auch, oder?

      Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „Sjaunja“ ()

      Gab es doch am Wochenende erst im Manager Magazin einen Artikel darüber, was wäre, wenn Macron nicht gewänne.
      Von Euro-Aus innerhalb 48 Stunden über Kursstürze von ca. 20% usw usw.
      Nun gut es ist zum Glück nicht so gekommen, allerdings zeigt es, zumindest mir, doch deutlich, das die Kurse alles andere als auf fundamentalen Daten beruhen.

      Ohohoh. Da muß ich aber schon mächtig schmunzeln. Meinst Du oder die "Experten" des Managermagazins auch die "Kursstürze", die nach dem Brexit und dem Wahlgewinn Trumps prognostiziert waren? Stehen die Werte heute nicht sogar höher? Woran das liegt? Das eine ist das Geschwafel der Politik mit ihren ureigenen Machtinteressen und der daran angeschlossenen Medien, das andere ist die Einschätzung der echten Wirtschaftsubjekte, die reales Geld investieren. Beide können falsch liegen, aber nur einer der beiden hat wirklich Geld zu verlieren. Le Pen hat(te) lediglich vor, die Bürger ihres Landes zu befragen, ob sie im Euro und in der EU bleiben wollen - ja, furchtbar undemokratisch. Und bis zu dieser Umfrage (mit zur Zeit wohl eines Ausgangs pro EU) wäre noch viel Wasser den Sambesi runtergeflossen.
      Bei der Geldschwemme (verursacht auch durch eine unverantwortliche Politik der EZB) und der Suche nach gewinnbringenden Anlagen gleich welcher Art bin ich bei Dir. Und das Märkte Preisschwankungen unterliegen, ist nicht neu. Nur der der Prognose, wann eine Blase entsteht und wann sie platzt, liegen erfahrungsgemäß die meisten falsch.

      Da was dazugekommen ist: Zum Leipscher Ökonom: Ja, aber: Der Vergleich zum Wirtschaftswachstum hinkt, man sollte hier eher die Unternehmensgewinne der DAX-Unternehmen betrachten und in Erwägung ziehen, dass der DAX 2009 doch einer Unterbewertung unterlag. Auf der anderen Seite: Jetzt 8 Jahre DAX-Gewinne, wird die Luft in der Tat dünn.

      Und zum dritten Zitat: Da ist viel Wahres dran. Aber welche Wirtschaftszeitung in unserer ach so großen Pressefreiheit vertritt denn offen diese Meinung, an der mMn viel dran ist. Nein, lieber weiter EU und am besten Eurobonds, Gewinne auch noch anderer Länder privatisieren, Verluste großflächig verstaatlichen. Macrons Programm.

      Interessantes Thema, aber wir gehen ins off topic. Vielleicht an anderer Stelle weiter.


      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Flasche_leer“ ()