Sammlungsbewertung über Whiskybase

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      Sammlungsbewertung über Whiskybase

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      Wer einmal in den Highlands war, wird immer wieder dorthin zurückkehren.
      Ist man weg von dort, dann rufen sie!

      Mitglied bei "Säggssche Wissgievornischdor" :prost2:

      anwaltskanzlei-steinert.de
      arrancollector.de

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „maltlovinglawyer“ ()

      Hallo Jens,

      die Frage stelle ich mir auch hinsichtlich der Whiskybaseeinträge und bin daher an den Antworten hier auch interessiert.

      Da ich aber keine Lust habe, die ganzen Auktionsplattformen zu durchkämmen, nehme ich es aktuell einfach hin, dass die Basewerte leicht manipuliert werden können, aber zumindest einen Anhaltspunkt dafür liefern, in welcher 10er-Potenz sich der "Marktwert" einer Flasche bewegen könnte.

      Nur solltest Du darüber nachdenken, sofern noch nicht geschehen, Dir eine Alarmanlage zuzulegen. Du bist zumindest hier im Forum mit Klarnamen, Geburtsdatum, Beruf und Wohnort gelistet. Wenn schon 188 Pullen Corryvreckan auf einem Parkplatz geklaut werden, ist ein Sammlung mit einem potentiellen Wert von 56K ein mögliches Ziel von professionellen Dieben. Wenn ich es hier im Forum vor einiger Zeit richtig gelesen habe, wurden auch schon Whiskyläden ausgräumt von Leuten, die um den Wert der Ware wussten.

      Herzliche Grüße

      guide42
      The answer is 42!

      art-bett schrieb:


      Gilt aber dann wohl eher für den Privatverkauf an keinen Händler......


      Ja klar, denn find mal einen Händler, der die komplette Sammlung nimmt.
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      Mitglied bei "Säggssche Wissgievornischdor" :prost2:

      anwaltskanzlei-steinert.de
      arrancollector.de
      die Preisbewertungen in der Base können manchmal stimmen, müssen es aber nicht. Bei meinen Flaschen habe ich teilweise extreme Abweichungen von aktuellen Marktwert. Allerdings, wenn ich mir Deine Eckdaten anschaue: 600 Flaschen mit ausgewiesenen Wert von 56 TEUR, dann sind das durchschnittlich weniger als 100 EUR pro Flasche. Da werden die Abweichungen nicht so exorbitant sein. Es sei denn, die Sammlung besteht aus 30 Port Ellen und 570 aktuellen Johnnie Walker Red Label ;)
      Insofern würde ich mich bei dieser Konstellation den 20% von Jörg anschließen. Die Alternative wäre sonst, wirklich alle Flaschen einzeln zu bewerten aber ob sich das hier lohnt?
      "Realität ist eine Illusion, die sich durch Mangel an Alkohol einstellt" - Udo Lindenberg

      art-bett schrieb:

      Eine andere Frage würde mich interessieren, wie ich eine Sammlung solchen Ausmaßes
      an die Frau bzw. den Mann bringe, um z.B Gebühren der einschlägigen Auktionshäuser
      zu umgehen, auch ohne in zig Bundles zu verkaufen ?


      Es muss doch gar nicht zwingend um einen Verkauf gehen. Der "Wert" einer Sammlung ist doch z.B. auch interessant, um die eigene Hausratversicherung richtig zu dimensionieren.

      Bei der von Jens erreichten Größenordnung ist das sicherlich relevant.

      Außer es geht ums Verwerten nach einer Erbschaft. Dann wird es sichtlich schwierig. Aber auch da ist eine Bewertung nötig.
      The answer is 42!
      Huhu Jens,

      ich denke die - 20 % WB Wert sind der tatsächliche Wert der Sammlung da die Flaschen in der Base, insbesondere der selteneren, meistens deutlich überbewertet sind.

      Sammlungen komplett zu verkaufen ist dann auch nicht so einfach, auch hier muss man m.M. nach mit deutlichen Anzügen rechnen, da die Käufer meist Händler sind, welche auch noch Gewinn machen möchten. Hier musst du sicherlich nochmals 20-50% abziehen.

      Oder aber dann bei Krüger mit -22%

      Gruss

      Toddy
      Hi Jens, hallo zusammen,

      da ich die Base erst seit letztem Jahr nutze, gehöre ich zu den Autisten, die tatsächliche jede Flasche in der Sammlung in einer Exceltabelle erfasst haben (einmal im Jahr Durchschnittsergebnis der letzten drei Krügerauktionen, wenn nicht vorhanden, dann ersatzweise ein anderes Auktionshaus / Shop, gesondert davon den jemals höchsten erzielten Auktionswert je Flasche mit Datum)

      Bei meiner Sammlung liegt der in Auktionen jemals maximal erreichte Wert bereits 25% unter den Baseangaben. Der in aktuellen Auktionen tatsächlich zu erzielende durchschnittliche Wert jedoch sogar 40% unter dem Basepreis.
      Daher finde ich: 20% sind recht optimistisch. Allerdings ist Dein Durschnittswert pro Flasche wirklich sehr gering, so dass Du mit 20-30 Prozent Abschlag wohl grob kalkulieren kannst zzgl. der zu erwartenden Verkaufsprovision / Händlermarge.
      Hängt stark davon ab, wie weit verbreitet die Flaschen jeweils sind.

      Habe zum Beispiel eine Flasche gefunden, dessen Basepreis ca. 2000€ höher ist, als ein gültiger Shoplink ...
      (Basepreis ca. 2400€ - habe die Flasche für 400€ in einem Laden gesehen ... ist aber nur ein 10-jähriger in Trinkstärke ...)

      Andererseits gibt es einige Flaschen ganz ohne Preis - z.B. von Flaschenteilungen - oder es wird der Selbstkostenpreis pro Flasche angegeben - also Faßkauf vor 10 Jahren + Abfüllkosten/Steuern/Transport - wobei die Flaschen beim Händler dann das 2-3 fache kosten, wenn sie dorthin gelangen.
      Da du viele ältere Flaschen hast würde ich auf die Preise bei Whiskybase nur vertrauen, wenn es aktuelle Shoplinks gibt. Ansonsten steht dort vielfach noch der Erstausgabepreis. Die Whiskypreise haben sich in den letzten 10-15 Jahren aber verändert. Wenn man versucht aktuelle Auktionspreise mit Link zur Auktion auf Whiskybase anzugeben, so werden diese abgelehnt. Nur Preise aus Online-Shops werden akzeptiert. Dort sind diese Whiskies aber nicht mehr erhältlich. So ist z.B. ein Yoichi auf Whiskybase dann nur 130 € wert, der auf Auktionen aktuell für 1300 -1800 € gehandelt wird.

      z.B. diese hier:
      Nikka 1986 - Ratings and reviews - Whiskybase
      Caol Ila 1981 W-F - Ratings and reviews - Whiskybase


      Unser Reiseblog - Reise und Fotografie

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „magic_slim“ ()

      Ahab schrieb:

      Nach meiner Meinung ist die Base in dieser Hinsicht überhaupt nicht mehr zu gebrauchen. Die Wertangaben sind dazu für einen großen Teil der Flaschen mittlerweile viel zu phantasievoll. Da bringt einem auch ein generell gesetzter Abschlag von 10, 20 oder 30 Prozent überhaupt nichts.


      Dem kann ich nur zustimmen.
      Was auch immer sie sich dabei gedacht haben, es ist der absolute Schwachsinn und hat mit dem aktuellem Wert meistens nichts mehr zu tun. Wirklich schade...
      Ich hab ein Beispiel
      Man zuerst den Thread suchen dann schreiben
      Brora 1972 Rare Malt mir 58,7%
      Link Brora 1972 - Ratings and reviews - Whiskybase
      Glücklich geteilt für 840 Euro
      Da ging die glaub noch unter 1000 bei Krüger
      Über den jetzt Basepreis hab ich keine Gedanken mehr
      Manche sagen, unser Schicksal sei verbunden mit dem Land. Es sei genauso sehr ein Teil von uns, wie wir von ihm.

      Von Merida – Legende der Highlands

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „waldbaer“ ()