Why Japanese whisky is so good and so hard to find

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      Why Japanese whisky is so good and so hard to find

      ........R&K: Is there a point when you think Japanese whisky separated itself from Scottish whisky?

      BA: I would say Japanese whisky, from the moment that it rolled out of the Yamazaki distillery in 1929,
      knew it was going to be Japanese. I don’t think producers looked at
      scotch and said “Okay, this is how you make it. Now we’re going to make
      it, but it will be Japanese.”

      ......


      Why Japanese whisky is so good and so hard to find
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      auch die relativ kleinen brennereien in deutschland machen keinen schottischen sondern deutschen whisky.

      der, wie man in deutschen whiskyforen nachlesen kann, oft nicht geschätzt wird, weil er "anders" schmeckt.

      aber wer kann heute schon wissen, was die zukunft bringt?

      vielleicht einen slyrs 30, der dann die auktionspreise des yamazaki 50 übertrifft...

      slainte


      buchempfehlung dazu:
      n.n.taleb der schwarze schwan - die macht höchst unwahrscheinlicher ereignisse
      leseprobe_9783813506860.pdf
      "Smells like wet roses on a tuesday morning... who needs this bullshit?" Jim McEwan in dieser TV-doku:
      Flüssiges Gold - Die Schotten und ihr Whisky - Doku, ARD/NDR, 2004 - YouTube

      ANNANDALE schrieb:

      .I would say Japanese whisky, from the moment that it rolled out of the Yamazaki distillery in 1929,
      knew it was going to be Japanese. I don’t think producers looked at
      scotch and said “Okay, this is how you make it. Now we’re going to make
      it, but it will be Japanese.”

      Eine erstaunliche aber schon sehr merkwürdige Erkenntnis, die der japanischen Geschichte ja völlig wiederspricht. Jemand aus einer Gesellschaft, die sich industriell dem Westen anpasst, sollte bei dem westlichen Industrieprodukt Whisky nicht die Kopie sondern die Eigenständigkeit im Auge gehabt haben? Es widerspricht auch der damals sicherlich noch stärker gefestigten Religion und Philosophie des Landes beim "Whisky" etwas neues zu schaffen. Man möchte Bewahren und Veredeln, Deswegen nennen Sie ihn ja auch "Whisky". Wäre der Wunsch auf Eigenständigkeit des Produktes da gewesen hätte man das Ergebnis, aus Erfurcht am Whisky anders benannt.
      Nein, beim Whisky war das Ziel sicherlich das gleiche wie bei anderen Produkten, eine Kopie, eine möglichst perfekte Kopie des Orginals zu erhalten. Was ja als Ziel auch nicht schlecht ist.

      Dass man sicherlich stolz auf das Ergebnis sein kann, und mittlerweile auch ein eigenes Ansehen und Produkt geschaffen hat, steht auf einem ganz ganz anderen Blatt. Nur der Weg darin, --- so glaube ich - war da mit weniger Pathos versehen... Aber ich schreibe auch keine Bücher.
      (Der eigentliche historische "Japanische" - Whisky ist ja der "Sake im Holz gelagert", gerade keine Ahnung wie der japanisch heißt)


      by the way.. schöner Artikel.
      Immer schön Dram bleiben

      in japan ist sake ein wein, der aus reis gemacht wird. und shochu ein schnaps, der meines wissens auch aus reis oder aus gerste gemacht werden kann.

      und man sollte vielleicht nicht vergessen, dass in fernöstlichen kulturen die produktion einer kopie auch als ausdruck der bewunderung für den hersteller des originals gilt.

      das sieht man bei slyrs in bayern natürlich ganz anders und deshalb will man dort vermutlich auch etwas besonders eigenständiges produzieren...


      slainte mit was auch immer einem wirklich schmeckt!
      "Smells like wet roses on a tuesday morning... who needs this bullshit?" Jim McEwan in dieser TV-doku:
      Flüssiges Gold - Die Schotten und ihr Whisky - Doku, ARD/NDR, 2004 - YouTube
      Was du sagst @Glenturretsyndrom wird sehr sicherlich auf Taketsuru-san zutreffen, was man zumindest über ihn liest. Bei Torii-san wäre ich mir nicht sicher.

      Zur Zeit Toriis und Taketsurus hat auch in Japan der Nationalismus bzw. Chauvinismus stark Fahrt aufgenommen, nach der Öffnung zum Westen in der Meji-Periode. Japan hatte auch damals nicht nur kopieren im Sinn, sondern auch das weiterentwickeln zum überlegenen japanischen Produkt wie z.B. die Mitsubishi A6M ("kamikaze"-Flugzeug)

      Vor dem Hintergrund habe ich immer so ein wenig Zweifel ob die Aussagen "wollte das Produkt auf traditionelle Weise mit japanischer Craftsmanship herstellen" vielleicht nicht ein wenig Realitätsbeschönigung sind.

      Der Artikel ist super, Danke!