Urlaub in der Champagne - Tips, "Must Do's" etc.

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      Urlaub in der Champagne - Tips, "Must Do's" etc.

      Servus Forum,

      im September geht es für 10 Tage in die Champagne, unser Häuschen ist Nähe Sézanne, also "mittendrin". Hat ggf. jemand irgendwelche Tips, was man auf alle Fälle gemacht haben muss, spezielle Winzerempfehlungen (habe schon paar Websites gecheckt, der Kofferraum wird wohl voll mit Sprudelwasser :D ), Kellerführungen, hostoric marks etc.?

      Klar, Reims, Epernay, Orient Nationalpark, Troyes ist geplant, dazu halt querbeet durch das Anbaugebiet, aber für Geheimtips habe ich immer ein offenes Ohr :D . Paris ist zwar recht Nahe, aber da bin ich übernächste Woche für paar Tage und fahre dann nicht extra nochmal hin.

      Danke für sachdienliche Hinweise :rauf:

      Jochen
      Did you know… In less than five years time 90% of all whisky retailers will be older than 90% of the products they sell. ( Whiskysponge )

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      Moin,

      nun komme ich endlich dazu, mal ein wenig über die Champagne zu berichten, falls auch mal jemand in die Ecke kommt.

      Unser Stützpunkt - also wo wir das Haus gemietet hatten - war ein kleines Dorf bei Sezanne, auch genannt "Port de la Champagne". Sezanne liegt am süd-westlichen Teil der Champagne und ist m. E. ein super Stützpunkt um die Gegend zu erkunden, Städte wie Epernay (Hauptstadt der Champagne) oder Reims mit seiner majestätischen Kathedrale sind über die Champagner Route gemütlich und sehr sehenswert zu erreichen. Die alte Kaufmannsstadt Troyes oder die als Weltkulturerbe ausgewiesene Stadt Provins sind ebenfalls in unter einer Stunde erreichbar.

      Die o. g. Champagnerroute ist eine touristische Straße, die einen praktisch durch die ganze Champagne führt und einen an so ziemlich jedem Winzer vorbeilotst, im Gegensatz zu den großen Häusern (Vranken Pommery, Moet & Chandon, Veuve Cliquot etc.) kann man bei den meisten kleinen Winzern auch noch kostenlos verkosten und zu wirklich günstigen Preisen kaufen.

      Anbei mal paar Fotos unseres Ferienhauses (die sehen da alle so aus :D ) und Eindrücke aus der Umgebung.

      Ich werde hier immer mal wieder wenn ich Zeit habe paar Informationen zu besuchten Winzern, Preisen, Sehenswürdigkeiten und auch Fotos posten, damit der interessierte Leser einen Eindruck gewinnt :rauf: . Dies mal zum Einstieg.

      Wer ein wenig mehr Informationen (zur Geschichte, Gegend, Winzern, Route, Städten etc.) haben möchte, dem empfehle ich die Seite Offizielle Website des Comité Champagne | Champagne.fr, auch auf deutsch vorhanden.

      Grüße
      Jochen

      PS: Die Fotos bekomme ich beim nächsten Mal auch noch was größer hin :) .
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      Moin,

      weiter geht's :) . Da wir uns am Samstag (Ankunft war Freitag) nicht direkt auf den Weg zu den Winzern machen wollten, haben wir von unseren Vermietern erst mal paar Tips für die Umgebung abgeholt, einhelleig war die Meinung, wir müssten auf alle Fälle nach Provins und auf dem Weg dahin bei Benoit Cocteaux vorbei, einem Champagnerwinzer in Montgenost, dem südlichen Ende der Champagne (bei den Fotos u. a. auch eine Preisliste, recht günstig insgesamt bei den kleineren Winzern). Dort wurden wir aufs Beste verköstigt und mussten aufgrund der noch vor uns liegenden Strecke dankend weitere "Samples" ablehnen :) , gekauft wurde kräftig... (Cocteaux ist i. Ü. auch auf der ProWein in Düsseldorf 2019, falls da jemand hingeht, es lohnt sich, da mal zum Schnacken vorbeizugucken).

      Weiter ging es nach Provins, einer mittelalterlichen Stadt ca. 30-40 Min. westlich, die mehr oder weniger komplett als Weltkulturerbe der Unesco ausgewiesen ist, sehr eindrucksvolle Stadtmauer und tolle alte Gebäude sowie die Burg und die Kirche zentral (hier hat i. Ü. mal Johanna von Orleans auf ihrem Weg nach Reims einer Messe beigewohnt). Die Fotos sprechen für sich :rauf: - sehr spannend, gut erhalten und toll für einen Tagesausflug. Für Kinder gibt es ebenfalls Programm (Ritterspiele, Pferde etc. wer mag), ausserdem war Provins das Zentrum der Rosenkultur Frankreichs (der Stadtherr - Name vergessen - hat seinerzeit Rosen von den Kreuzzügen mitgebracht und dort kultiviert, es gibt praktisch alles, was mit Rosen machbar ist, Seife, Honig, Tee etc.).

      So long für heute, weiter demnächst, dann auch in Richtung Herz der Champagne :) .

      Grüße
      Jochen
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „jocmueller“ ()

      pikesandmalts schrieb:

      Sehr schöner Beitrag, gerne fortsetzen!

      Btw: Wie hat es denn bei euch mit Mücken ausgesehen? Da habe ich in letzter Zeit einiges gehört und auch selbst erfahren.

      Beste Grüße,
      pikesandmalts


      Servus,

      Mücken oder sowas hatten wir gar nicht, kann mich gar nicht erinnern, überhaupt eine gesehen zu haben waren dort in der letzten Septemberwoche, Glück gehabt :) .

      Fortsetzung folgt :rauf:

      Grüße
      Jochen
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      jocmueller schrieb:

      Mücken oder sowas hatten wir gar nicht, kann mich gar nicht erinnern, überhaupt eine gesehen zu haben waren dort in der letzten Septemberwoche


      Na dann hört sich das doch auch nach einem hübschen Reiseziel für meine Frau, mein MTB und mich an! Danke für die Info.

      Beste Grüße,
      pikesandmalts
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      Wir alle sind Deutschland! (Jo Gauck)

      Toleranz ist die wichtigste Tugend einer jeden Gesellschaft! (eigene Meinung)
      Servus, weiter im Text:

      Nachdem wir Sonntag nur gechillt haben und praktisch den ganzen Tag der Grill lief, ging es Montag dann endlich auf der Champagner-Route von Sezanne nach Epernay, (Fahrzeit mit Stops und sehr sehr gemütlich rd. 2,5-3 Stunden, man hält aber auch überall an und genießt einfach die Landschaft und die Ruhe, es herrscht auf dieser touristischen Straße kaum Verkehr, ab und an kreuzt man eine Hauptstraße, auf der dann mehr los ist) der Hauptstadt der Champagne (Straßenverlauf: siehe Anhang). Direkt nach Sezanne - dort gibt es u. a. zwei Winzer, die ich gerne namentlich nenne, nämlich Maurice Dugay und Pierre Pinard, bei denen wir herzlich empfangen wurden und auch ausgiebig probieren durften, es wanderten dann natürlich direkt ein paar Flaschen in den Kofferraum (beide sind über die einschlägigen Suchmaschinen zu finden.

      Nach Sezanne dann weiter durch grüne Landschaften mit Reben bis an den Horizont, ab und an mal ein Getreidefeld - die Region Champagne-Ardenne ist Frankreichs größter Produktionsregion von Gerste - vorbei an kleinen Ortschaften und vielen Winzern, die mehr werden, je näher sich man Epernay nähert. Auf dem Weg ist das beeindruckende und sehenswerte in einen Fels geschlagene Denkmal, das an den Sieg Frankreichs in der Marne-Schlacht des ersten Weltkriegs erinnert, gut 35 Meter hoch (siehe auch: Nationales Denkmal des Marne Sieges, Mondement | Chemins de Mémoire - Ministère de la Défense ). Die offizielle Einweihung, die nach Baustart 1931 für September 1939 vorgesehen war und die wegen der Kriegeserklärung nicht stattgefunden hat, erfolgte dann erst im September 1951.

      Weiter hinter Villevenard über das kleine Dorf Talus-St. Prix (sehr nett und lecker: Jeanuaux Robin und Jacques Poilvert, der auch einen eigenen fassgelagerten Marc de Champagne herstellt) nach Baye zu Yves Jacques, bei dem wir 3x angehalten haben, sehr familiär, lecker und günstig (Magnum unter 30 EUR, Jahrgänge um die 30 EUR, Demis für unter 10 EUR, 0,75er je nach Traube ab 12-18 EUR).

      Da wir unser Pulver nicht direkt am ersten Tag verschießen wollten, war es dann aber für diesen Tag auch gut mit Winzern, wir sollten die Route ja noch paar Mal abklappern :) . Also ab nach Epernay, wo an der Avenue de la Champagne solch große Häuser wie Moet & Chandon, Pol Roger, Mercier, Perrier, de Castellane, Lafond oder de Venoge ihren Sitz haben ( Avenue de Champagne - Wikipedia - Auszug: Residents say that this avenue is the most expensive in the world, more so than the Champs-Élysées in Paris, because of the millions of bottles of champagne stored in the kilometres of chalk cellars beneath it.) Fototermin auf dem Gelände von Moet vor der Statue Dom Perignons, dem Erfinder des Champagners, war natürlich Pflichttermin.

      Kleine Anekdote am Rande: Die Füllmenge für eine Flasche Champagner von 0,75 Liter wurde von Dom Perignon eingeführt, der beobachtete, dass dies die übliche Menge ist, die ein Erwachsener zum Abendessen trank (sagt die Legende).

      Sehenswert sind die großen Häuser mit ihren Shops auf alle Fälle, zum Kauf würde ich persönlich jedoch eher bei den kleinen raten, die eben eigene Geschmacksprofile haben - jeder Jahrgang kann anders schmecken - und nicht - analog Whisky-Standards - immer denselben Geschmack haben, von den Preisen ganz abgesehen. Interessant sind bei den großen Marken insbesondere die herrschaftlichen Gebäude, die man teils etwas anschauen kann.

      So long für heute, beim nächsten Beitrag geht es dann u. a. in die beeindruckenden Kellergewölbe runter, die sich über viele Kilometer unter Epernay in Kalkfelsen befinden.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „jocmueller“ ()

      Moin,

      heute noch kurz paar Fotos der Unternehmenssitze, Shops usw. auf der Avenue de la Champagne, sehr herrschaftliche Häuser teilweise, auch paar neuere zwischendrin (Moet hat wohl mal die letzten Jahre neu gebaut, auf der anderen Straßenseite jedoch noch die alten Gebäude). Im Hintergrund des Neubaus von Moet sieht man einen an Seilen festgemachten Loon, mit dem kann man hochfahren und den Ausblick über die Stadt sowie die Weinberge drumrum genießen.

      Das Weinfass auf den Fotos ist das zu seiner Zeit größte Weinfass der Welt gewesen (1.600 Hektoliter), für die Weltausstellung 1889 in Paris gebaut und dort mit 24 Ochsen über drei Wochen hin transportiert worden von Epernay, wofür teils Häuser abgerissen wurden, da die Straßen doch noch enger waren.

      In Deutschland eher unbekannt Häuser wie de Venoge, Lafond oder de Castellane, aber preislich teils doch recht hoch (de Venoge sind wohl die einzigen, die nur die Erstpressung für ihren Champagner verwenden und den Rest verkaufen, die Flaschenform ist mal was anderes und sieht doch ganz edel aus). De Castellane - die mit dem Turm - haben in ihrem Haus ein tolles riesiges Museum über die Herstellung, auf den Turm kann man ebenfalls kostenlos hoch (da werde ich wohl auch noch einen extra-Beitrag machen, haben wir paar Tage später auf dem Heimweg von Reims gemacht).

      Die Keller dann im nächsten Beitrag.

      So long for today
      Jochen
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      Moin,

      nun also in den Untergrund, die Kellertour haben wir bei Mercier gemacht, die wohl die beeindruckendsten Keller haben, die Gänge, ab 1871 gebaut, ziehen sich rd. 18km unter der Stadt entlang, ein großes Stück unter der Avenue de la Champagne. Die Bronzefigur wurde seinerzeit für die Weltausstellung 1889 - wie das Weinfass - gegossen, jedoch dann doch nicht ausgestellt, da es für diese Zeit wohl doch zu gewagt war (prüde, prüde :) ). Seither ist sie die Schutzpatronin des Kellers (die Keller dienten während der Weltkriege auch als Schutz für die Bevölkerung, dort wurden in den Stollen Wohnungen, Schulen, Praxen etc. eingerichtet).

      Die Tour fand in einem kleinen Elektrobähnchen statt, mit dem man paar km kreuz und quer durch die Gänge fuhr, dazu gab es immer wieder Informationen. Unten ist auch ein toller Bankettsaal (der leider geschlossen war, Fotots gab es aber), in dem offizielle Veranstaltungen stattfinden. In die Wände dann oft auch "Kunst gehauen", sehr schön.

      So long für die Keller.
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      Moin,

      weiter im Text, auf alle Fälle einen Abstecher wert ist die alte Handelsstadt Troyes, im späten Mittelalter eines der bedeutensten europäischen Zentrums der Bildhauerkunst. Enge Gassen mit einigen tollen Läden in der Altstadt laden zum Schlendern ein, einige große und/oder schöne vor allem gotische Kirchen - wie überall in der Gegend - gibt es auch anzuschauen. Ebenfalls für shoppingwütige interessant ist das große Outlet vor den Toren der Stadt. Fahrzeit ganz gemütlich über Land ca. 60-70 Minuten. Man kommt natürlich im südlichen Teil wieder an einer ganzen Reihe von Winzern vorbei, die wir natürlich auch teilweise besucht haben, hier Pierre Pinard in Sezanne.

      Eine Spezialität vor Ort sind sog. Crepinettes, in Schweinenetz eingewickelte und unterschiedlich gewürzte Hackfleisch"würstchen", die fabelhaft schmecken und praktisch täglich als Vor-, Haupt- oder auch Nachgang auf dem Grill landeten.

      Auch die Statue von Papst Urban II. in Chatillon-sur-Marne, 9 Meter hoch auf einem Berg mit fabelhafter Aussicht auf die umliegenden Weinberge ist ein Stop wert. Urban II. ist geschichtlich interessant, da er 1095 zum Kreuzzug aufrief.

      Hier nun noch ein paar Eindrücke. Weiter geht es dann die Tage mit der Stadt Reims und Umland und einem nochmaligen Abstecher nach Epernay.
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      So, weiter geht's.

      Ein Besuch ein Reims, der alten Stadt mit der aus Weltkulturerbe ausgewiesenen Kathedrale ist auf alle Fälle einen Besuch wert. Die Stadt wurde im ersten Weltkrieg fast vollständig zerstört, u.a. auch von der Kathedrale stand nur noch ein Gerippe (in der Kathedrale war hierzu eine sehr eindrückliche Ausstellung), umso erstaunlicher, wie die Stadt wieder aufgeabaut wurde und heute rd. 200.000 Einwohner fasst.

      Neben der Kathedrale auf alle Fälle sehenswert die Carnegie-Bibliothek nebenan (von der ich irgendwie gerade keine Fotos finde :) ) , aber auch die Innenstadt, die auch eine Straßenbahn ihr Eigen nennt. Für Shoppingwütige gibt es natürlich alles was man braucht, neben kleinen Modegeschäften auch ein Ableger der Galeries Lafayette, Wein- und Champagnergeschäfte dürfen natürlich nicht fehlen und natürlich wie in Frankreich so ziemlich an jeder zweiten Ecke ein Patisseriegeschäft - mann ist das Zeugs lecker...

      Hier mal paar Eindrücke der City, die auf alle Fälle einen Besuch Wert ist, Fahrtzeit etwa 45 Minuten von Epernay wie immer die Champagnerroute entlang mit Verkostungsmöglichkeiten en masse. Neben Epernay haben auch hier einige große Häuser ihren Sitz, etwa Veuve Cliquot, Vranken Pommery u. a., hierzu in einem späteren Beitrag mehr Eindrücke.
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