Das Dilemma um die ‚strategische Trinkreserve‘

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      ted.striker schrieb:



      es grüßt verbindlichst,
      Ihr Emmanuel Goldstein (gibt’s den am Ende doch! :D )


      mal nachgeschaut und folgendes bei Wikipedia gefunden

      --> Emmanuel Goldstein ist der Name folgender Personen:

      Emmanuel Goldstein, Pseudonym von Eric Corley (* 1959), US-amerikanischer Hacker

      Emmanuel Goldstein ist der Name folgender fiktiver Figuren:

      Emmanuel Goldstein aus dem Roman 1984 von George Orwell, siehe 1984 (Roman) #Emmanuel Goldstein
      Emmanuel Goldstein aus dem US-amerikanischen Spielfilm Hackers – Im Netz des FBI <--
      so long und Gruß
      ____________________________
      forgive your enemies, but you never forget their names (J.F.K.)
      .
      Der Teufel flüsterte: "Diesen Sturm wirst du nicht überleben"

      Der Krieger antwortete:
      "ICH BIN DER STURM"
      .
      "Man lebt ruhiger, wenn man nicht alles sagt, was man weiß, nicht alles glaubt, was man hört und über den Rest einfach nur lächelt." (unbekannt)
      Trinkreserve sagt ja schon Einiges aus.
      Reserve für was?

      Für die wohlverdienten Lebensabend, für den Fall das es keinen Whisky mehr gibt, für den Fall einer Scheidung (da meine Frau kaum Whisky trinkt), das ich mir morgen keinen mehr leisten kann,...
      Auf das Eine will ich nicht warten, das Andere trifft hoffentlich nie zu.
      Und fürs Warten bin ich nicht.
      Was Du heute kannst besorgen das verschiebe nicht auf Morgen!
      Ich bin auch Sammler: Guter Trinkstoff, Schöne Flaschen, Geburtsjahrgang. Es hat sich mehr gesammelt als nötig.
      Deshalb genieße ich, wie schon Viele hier auch gepostet, das Teilen mit Freunden.
      Und wenn es auch eine letzte Flasche aus meinem Keller ist, was solls.
      Waren auch schon Einige dabei die mir früher richtig gut geschmeckt haben auf alle Fälle besser als heute. Also aufreißen, teilen, genießen.
      Einige bleiben aber auch zu. Ist es als Reserve, aus Sentimentalität, als Rücklage oder nur zur Erinnerung.

      Für mich ist es ein wunderschönes Genuss-Hobby über das ich schon sehr viele nette Menschen kennenlernen durfte!

      Und deshalb werde ich noch vor Weihnachten hier eine Teilung mit ein paar alten Sachen einstellen.

      Noch eine schöne Whiskyzeit
      Joe

      Geniesser schrieb:

      Trinkreserve ja, strategische Trinkreserve sicher nicht.
      Strategisch deutet darauf hin, dass es für den Kauf irgendwelche tiefgreifenden Überlegungen gab was bei mir sicher nie der Fall war und wohl auch nie sein wird. Bei mir ist es:
      Schmeckt mir, gibt mein Budget her, also her damit.


      Auch auf die Gefahr hin, wieder eine Begriffsdebatte vom Zaun zu brechen, habe ich den Eindruck, dass wir in diesem Fall ein anderes Verständnis von "strategisch" haben.

      Zuerst hat mir die gesamt Phrase einfach nur so gefallen, ohne dass ich weiter darüber nachgedacht habe. Auf Basis Deines Posts habe ich das dann doch gemacht. Ja, natürlich kann man das auch so sehen, wie Du. Nur kommt es mir als eine wenig positive Sichtweise vor.

      Warum nicht tiefergreifende Überlegungen anstellen?

      Abgesehen davon, dass ich gerne Islay-Whiskys kaufe (ca. 30 % meiner "strategischen Trinkreserve") habe ich in letzter Zeit versucht, ein möglichst weites Spektrum abzudecken. Von jung bis alt, verschiedene Fasstypen und möglichst viele Destillen. Ich könnte im Moment zu fast jedem Motto ein Tasting machen.

      Und das mache ich dann am liebsten mit Freunden. Im Moment "kämpfe" ich mich durch meine Raritätensamples. Nächsten Freitag mache ich das vierte Tasting mit PE-Samples in diesem Jahr. Mein persönlicher Abschied von der Destille. Und dafür habe ich mir Ende letzten/Anfang diesen Jahres eine "strategische Trinkreserve" angelegt, die nun fast abgebaut ist.

      Alles in Allem gefällt mir die Phrase, die aber natürlich auch komplett anders verstanden werden kann.
      The answer is 42!

      Glenpitt schrieb:

      66 du Glücklicher, mit so jungem Zeug könnte ich dir aushelfen. Tätä!
      Gut zu wissen :D

      guide42 schrieb:

      Auch auf die Gefahr hin, wieder eine Begriffsdebatte vom Zaun zu brechen, habe ich den Eindruck, dass wir in diesem Fall ein anderes Verständnis von "strategisch" haben.
      Ist doch klar: Du hast eine Strategie, ich habe keine. Spass haben wir beide :prost:

      Joe der TIROLER schrieb:

      Und deshalb werde ich noch vor Weihnachten hier eine Teilung mit ein paar alten Sachen einstellen.
      Z.B. der 1949er Tullamore den du vor einigen Jahren geteilt hast war sehr lecker.


      Mitglied im Team Bergische Jongens - Organisator Whiskycup 2012

      "Wer sich für zu wichtig hält für kleine Aufgaben, ist meistens zu klein für wichtige Aufgaben"
      Jacques Tati

      Martin schrieb:

      Ich denke der Sample Stau bringt aber auch noch ein ganz anderes Problem mit sich: wenn man erst in einigen Monaten dazu kommt sie zu probieren, sind vielleicht gar keien Flaschen mehr davon zu kaufen. So ergeht es mir zumindest in letzter Zeit oft.

      Das halte ich für einen Positivaspekt, um mal für mein Budget zu sprechen :)

      Seb
      Irgendwas mit Whisky und Ostfriesland: das regulars-Blog. Und Samples ha’m wir auch.

      NovaScotia schrieb:

      Hallo Fachgeniesser,
      ich bin neu hier und sozusagen noch ein Whisky-Baby. Nichtsdestoweniger aber ein ausgesprochener Whiskyfan.
      Meine Frage : Wie kommt man denn überhaupt an Samples, um Whisky verkosten zu können. ?
      Für die Antworten schon mal im voraus herzlichen Dank.
      Schönes dramstarkes Wochenende an alle :-)


      Mach doch einfach bei den Flaschenteilungen hier im forum mit. liste mit der menge und deinem namen vervollständigen. Nach angabe der bankdaten geld überweisen und adresse mitteilen. warten. sample erhalten und geniessen. fertig
      und wenn das sample so überzeugend war, dass man sich die entsprechende flasche kaufen will, ist die
      - selbst ohne verzögerung durch einen samplestau -
      immer öfter schon ausverkauft.

      ich finde deshalb, dass diese stauprobleme in den letzten zwanzig jahren zumindest bei flaschen deutlich kleiner geworden sind, von der preisentwicklung interessanter flaschen für normalverdiener einmal ganz abgesehen...

      slainte
      "Smells like wet roses on a tuesday morning... who needs this bullshit?" Jim McEwan in dieser TV-doku:
      Flüssiges Gold - Die Schotten und ihr Whisky - Doku, ARD/NDR, 2004 - YouTube
      Ob Schnapper oder nicht hat nichts mit dem Verdienst zu tun, sondern bezieht sich auf das jeweilige Produkt und ist somit nur in Bezug darauf ggf. "preiswert".

      Es gibt noch irgendwo einen Bang-for-Buck-Thread, bei dem es nach meinem Verständnis um möglichst wenig Geld für möglichst viel geht. Wobei dabei "viel" auch relativ sein kann, da neben der Menge auch der Alkoholgehalt, die Qualität oder Geschmack Faktoren sein könnten.

      "Möglichst wenig Geld" hängt dann sicherlich vom Verdienst ab. Aber spontan würde ich sagen, dass in dem anderen Thread Whiskys für über 100 € nichts verloren haben.

      In dem Schnäppchen-Thread hingegen wäre ein Black Bowmore für unter 10.000 € nicht vollkommen deplaziert, wird aber sicherlich nur für die Wenigsten intressant sein, da es nur wenige Menschen gibt, die sich solche "Schnapper" leisten können.
      The answer is 42!
      Hallo,
      als Neuling, was aber nur für dieses Forum gilt, verfolge ich mit großem Interesse die Diskussion um die Trinkreserve".
      Mein Einstieg in die Whisky-Historie fand im Jahre 1961 statt, als ich ( damals Oberprimaner ) zwecks Aufbesserung meiner
      Englischkenntnisse 5 Wochen in einem Student's Working Camp in Melboure/near York verbrachte.
      Beim Hitchhiking lud dann ein netter Herr mich und meinen Freund für den Abend zu sich und seiner Familie ein, damit
      sein Sohn mal seine Deutschkenntnisse aus der Grammar-School anwenden konnte.
      Als Abschluss vor der Rückkehr ins Camp kredenzte er uns einen Scotch Single Malt - für mich der Beginn meiner
      Beziehung zu diesen feinen "Wässerchen".
      Zur Trinkreserve: Ich hatte seit den 90er-Jahren auch Single-Malt Reserven angelegt, mit dem Hintergedanken, diese nach meiner
      Pensionierung meinem Gaumen zuzuführen.
      ABER: Der Mensch denkt und ....das Schicksal will es manchmal anders.
      Mit 65 öffnete ich dann die lange gehüteten Schätze, je eine Flasche aus den 6 Regionen und durfte mich dann 2 Jahre später
      zu den glücklichen 2 % zählen, die meine Herzwerte überleben, also keinen Schlaganfall erleben bzw. morgens tot im Bett liegen.
      Die geöffneten Flaschen werden wohl von mir nicht mehr ganz geleert werden können, denn ich bin jetzt bereits 76 Jahre alt.
      Lange Rede, kurzer Sinn: mit Herzschrittmacher, Vorhofflimmern und Marcumar darf ich nur noch sehr eingeschränkt meine
      Wässerchen genießen und ein großer Teil wird meinen Nachkommen zufließen.
      Füre euch Alle deshalb mein Rat bezüglich Vorräte: genießt so weit und so viel, wie es euch gesundheitlich möglich ist.
      Bezieht eure Freunde mit ein, denn das verzückte Verdrehen der Augen beim Genuss könnt ihr nicht mehr sehen, wenn ihr 6 Fuß tiefer
      liegt und die Wässerchen vielleicht beim Leichenschmaus kredenzt werden.

      Einen schönen Sonntag !
      Wolfgang
      respekt whorn, schon im jahr 1961 der erste whisky!

      meinen ersten single malt hatte ich beim trekking im sommer erst in den 70ern zur wiederbelebung, als das wetter auf skye "etwas unterdurchschnittlich" war...

      in der tat, das alter und die gesundheit ist auch ein gesichtspunkt, den mann beim aufbau einer strategischen trinkreserve nicht außer acht lassen sollte.

      ganz im sinne von b. brechts:
      BALLADE VON DER UNZULÄNGLICHKEIT MENSCHLICHEN PLANENS (Bertolt Brecht)

      als erster plan davor kann sich bereits die einseitige auswahl in eine bestimmte geschmacksrichtung (z.b. "hauptsache mächtig viel torf") im nachhinein als problematisch erweisen.

      besonders wenn mit einem selbst auch die karawane geschmacklich inzwischen in eine andere richtung marschiert sein sollte und diese flaschen nicht mehr soooo besonders wertschätzt...

      schönes wochenende
      skyed

      PS:
      zumindest derzeit gibt es ja noch die möglichkeit, die reste so einer strategischen reserve von einem auktionshaus abholen zu lassen...
      "Smells like wet roses on a tuesday morning... who needs this bullshit?" Jim McEwan in dieser TV-doku:
      Flüssiges Gold - Die Schotten und ihr Whisky - Doku, ARD/NDR, 2004 - YouTube
      Tach auch

      Wenn man glaubt, man sei missverstanden worden, ist es immer eine gute Idee den Mod der dahinter steckt i.d. Konversation zu dem deaktivierten Beitrag direkt anzuschreiben, damit er's auch zeitnah mitbekommt (Du hast dazu ja was bekommen. Guckst Du bitte gaaaaanz oben auf der Seite i.d. grauen Feld - "Konversationen").



      Beste Grüße,
      Det
      They won't appreciate your long experience. They'll only notice when we've gone.
      нет, нет, нет ...