Schattenseiten - whisky und Tourismus auf Islay

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      Schattenseiten - whisky und Tourismus auf Islay

      Hi there,

      Lesley Riddoch: Whisky leaves a bitter taste for Islay - The Scotsman

      Greetings
      kallaskander

      Dieser Text ist lange genug du dämlicher Heurismus.
      Never water another man's whisky.

      Es besteht keine Verpflichtung obigen post zu lesen, zu mögen oder zu kommentieren.
      Sollte eine persönliche Meinung enthalten sein, besteht weiter keine Verpflichtung, sich diese zu eigen zu machen.

      tja, nichts gibt's umsonst. auch nicht den erfolg. für den bezahlen meist andere.

      ich jedenfalls muss da nicht hin.

      skye ist sowieso schöner. da waren wir schon unterwegs. ohne auto. nur trekking mit zelt. leider noch nicht mit einem hilleberg in einem sommer mit etwas unterdurchschnittlichem wetter...
      "Smells like wet roses on a tuesday morning... who needs this bullshit?" Jim McEwan in dieser TV-doku:
      Flüssiges Gold - Die Schotten und ihr Whisky - Doku, ARD/NDR, 2004 - YouTube
      Hallo!

      Noch ein interessanter Beitrag zum Thema:

      What is wrong with Islay? - Islay Blog

      Mir persönlich gefällt Islay unglaublich gut und ich fahre sehr gerne dort hin (dauert keine zwei Monate mehr bis zum nächsten Mal ... :D ) aber ich finde die Artikel sehr wichtig um Islay nicht nur zu "konsumieren", sondern auch besser zu verstehen und vielleicht Dinge anders oder bewusster zu tun.
      That`s not Lagavulin:
      vimeo.com/113680024
      Am 19. Mai werde ich Islay das nächste Mal wieder nach einer Woche Urlaub verlassen. Ja, der Whisky Boom hat auch Schattenseiten, das sehen auch durchaus viele Ileachs als Problem. Aber ob es die Lösung wäre alle Strassen für Schwerlastverkehr auszubauen wage ich doch zu bezweifeln. Und solange es gar nicht mal so weit von den Destillerien immer noch so schön bleibt wie es die letzten Jahre war - solange werde ich gerne immer wieder und möglichst mindestens einmal im Jahr zurückkehren. ..
      Echt ein interessanter Artikel. Da denkt man ja in der Regel nicht dran, dass jede Brennblase und jedes Visitor's Centre natürlich deutlich mehr Verkehr und sonstigen Infrastrukturbedarf nach sich zieht. Ich begrüße jeden neuen Arbeitsplatz, der in den strukturschwachen Gegenden geschaffen wird, aber die Brennereien müssen sich da Gedanken machen, wie sie mit der Infrastruktur umgehen wollen. Die Aussicht, dass tatsächlich z.B. die Brennereien eigene Fährverbindungen unterhalten, ist vielleicht gar nicht mal so übel, aber über kurz oder lang müssen sich die Brennereien (und die Großkonzerne dahinter) viel stärker an den lokalen Kosten beteiligen.
      Ich habe aber auch nie so recht verstanden, wieso Whiskytrinker automatisch Schottland-Fans werden und ständig nach Schottland fahren müssen. Die Rumtrinker fahren ja auch nicht ständig nach Jamaica oder Guyana, so wenig wie Cognactrinker dem Frankreich-Kult verfallen. Wenn aber das Gefühl dominiert, dass ein echter Whiskytrinker mindestens einmal im Jahr nach Schottland fahren und mindestens 20 Brennereien besichtigt haben muss, bleibt es beim gegenwärtigen Erfolg von Whisky nicht aus, dass da irgendwann die Kapazitäten erschöpft sind. Ist aber wiederum toll für die Nostalgiker, die dann ständig erzählen können, wie toll und familiär das früher war.
      Ganz ehrlich? Was erwarten die Leute vor Ort?

      Die Geschichte von Islay hat damit geendet, als die großen Konzerne die Distillen übernommen haben. Jeder auf der Insel hat davon profitiert und jetzt wird ihnen alles zuviel? Dann hätte ich vor Jahren keine Verträge unterschrieben, die mir jetzt diktieren, welchen Schnaps ich in die Flassche zu füllen habe.

      Grüße
      Elmo
      If the kids are united then we'll never be divided!
      Hi there,

      es ist wie überall. Die Allgemeinheit muß die Infrastruktur bauen und unterhalten und diejenigen, welche sie am intensivsten nutzen und verschleißen versuchen im Gegenzug möglichst wenig Steuern zu zahlen, mit denen die Infrastruktur gepflegt werden könnte.

      Ein Bruch ist sicher passiert, als die Konzerne begannen, den new make in Tanklastzügen von der Insel zu fahren und ihn nicht mehr vor Ort zu lagern.
      Hätten sie es getan, gäbe es heute vielleicht um die Destillerien herum Lagerhausstädte die auch keinem gefielen.

      Die einzige Möglichkeit die Probleme des Wachstums zu begrenzen ist nicht zu wachsen. Die Islay Distillen hätten auch sagen können, so viel können wir machen, ohne die Insel völlig zu verändern, mehr geht nicht und mehr machen wir nicht.

      Aber das wollte keiner, am wenigsten die Aktionäre von Diageo, Beam Suntory, LVMH oder Distell.

      Greetings
      kallaskander
      Never water another man's whisky.

      Es besteht keine Verpflichtung obigen post zu lesen, zu mögen oder zu kommentieren.
      Sollte eine persönliche Meinung enthalten sein, besteht weiter keine Verpflichtung, sich diese zu eigen zu machen.

      Lehnhoff schrieb:


      Ich habe aber auch nie so recht verstanden, wieso Whiskytrinker automatisch Schottland-Fans werden und ständig nach Schottland fahren müssen. Die Rumtrinker fahren ja auch nicht ständig nach Jamaica oder Guyana, so wenig wie Cognactrinker dem Frankreich-Kult verfallen. Wenn aber das Gefühl dominiert, dass ein echter Whiskytrinker mindestens einmal im Jahr nach Schottland fahren und mindestens 20 Brennereien besichtigt haben muss, bleibt es beim gegenwärtigen Erfolg von Whisky nicht aus, dass da irgendwann die Kapazitäten erschöpft sind. Ist aber wiederum toll für die Nostalgiker, die dann ständig erzählen können, wie toll und familiär das früher war.

      Ich verstehe, was Du meinst. Ich mag zwar auch sehr gerne Whisky und fahre sehr gerne des öfteren nach Schottland, weshalb es für mich aber trotzdem nicht das, hier so oft gepriesene, gelobte Land ist. Es ist ein, neben einigen anderen, wunderschönes Urlaubsland, nicht mehr, nicht weniger. Und Whisky ist dann für mich immer eine eher sehr nette Randerscheinung.

      Aber es ist eben auch beim Urlaub jeder Jeck anders. Der eine fährt gerne zu den immer selben Orten, der andere mag die Abwechslung. Und das ist doch auch gut so. ;)

      kallaskander schrieb:

      Die Islay Distillen hätten auch sagen können, so viel können wir machen, ohne die Insel völlig zu verändern, mehr geht nicht und mehr machen wir nicht.

      Aber das wollte keiner, am wenigsten die Aktionäre von Diageo, Beam Suntory, LVMH oder Distell.

      Das hätten aber weniger die Islay-Distillen oder ihre Besitzer sagen müssen als das zuständige Council. Wobei wir dann wieder bei der politischen Frage dieses Dilemmas sind: wir genügend für die Insel getan?
      Whisky-Journal - von, über und wegen Whisky

      Suche:
      - SMWS 38.xxx (Caperdonich)
      - Caperdonich 24yo Whiskykanzler Uncollectable Collection
      - Caperdonich 36yo Douglas Laing Cask DL4945 und Cask DL4947

      Elmo schrieb:

      Ganz ehrlich? Was erwarten die Leute vor Ort?

      Die Geschichte von Islay hat damit geendet, als die großen Konzerne die Distillen übernommen haben. Jeder auf der Insel hat davon profitiert und jetzt wird ihnen alles zuviel? Dann hätte ich vor Jahren keine Verträge unterschrieben, die mir jetzt diktieren, welchen Schnaps ich in die Flassche zu füllen habe.

      Grüße
      Elmo


      Schon ziemlich anmaßend was du da schreibst. Die Insel lag in den 80ern am Boden, da kam jede Hoffnung, und sei es nun über Großkonzerne, grade recht. Der Tenor des Artikels ist auch absolut nicht, dass die Menschen vor Ort Touristen bzw. de Whiskyboom negativ gegenüber eingestellt sind. Hast du den Artikel überhaupt gelesen?

      Es geht einfach um die Externalitäten des Erfolgs und der Tatsache, dass die politische Organisation diesen Problemen (scheinbar) nicht gerecht wird. Ich finde das absolut legitim, dass diese Sorgen mal nach Außen getragen werden.

      skyed schrieb:

      …ich jedenfalls muss da nicht hin.

      skye ist sowieso schöner…

      Das mag man so sehen, wenn man noch nie da war...wer aber schonmal auf Islay war, der fährt in den allermeisten Fällen wieder gerne hin...und zwar nicht nur -bezw. heutzutage immer weniger- wegen dem Whisky, sondern weil es eine tolle Insel mit netten Leuten ist, auf der man sich einfach wohlfühlen kann...
      Sicher ist Skye landschaftlich noch beeindruckender...aber Islay hat für mich einfach das gewisse etwas...
      Hier mal der interessante Auszug (Puinkt Nr. 12) aus dem letzten Community Meeting (Draft Minute ICC Meeting 22nd March 2018 - Islay Community Council

      Roads – report JP
      • Advised the meeting of the Infrastructure Summit –to be held 4th April in ICCI. Arranged by Brendan O’Hara MSP. Invited guest list. To focus on the infrastructure and the way forward to support the growth of the island for the next 20 years. JP – concerned that the increases in Distillery production and the associated requirements are affecting the islands NOW. At a time when AB CO. are cutting budgets for all services. Great need to protect the community and improve facilities for all resident, business and tourist alike.
      • 2 representatives from the ICC will be attending, along with Distilleries, SWA , Hauliers Council,
      • ICC have requested a figure from the Council for a catch up on the backlog of road repairs.ASAP and how the spend formula is assessed. Estimate is £11 mill. to get back to a good surface.
      • Suggested that the return of a Tar plant to the island would be a cost saving in the long run. Wasteful use of expenses hauling in road tar.
      • CMail will be present – to report on the upgrade of piers, parking and the increase of ships sizes suggested.
      • Members will visit Jura during the day to hear their concerns.
      • Later meeting at 4.30 will meet other interested groups, with a public meeting held at 6pm.
      • Discussion will include the Island Bill- Fundemental that equal expenditure is maintained for the Islands V mainland. Irrespective of per capita value.
      • ICC – will have a ten minute presentation slot to present their report.IME
      • Cllr Currie – advised of a spending list approved £866,000 for the three islands. He gave a brief outline of areas roads already approved for improvement – ie Kilchoman has just started.
      • Current Traffic counter exercise – is flawed CANNOT differentiate between a car or an HGV crossing the reader.
      • Repeated the comment that we should request that the revenue created by the islands – could be diverted back into infrastructure spend.
      • Cllr Currie – suggested that the Roads Officer be invited to attend the next meeting and to give a report.
      • JP – advised that an invitation had been extended on more than one occasion, and had yet to attend. Welcomed any pressure that Council could apply.
      • DT- queried why the meeting was not open to public? Survey Monkey – invite in letter to all householders sent out two weeks ago with link to respond. RC . Elected councillors have not been invited.
      • DT – hope that the speeding issues through villages would be highlighted..



      War letzte Woche auf der schönen Insel und hatte die Gelegenheit mit zwei Leuten aus dem Islay Community Council zu sprechen (+ Landlord und ein Taxifahrer/B&B Owner).
      Wenn es zutrifft was mir diese zwei Personen berichtet haben, dann könnte es im laufen der nächsten Monate zu Streiks bzw. Blockaden von Distillen kommen. Als Beispiele wurden mir die Streiks der Landwirte vor ein paar Jahren in Frankreich genannt.
      Noch so ein paar Dinge die ich aufgeschnappt habe:
      • die Zahl von 11 Millionen Pfund für die Instandsetzung der Straßen ist wohl bereits wieder obsolete, es wird wohl eher auf mind 15 Millionen hinauslaufen, mit 18 wären Optimal
      • Argyll and Bute hat allein durch die Distillen wohl Steuereinnahmen von 200 Mio Pfund im Jahr 2016 gemacht, man geht derzeit von 230 Mio für 2017 aus
      • Urprünglich wurden von Argyll and Bute ein Offensivpaket für die Straßen für 2030-2040 vorgeschlagen
      • Es geht im ICC wohl hauptsächlich darum das endlich die steuerlichen Einnahmen direkter in die Insel zurückfliessen damit alle profitieren, die Bewohner, die Distillen und die Touristen

      Mir ist schon aufgefallen dass zu meinem letzten Besuch 2011 schon einige Schlaglöcher etc. mehr dort zu finden sind - die Straße nach Bunnahabhain z.B. ist echt übel.
      *nom nom nom*
      Meine offene Flaschen: offene Fuggerstadtfläschle
      Die Straße nach Bunna ist übel bis zur Baustelle Ardnahoe, da kann man ganz gut erkennen, das die schweren Baufahrzeuge für die neue Distillerie die Straße regelrecht zerpflügt haben, und nicht der regelmäßige LKW-Betrieb für Bunna (Korn und Energie rein, Sprit raus), denn hinter der Baustelle ist die Straße eigentlich in Ordnung, bzw. in einem normalen Zustand.

      Insgesamt ist halt schon ein Bedarf für Straßenbelagserneuerungen auf der Insel vorhanden. Nun gilt für die besonderen Straßen, dass dies fast alles Single Track Roads sind und hier eine Entscheidung zwischen Erneuerung und Ausbau getroffen werden muss. Da stehen sich die Verwaltungen selbst im Wege.

      Ob nun wirklich ein Ausbau notwendig ist, um die neuen Besucherzentren Bunna und Ardnahoe zweispurig anzuschließen (oder auch Kilchoman) kann ich so nicht erkennen, ich fände es schade, wenn die Schönheit der Straßen durch einen solchen Ausbau verschwinden würde.

      Wenn du auf Islay warst, bist du vielleicht auch auf Jura gewesen, und da sieht es wirklich schlimm mit dem Straßenbau aus. Die einzige Straße der Insel ist wegen der vielen, sehr vielen Schlaglöcher eigentlich nicht mehr mit der Richtgeschwindigkeit zu befahren. Hier muss wirklich auch gehandelt werden, aber wie es so scheint, sind auch dort die massiven Neubauten des Golf-Ressorts im Wege.

      Übrigens, seitdem ich nach Islay fahre, also gut 20 Jahre, beschweren sich die Einwohner darüber, dass die Insel keinen Anteil am erwirtschafteten Gewinn bekommen. Vielen Kommunen geht es da natürlich ähnlich.

      Aber indirekt profitiert natürlich Islay enorm. Es entstehen schon viele Jobs im Bereich Tourismus und Whisky. Und das führt zu Islays Hauptproblem: Wohnungen / Häuser. Die Lage hat sich drastisch verschlechtert, weil eben alles was leerstand oder leergezogen wurde in Ferienwohnungen umgewandelt wurde und keine neuen Wohnungen gebaut wurden. Das Problem kennen wir aber auch aus beliebten Großstädten. z.B.
      Schon seit Jahren passiert dies überall in Schottland: Einheimische Familien bringen ererbte Häuser nicht mehr in den freien Markt zurück, kaufen ggf. halbe Dörfer von ihren Exnachbarn auf und machen auf "Tourismus". Auf dem Festland ist es nicht so tragisch, da die Menschen halt auch mal 50 km oder mehr zum Arbeitsplatz fahren können. Auf einer Insel sieht dies natürlich ganz anders aus. Wer hier arbeitet, muss auch hier wohnen.

      Und um das ganze noch ein Stück weiter zutreiben, muss man allerdings auch noch sagen, dass der Umbau der britischen Gesellschaft auch auf Islay nicht aufgehalten wird. Im Dienstleistungsbereich sind die Löhne sehr gering, hier kommen häufig nur europäische Einwanderer zum Zuge, die halt eine günstige Wohnstätte benötigen.
      Immer schön Dram bleiben

      Rachel MacNeill hat dazu etwas bei Facebook geschrieben ...

      "ISLAY - THE OPEN CAST WHISKY MINE.....

      Not another Farkin' distillery.....?? We don't have the infrastructure to cope.
      We don't have any unemployment on Islay. What do we need all this expansion for.....?

      Ardbeg are planning on doubling capacity.
      Lagavulin developing VC centre
      Laphroaig doubling capacity
      Whisky Exchange Shop want to build another distillery at Farkin - beside Laphroaig
      Port Ellen re open
      Lemonade factory into a distillery
      Garbreck...??
      I dont know anything about Bowmore...
      Meal Mill at Bridgend into a distillery
      Bruichladdich want to triple production in 10 years
      Kilchoman doubling production
      Someone wants to build a distillery down Carnduncan way
      Bunnahabhainn changing the surrounding landscape and creating a one way traffic system
      Ardnahoe built
      Caol Ila changing and creating a one way traffic system.

      I dont need to be told the advantages...
      I am very concerned about the disadvantages...

      The water table will not sustain such with drawal. Neither will the roads.
      How is the infrastructure of the island going to cope with this?
      Waste disposal?? How many dumps do we need to cope with eveyone's rubbish.

      How will the power cable bring enough electricity - we already have
      power outages when distilleries fire up and need lots of power - how
      will we suffer when an even heavier load is on the line? - the power
      station is for emergencies...
      How will ANYONE get on the bloody ferry??
      Machrie Hotel are already struggling for accommodation for the people required to work this size of hotel.
      Islay has less than 1% unemployment. There is no requirement for work. We have to bring people in to work.

      The increase production to individual distilleries will not bring much
      more work. And if there are a few more jobs - where are the people going
      to stay?
      At present the distilleries should all contribute to a
      start up fund so if young people want to start your own business you
      can.
      What buildings can locals buy to start a business in ? They are all being bought up by disitilleries...

      We are seeing a situation in Islay similar to the Balearics - Majorca
      etc - the general population have a variety of basic paid jobs looking
      after the visitors who come in - all the profits go off the island.
      This island should have a high standard of living with all the money that comes in.

      From Whisky production last year on Islay the amount of money generated
      for the WESTMINSTER treasury on excise duty alone was equivalent to 218
      MILLION POUNDS. Yes, that was 218 Million pounds in one year.
      And how does the island benefit from this.....?????

      Islay people had to fight to keep a couple of scruffy public toilets
      open in our villages..... We don't have bakery, creamery, sports
      centre. Our old folks home should be supported well with the money
      generated here. We had to sign a petition last month to stop it closing
      and our old people shoved off the island....
      Our A&E and
      hospital departments are awarded money per head of population, however
      they deal with THREE times that due to the whisky tourism and do not get
      a penny extra for it.

      I make my living from this whisky
      industry. My guest come here because they love whisky, but also because
      they have heard about Islay and fall in love with it -
      If we don't
      vigorously rein in this swarm of developmental greed, there will be no
      Islay as we know it, left for visitors to fall in love with.
      Islay
      will have been turned into an open cast whisky mine with all the
      environmental, psychological and social problems that entails.
      Help!!! we are drowning.
      We are not drowning in whisky - no, Islay is drowning in greed."

      Für mich muss ich ihr da recht geben. Islay hatte für mich seinen Reiz. Der Reiz lag an der Kombination aus Destillen, Landschaft und Leute. Mir waren 6 Destillen mehr als ausreichend. Für mich war es toll in Port Ellen mal alleine an der Küste zu sitzen.
      Wo sollen eigentlich 10 Destillen alle ihr Wasser her bekommen. Hatten bei den alten Kapazitäten nicht die 7 die da waren schon mal Probleme mit ausreichend gutem Wasser ?
      ___Mortlach.de

      ____ „Kühner als das Unbekannte zu erforschen, kann es sein, das Bekannte zu bezweifeln.“ Alexander von Humboldt

      Wir alle seins Brüder,
      Wir alle seins gleich!
      Hi,
      durch den grossen Boom steigt die Gier. Natürlich geht das Geld woanders hin als vor Ort. Es wird nicht über ökonimische und öklogische Folgen nachgedacht. Es geht nur ums Geld. Die Whiskypreise steigen langsam und immer stetig. Was mir auch Angst macht ist das wir bald keinen Qualitativ hochwertigen Whisky mehr bekommen.
      Produktion verdoppeln. Wo kommen die Fässer her? Da wird dann getrickst und gemogelt das die Balken sich biegen.
      Mit Islay kann ich nichts sagen da ich selber noch nicht da war und möchte mir da kein Urteil bilden.
      Kann aber die bedenken der Bewohner verstehen. Errinnert mich irgendwie an Nestle wo in Afrika Wasser produziert und neben an die Bewohner keine gute Wasserversorgung haben. Ist irgendwie alles krank.

      Gruss
      Gründungsmitglied der Whiskyberts
      Recht hat sie, die Probleme sind vor Ort, die Gewinne irgendwo.

      Es wäre für Islay viel besser auf neue Destillerien zu verzichten oder die alten so zu belassen wie sie sind
      und nicht ständig an den Kapazitäten zu schrauben.

      Für das Islay jenseits des whiskies und der Interessen der whisky Erzeuger wäre Bescheidenheit oder Verzicht viel heilsamer.

      Wer der schon einmal auf Islay war will da hin um eine einzige große whisky Fabrik zu erleben?
      Never water another man's whisky.

      Es besteht keine Verpflichtung obigen post zu lesen, zu mögen oder zu kommentieren.
      Sollte eine persönliche Meinung enthalten sein, besteht weiter keine Verpflichtung, sich diese zu eigen zu machen.

      Die Sorgen der Bewohner sind für mich nachvollziehbar und berechtigt.
      Ein gerechteres Steuersystem könnte Abhilfe schaffen, aber das würde
      für andere wohl einen Verzicht bedeuten und wer nimmt das hin?

      Ich finde es trotzdem wichtig, auf diese Umstände hinzuweisen und das
      Denken aller Beteiligten zu schärfen.
      Ein wenig ein schlechtes Gewissen habe ich auch, Teil dieser Maschinerie
      zu sein ...
      That`s not Lagavulin:
      vimeo.com/113680024