"Whisky Investments GmbH"

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    Sjaunja schrieb:

    ....wer jetzt immer noch am Bahnhof steht ist selber schuld!


    ... der war gut ... :xmas:

    Zum Thema : ein Händler will halt verkaufen. Manche haben eine starke emotionale Bindung an's Produkt, manche könnten statt Whisky auch Wollsocken mit dem gleichen Erfolg vermarkten, und dieser Laden war, wenn ich das richtig mitbekommen habe, in Fachkreisen schon bislang dafür bekannt, ohne grosse Rücksicht auf Reputation und Nachhaltigkeit den letzten Euro auch noch mitzunehmen.

    Mir ist sogar lieber, wenn sie ihre Zuteilung des nächsten neuen Ardbeg irgendwelchen Fuzzis andrehen, die direkte Beratungskunden der Investmentbotschaft sind, als den interessierten Geniesser mit ihren Mondpreisen zu belästigen. Soll doch besser jeder das machen, was er kann zu können glaubt ... mein Tip : Whiskybotschaft dichtmachen und mit voller Kraft voraus die Investmentbotschaft am Kapitalmarkt platzieren.


    "The nobility show themselves very great before strangers; they ply you briskly with drink;
    for its their way of showing you'r welcome, by making you drunk"


    Thomas Kirke, during his travels around Scotland in 1679
    Es pfeifen die Spatzen schon lange vom Dach: Whisky als Investment, Whisky als Mittel um durch den kommenden Währungscrash zu kommen und und und.
    Ich kenne zwei Händler, davon einen größeren, die regelmäßig Anfragen von Unbedarften haben, die gerne 5 ja teilweise sogar 6stellige Beträge "anlegen" möchten.
    Keine Ahnung vom Whisky, aber Geld wie ein Bauer im Sommer Heu hat. Beide lehnen solche Anfragen ab, weil sie keine Anlageberatung machen sondern eben Lebensmittel verkaufen.

    Die Anlage als Solche ist als Investment erstmals ungeeignet, weil 19% Mehrwertsteuer erstmal wegfallen. Dann ist der Markt auch relativ klein mit ebensolchen Umsätzen.
    Bis auf wenige Ausnahmen ist es schwierig , wenn nicht sogar fast unmöglich, ohne Verlust wieder zu verkaufen. Ja ihr habt richtig gelesen.
    Hier im Forum und auch auf Auktionen gehen manche Flaschen weg wie warme Semmeln oder erreichen ungeahnte Höhen (Yamazaki Sherry Cask), oft, wenn nicht sogar meistens erst irgendein
    Connaisseur oder Tester mindestens 110 Punkte vergeben hat (Jim Murray). Ohne diese Bewertung würde mit Sicherheit dieser Whisky weiterhin im Regal des Händlers zum normalen Preis von glaube ich 120.-€ langsam aber sicher einstauben.

    Standards, auch noch die richitg guten aus den 90er Jahren wie z.B. ein Glenmorangie 10, versuche ich seit 2 Jahren zu verkaufen, die Literflasche für 50.-€. Interesse? Ja ab und an, aber dann doch wieder nicht......ganze drei Leute haben sich bislang gemeldet....

    Perlen, wie zum Beispiel ein Glenglassaugh Fass 2896, von Serge mit 93 Punkten hoch bewertet in der Base mit 93,5 Punkten hoch bewertet, braucht mittlerweile über 2 Jahre um endlich so langsam zur Neige zu gehen. Deutschland braucht zwei Jahre um 516 Flaschen an den Liebhaber zu bringen.

    Auf der anderen Seite werden Tausende, ja sogar Zehntausende Kill The Daltons, jung aber extrem bescheuert verpackt (Packung geht nach unten auf, Packung reißt innen ein, teilweise auch außen beschädigt) Geschmack nichts Besonderes, dafür mit 150.-€ IMHO geringfügig überteuert innerhalb weniger Tage abverkauft, und dann von manchen Händlern fast zum Preis eines GG 2896 angeboten zu werden.......

    Irgendwie wenig rational der Whiskymarkt. Auf was soll man nun setzen? Auf gehypte Abfüllungen die mehr Verpackung und Marketing sind als Whisky? Oder auf Whisky der Whisky ist, aber kaum Marketing und mit einer simplen Röhre?

    Und wenn als Investment gekauft, an wen will man das Zeugs wieder loswerden? Insbesondere wenn man weder Ahnung davon hat, noch das Zeugs selber trinken will?
    Da verkommt doch der Händler zum Banker: Egal was der Kunde macht, der Händler (respektive Banker) verdient immer dran.

    Also liebe Investierer, haltet Euch an den Ratschlag von Finanzexperten: unterschreibt Nichts was ihr nicht versteht. Überlasst das dann lieber den echten Profis. Und das sind in dem Fall wir. Diejenigen die das Zeugs zu dem machen wozu es gemacht wurde: mit guten Freunden zu einem passenden Zeitpunkt zu geniessen und zu trinken. Das war ja auch eigentlich mal so der Grundgedanke von Whisky. Bevor sich Marketiere und BWL'er drüber hermachen mussten.

    Wenn ihr in Whisky investieren wollt, dann kauft Euch Aktien von Diageo, Suntory Beam, Pernod Ricard usw.

    Aber bitte lasst uns den Whisky. Danke!
    Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf.
    So ganz verstehe ich die Bestürzung dann doch nicht. Ein nicht unwesentlicher Teil der Gemeinde "sichert" sich, über welche Kanäle auch immer, Bestände an Whiskys, die den normalen Trinkbedarf übersteigen. Ist das kein Investment, wenn ich diese Flaschen dann bei den einschlägig bekannten Auktionshäusern wieder sehe?
    Oder wie war es doch mit dem Laphroaig 1991, bei dem die ersten "Privatverkäufe" schon kurz nach dem Erhalt der Flaschen stattfanden.


    Und wenn als Investment gekauft, an wen will man das Zeugs wieder loswerden? Insbesondere wenn man weder Ahnung davon hat, noch das Zeugs selber trinken will?
    Da verkommt doch der Händler zum Banker: Egal was der Kunde macht, der Händler (respektive Banker) verdient immer dran.

    Stimmt, aber was ist daran verwerflich, wenn ein Händler Geld verdient.? Täte er es nicht, wäre er bald vom Markt, oder habe ich da was falsch verstanden?
    Im Grundsatz stimme ich aber dem Beitrag zu, aus dem ich dieses Zitat entnommen habe.
    Wie wäre es denn, wenn der geneigte Genießer---und damit meine ich nicht unseren Genießer hier---bei Flaschenteilungen mal zum Ursprung zurückkehren würde? Das heißt den Whisky in den Vordergrund zu stellen und nicht die Punktzahl, mit der er von Hubert Wichtig bewertet wurde?
    Es ist immer sehr leicht und stimmig auf die Industrie und deren Anhang, also den Handel, einzuschlagen. Aber wie oft sehe ich hier Angebote, bei denen ich mich frage, warum die überhaupt da sind.
    Platz im Regal schaffen, Sammlungsverkleinerung, Auflösung weil Geld für neue Flaschen gebraucht wird und so weiter...sehr oft mit Angeboten zu "Marktpreisen" oder auch knapp darüber.
    Darf ich daraus schließen, dass dort im ganz kleinen Rahmen auch Investment betrieben wurde?
    Ach ja, ich investiere seit 28 Jahren in Whisky und habe dabei alles erlebt. Den "very young" habe ich zum ZDFbeg verkommen lassen, obwohl ich mit meinen 240 Flaschen die ich hatte ein wenig später ein Vermögen hätte machen können. Vom Ben Wyvis habe ich mir ein paar Kartons hingelegt, in dem Glauben dass er wegen seiner Seltenheit ein Renner werden würde. Auch Pech gehabt.
    Zum Glück melden sich keine Investoren bei mir, die höhere Beträge anlegen wollen. Ich glaube, die hätten keine Freude an mir...wie so viele andere auch nicht.

    Und wie oft erntet man verächtliche Blicke, wenn man eine begehrte Flasche einfach so auf einer Messe öffnet, und sie so dem Investmentmarkt entzieht? Öfter als Ihr denkt. Das gleicht sich aber wieder aus mit den glücklichen Blicken derer, die dann einen Dram davon ergattern.
    Und noch was. Gäbe es keine Sammler, dann gäbe es auch keine alten Flaschen, über die wir streiten könnten...Ying und Yang eben...
    23.Whiskyherbst® am ...... September 2022 in der Malzfabrik in Berlin Tempelhof
    Trotz alledem...seit über 30 Jahren Sozi und das mit Stolz...

    whiskykanzler schrieb:


    Und wenn als Investment gekauft, an wen will man das Zeugs wieder loswerden? Insbesondere wenn man weder Ahnung davon hat, noch das Zeugs selber trinken will?
    Da verkommt doch der Händler zum Banker: Egal was der Kunde macht, der Händler (respektive Banker) verdient immer dran.

    Stimmt, aber was ist daran verwerflich, wenn ein Händler Geld verdient.? Täte er es nicht, wäre er bald vom Markt, oder habe ich da was falsch verstanden?

    Ja ich glaube schon.

    Ich habe versucht hier eine Parallele zu einem Banker aufzuzeigen, der, egal was er empfiehlt, beim Kauf und beim Verkauf von Finanzprodukten an seine Kunden immer verdient, egal ob der Kunde Miese macht oder Gewinn gemacht hat.
    Und genau so sehe ich das hier auch: erst Geld verdienen beim Verkauf, und dann später wieder Geld zu verdienen beim Kauf (und dann wieder späterer Verkauf)...
    Das ist in meinen Augen kein Händler mehr. Also jemand der sein Geschäftsmodell da drauf hin ausrichtet.

    Das ist, und da lege ich Wert drauf, was komplett anderes wie ein normaler Händler seine Ware an einen Kunden verkauft!
    Wir brauchen gute Händler! Und das diese Geld verdienen müssen liegt auf der Hand. Oder?

    Ich hoffe es nun besser dargestellt zu haben.
    Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf.
    Danke für die hilfreiche Erläuterung.
    Aber dann bleibe ich in einer Grauzone, wie viele andere Kollegen auch, die nach dem Verkauf von Flaschen, diese auch wieder aus Sammlungen zurückkaufen.
    Aber mein Geschäftsmodell bleibt auch weiter Flaschen zu verkaufen, deren Inhalt auch getrunken wird.

    Nun bin ich also ein Halbblut...ist ja wie bei Harry Potter hier...
    23.Whiskyherbst® am ...... September 2022 in der Malzfabrik in Berlin Tempelhof
    Trotz alledem...seit über 30 Jahren Sozi und das mit Stolz...

    Sjaunja schrieb:

    whiskykanzler schrieb:


    Und wenn als Investment gekauft, an wen will man das Zeugs wieder loswerden? Insbesondere wenn man weder Ahnung davon hat, noch das Zeugs selber trinken will?
    Da verkommt doch der Händler zum Banker: Egal was der Kunde macht, der Händler (respektive Banker) verdient immer dran.

    Stimmt, aber was ist daran verwerflich, wenn ein Händler Geld verdient.? Täte er es nicht, wäre er bald vom Markt, oder habe ich da was falsch verstanden?

    Ja ich glaube schon.

    Ich habe versucht hier eine Parallele zu einem Banker aufzuzeigen, der, egal was er empfiehlt, beim Kauf und beim Verkauf von Finanzprodukten an seine Kunden immer verdient, egal ob der Kunde Miese macht oder Gewinn gemacht hat.
    Und genau so sehe ich das hier auch: erst Geld verdienen beim Verkauf, und dann später wieder Geld zu verdienen beim Kauf (und dann wieder späterer Verkauf)...
    Das ist in meinen Augen kein Händler mehr. Also jemand der sein Geschäftsmodell da drauf hin ausrichtet.

    Das ist, und da lege ich Wert drauf, was komplett anderes wie ein normaler Händler seine Ware an einen Kunden verkauft!
    Wir brauchen gute Händler! Und das diese Geld verdienen müssen liegt auf der Hand. Oder?

    Ich hoffe es nun besser dargestellt zu haben.


    Ohne mich auf die Seite vom Kanzler zu schlagen möchte ich mal folgendes loswerden- was Sjaunja hier macht ist ein typischer Fall von Populismus. Er hat keine Ahnung- keiner hat die genau- was Whisky Investments genau macht.

    Ich bin dort nun mal Stammkunde und bekomme einiges mit. Soweit ich weiß, soll der Laden dazu dienen, Whiskykennern besondere Marken- wie z.B. lost Distilleries, Macallan etc.- zu besorgen. Eine Geschäft im Sinne des Anlagegeschäftes hochzuziehen ist glaube ich auch nicht ganz einfach, da muss man bestimmte Dinge im Banken bzw. Anlagerecht beachten. Vielleicht sollten wir mal schauen, was das tatsächlich gibt, bevor hier über ungelegte Eier diskutiert wird? fettgrins



    In diesem Sinne- frohe Adventstage!




    whiskykanzler schrieb:

    Danke für die hilfreiche Erläuterung.
    Aber dann bleibe ich in einer Grauzone, wie viele andere Kollegen auch, die nach dem Verkauf von Flaschen, diese auch wieder aus Sammlungen zurückkaufen.
    Aber mein Geschäftsmodell bleibt auch weiter Flaschen zu verkaufen, deren Inhalt auch getrunken wird.
    Nun bin ich also ein Halbblut...ist ja wie bei Harry Potter hier...

    Nun ich denke, das gehört zum normalen Händlerdasein auch dazu. Das liegt in der Natur der Sache. Es ist nur die Frage ob das als zusätzliches, ergänzendes Geschäft oder als Hauptzweck betrieben wird.
    Jeder Autohändler kauft auch Gebrauchte an. In den Zeiten als ich HiFi/HighEnd verkauft habe, musste ich, durfte ich auch viele gebrauchte HiFi Komponenten an- und wieder verkaufen.
    Oft weil ein Verbraucher nicht wusste wie er diese verkaufen sollte oder kein Lust hatte sich selbst um einen Verkauf zu kümmern.
    Hauptgeschäft war jedoch immer (bzw ist es auch noch immer weil der Laden sehr efolgreich ist!) der Verkauf von hochwertigen HiFi und High End Anlagen

    Köllealaaf schrieb:


    Ohne mich auf die Seite vom Kanzler zu schlagen möchte ich mal folgendes loswerden- was Sjaunja hier macht ist ein typischer Fall von Populismus. Er hat keine Ahnung- keiner hat die genau- was Whisky Investments genau macht.


    Na dann lass mich mal bitte weiter ahnungslos populieren:
    Quelle
    Whisky als lukrative Geldanlage – investieren in Scotch Single Malt Whisky
    Publiziert am 9. November 2014 von Tim Tünnermann

    Investieren in Whisky – gute Rendite und geringe Risiken

    Sparen und herkömmliche Geldanlagen werden immer uninteressanter. Die Zinsen auf einem Sparbuch sind geringer als die Inflation, am Ende des Jahres bleibt vom Ersparten weniger übrig, als am Anfang des Jahres – es macht also keinen Sinn.
    Aktien, Zertifikate, Hedgefonds: Abgesehen davon, dass die wenigsten Anleger wissen, wie diese Anlageformen genau funktionieren, wo das hart erarbeitete Geld landet und wer es verwaltet, sind diese Anlageformen mit relativ hohen Risiken verbunden und der Ertrag ist auch nicht unbedingt der Beste. Darüber hinaus zeigte der Finanzcrash vor einigen Jahren, dass auch Totalverluste möglich sind.

    Was also tun?

    Wie wäre es, in ein Produkt zu investieren,

    - welches einem gehört (nicht nur auf dem Papier)?
    - bei dem man den Zeitpunkt des Verkaufes selbst bestimmen kann?
    - bei dem hohe Renditen möglich sind?
    - zu dem man einen persönlichen Bezug hat?
    - dessen Nachfrage und Preis ständig steigt?

    Sie wissen, worauf ich hinaus möchte – es gibt dieses Produkt: Scotch Single Malt Whisky!
    Nur, wo ist der Haken?

    Hier gibt es mehrere Punkte zu bedenken und zu hinterfragen.

    1. Den richtigen Whisky zu finden, der auch Wertsteigerung verspricht
    2. Nachdem der geeignete Whisky gefunden wurde, diesen auch kaufen zu können
    3. Den Whisky von einer vertrauenswürdigen und professionellen Person erwerben zu können (es gibt heute schon eine große Anzahl gefälschter Whiskies auf dem Markt!)
    4. Den Whisky zum richtigen Zeitpunkt zu kaufen und zu verkaufen
    5. Den Whisky richtig zu lagern und zu versichern

    Die Whiskybotschaft GmbH ist ein gesundes Unternehmen und seit 2003 auf dem internationalen Whiskymarkt aktiv. In den Jahren 2010-2014 wurde die Whiskybotschaft jedes Jahr ausgezeichnet, zuletzt mit dem 2. Platz von ca. 1000 Whiskyunternehmen in der Wertung.
    Einer der Investoren und Gesellschafter, Tim Tünnermann, hat in verschiedenen Distillerien in Schottland gearbeitet und pflegt beste Kontakte zu den Whiskygrößen unserer Zeit, z.B. Richard Paterson – Masterblender von White&Mackay und anderen Distillery Managern.
    Darüber hinaus bestehen beste Einkaufsquellen im In- und Ausland.

    Wenn Sie Interesse haben, einen Teil Ihres Vermögens gewinnbringend zu investieren und hohe Risiken scheuen, sollten Sie Kontakt mit uns aufnehmen. Wir finden gemeinsam einen Termin, in dem wir Ihnen telefonisch oder persönlich gerne die Chancen und Risiken aufzeigen.

    Ihr
    Tim Tünnermann
    - Gesellschafter -


    So ich als vollkommen Ahnngsloser sehe hier ein ganz typisches Finanzprodukt. Das hat für mich nicht mehr viel, wenn überhaupt, mit Whisky geniessen oder trinken zu tun. Es werden sogar bundles mit Versicherungen angeboten. Also deutlicher geht es doch hier nicht mehr oder sehe ich das falsch?

    Und: ganz anders als in dem Beitrag oben (Whiskykenner) werden hier ganz explizit auch Personen angesprochen die keine Ahnung von Whisky haben.....
    Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf.

    Köllealaaf schrieb:

    Soweit ich weiß, soll der Laden dazu dienen, Whiskykennern besondere Marken- wie z.B. lost Distilleries, Macallan etc.- zu besorgen.


    Die Hoffnung stirbt zuletzt ... aber würde man einen solchen Laden "Whisky Investments GmbH" nennen, wenn die Zielgruppe Whiskykenner sein sollen ? Oder ist mein Verständnis von Whiskykennern nur schon wieder ein falsches ?

    EDIT : hat sich nach dem Post von Sjaunja dann erledigt, eindeutiger geht's wohl nimmer ... :mata:

    [offtopic]@ Kanzler : die Kritik an Investoren, und anders kann ich die auch nicht nennen, die hier im Forum kurzfristige Gewinne realisieren, ist durchaus da, aber leider stumm, da Preisdiskussionen zu den Akten gelegt wurden. Nur ist das hier eben auch kein kleiner kuscheliger Kreis guter Kumpels mehr, die sich fast alle untereinander kennen und gern dem anderen mal was Gutes tun - wenn ich hier einen Laga 21 zu 200 Euro reinstelle, weil das mein EK war und ich ja kein Investor bin, sondern sich nur mein Geschmack geändert hat, habe ich in Minuten ein volles Postfach, und da sind garantiert jede Menge Vögel dabei, die das Ding morgen unter einem unauffälligen Account bei eBay für's Vierfache anbieten.

    ABER : das, was Du beschreibst, ist oft ohne Gewinnmaximierungsvorsatz :

    • Panikbunkern - erstmal bestellen, bevor's nix mehr gibt, dann probieren, und wenn's nicht schmeckt, wird's gleich auf den Markt geworfen.
    • Hamstern - weil der soooo toll schmeckt, muss ein Karton davon in den Vorrat, nur hat man irgendwann mehr Kartons als Restlebenszeit
    • Anhäufen - vorgestern Macallan, gestern Ardbeg, heute Littlemill, was rauskommt muss auf's Regal, ohne Konzept und Sinn und Verstand - und irgendwann setzt der dann doch wieder ein

    Nicht jeder, der hier exzessiv Flaschen zum Verkauf anbietet, ist Investor, die meisten sind mMn einfach ohne Plan und Mass beim Einkaufen. [/offtopic]


    "The nobility show themselves very great before strangers; they ply you briskly with drink;
    for its their way of showing you'r welcome, by making you drunk"


    Thomas Kirke, during his travels around Scotland in 1679
    Warum sollte man Whisky nicht als Investment betreiben dürfen? Ob sich jetzt ein "Nerd" oder ein komplett Unbeteiligter Flaschen in Keller stellt, die er niemals trinkt kommt im Endeffekt aufs gleiche raus.
    Würden nicht um manche Flaschen/Abfüller ein derart riesiger Hype gemacht werden, der fast Apple neidisch machen könnte, gäbe es auch keine "Investmentblasen".
    Was dort gemacht werden soll steht doch hier:
    diewhiskybotschaft.de/Beratung…gen--Anlage--Investition/

    Wobei 90€ pro Stunde für einen Anlageberater moderat sind und ja bei einem Kauf von 900€ im Shop verrechnet werden können. ;)

    Finde das Bild übrigens nicht so passend - sieht für mich eher nach "Vertreter in der Küche" aus - mit Klobürste (Flaschenbürste?) über der Spülmaschine und Frau? oder Mutter? im Hintergrund.
    Interessant. Wobei ich sagen muss, dass ich das Konzept interessant finde. Was er da schreibt, ist ja richtig. Ich würde mein Erspartes ( wenn ich denn welches hätte... :moin: auch lieber in Whisky investieren als in Hedgefonds. Und da kommen wir zu dem Thema- du schreibst, jeden das machen lassen was er kann, Banker Bankgeschäfte etc. ich glaube ein Großteil der Kunden, die in irgendwelche Fonds mit Hebelzertifikaten oder so was investieren wissen nicht, was das eigentlich ist... Deswegen gehen ja jedes Jahr Milliarden den Bach runter.
    Wenn ich richtig verstehe, berät WI die Kunden und Kauft für diese die Ware-ist dann eigentlich ein normales Handelsgeschäft mit Beratung oder sehe ich das falsch? Bin heute Abend bei einem Whiskytasting in der Botschaft, werde mal genauer nachfragen und es euch elwissen lassen.

    T.Harris schrieb:

    Warum sollte man Whisky nicht als Investment betreiben dürfen? Ob sich jetzt ein "Nerd" oder ein komplett Unbeteiligter Flaschen in Keller stellt, die er niemals trinkt kommt im Endeffekt aufs gleiche raus.
    Würden nicht um manche Flaschen/Abfüller ein derart riesiger Hype gemacht werden, der fast Apple neidisch machen könnte, gäbe es auch keine "Investmentblasen".


    Das ist nicht das Thema hier. Und es kommt nicht auf das Gleiche raus. Der eine kauft zuviel und stellt dann irgendwann fest das er nicht mehr alles ohne gesundheitliche Schäden zu verursachen saufen kann, der andere kauft ausschließlich mit der Absicht diese Flaschen später mit Gewinn wieder zu verkaufen. Der Erste macht später im Idealfall Flaschenteilungen weil er dann zumindest den Stoff nochmal geniessen kann. Dem anderen geht es nur um Kohle.

    Dieses Geschäftsmodell fokussiert sich meiner Meinung nur auf den Zweitgenannten.

    Das wäre so, als wenn im Spätsommer eine Firma weltweit alles geerntete Getriede kaufen würde um dann den Getriedepreis in die Höhe zu treiben um dann dieses peu a peu wieder in den Markt zu geben.
    Mit Riesengewinnen auf der einen Seite und Hungernden auf der anderen. Hauptsache Profit.

    Ersetzt übrigens mal in dem langen Zitat oben das Wort "Whisky" durch "Goldmünze"
    Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf.