Plans submitted for new Islay distillery

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      Plans submitted for new Islay distillery

      "Elixir Distillers has lodged plans to build a new ‘contemporary’ whisky distillery on Islay, capable of producing ‘a whole family of spirits’ with ‘underground’ warehousing.
      The unnamed distillery will produce a range of whiskies, rum and gin

      The plans, submitted by the independent bottler to Argyll and Bute Council this month, include details for a single malt whisky distillery with the ability to produce up to 1.2 million litres of alcohol, as well as an ‘experimental pilot plant’ for creating ‘other types of whisky’.

      In addition to barley, the distillery will be set up to handle different grain types, as well as produce a range of spirits including gin and rum, with its own facilities for growing botanicals.

      The distillery – which is yet to be named – will be situated on Islay’s south coast at Farkin, half a mile from the village of Port Ellen.

      It will sit at the western end of the Three Distilleries Pathway, a walking and cycle path linking Ardbeg, Lagavulin and Laphroaig distilleries..... "
      Plans submitted for new Islay distillery | Scotch Whisky
      „Kaum haste mal ein bisschen was,gibt es wen,den ärgert das“
      Wilhelm Busch

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      Aristoteles

      „Pazifisten sind wie Schafe, die glauben der Wolf sei ein Vegetarier.“
      Yves Montand
      Da sind sie wieder, die zwei Herzen:

      1. Brauchen wir noch jemanden, der auf den Zug aufspringt und noch eine (Islay-)Destille aufmacht?

      2. Hey, noch eine Islay-Destille! Und von jemandem, der dem Thema seit Jahren qualitativ hochwertig verbunden ist.

      Wenn das Ganze umgesetzt wird, hoffe ich, dass bei den Produkten noch ein C und fünf H dazu kommen. Der angedachte CHO-Grundkomplex alleine wäre mir zu heikel. ;-)
      The answer is 42!
      Weiß jemand, was "underground warehousing" attraktiv macht?
      Die Kosten können es ja eigentlich nicht sein und eine gewisse Reifung möchte man ja auch haben. Zumindest versprich die Südküste von Islay einen gewissen Charakter.

      Oder soll die Reifung dadurch so kontrolliert, steril, effizient, ich weiß nicht was ... ablaufen?

      Mit fragenden Grüßen
      Dirk
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      Sammlung bei Whiskybase

      Sir Ardbeg schrieb:

      Weiß jemand, was "underground warehousing" attraktiv macht?
      Die Kosten können es ja eigentlich nicht sein und eine gewisse Reifung möchte man ja auch haben. Zumindest versprich die Südküste von Islay einen gewissen Charakter.

      Oder soll die Reifung dadurch so kontrolliert, steril, effizient, ich weiß nicht was ... ablaufen?

      Mit fragenden Grüßen
      Dirk

      Ich denke in erster Linie wird es eine Designfrage sein. Der Gesamteindruck der Destillerie soll sich halt schön und harmonisch dem Besucher öffnen. Außerdem kann man daraus ein schönes Alleinstellungsmerkmal und eine Hommage an die Whiskygeschichte der Insel bauen.
      Immer schön Dram bleiben

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Glenturretsyndrom“ ()

      Wann seht ihr die Anzahl der Destillen auf Islay eigentlich als kritisch an. Bei 10 Destillen, bei 12, 15 oder gar jetzt schon ?
      Gerade in Hinblick auf den notwendigen aber noch in keiner Weise vorhandenen Ausbau der Infrastruktur und der Tourismusstruktur.
      Was ist mit dem Wasserbedarf?
      Brauche ich diese neue tatsächlich auch noch?

      ___Mortlach.de

      ____ „Kühner als das Unbekannte zu erforschen, kann es sein, das Bekannte zu bezweifeln.“ Alexander von Humboldt

      Wir alle seins Brüder,
      Wir alle seins gleich!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „rednose“ ()

      Hi there,

      gute Frage, das...
      könnte man erweitert auch generell dafür stellen
      Scotch whisky distilleries to open in 2019 | Scotch Whisky

      Greetings
      kallaskander
      Never water another man's whisky.

      Es besteht keine Verpflichtung obigen post zu lesen, zu mögen oder zu kommentieren.
      Sollte eine persönliche Meinung enthalten sein, besteht weiter keine Verpflichtung, sich diese zu eigen zu machen.

      kallaskander schrieb:

      gute Frage, das...
      könnte man erweitert auch generell dafür stellen
      Scotch whisky distilleries to open in 2019 | Scotch Whisky

      Ja aber ob da irgendwo in den Highlands ne Garage in eine Destille umgebaut wird, kratzt einen großen Geist nicht wirklich - aber ne Insel ist ne Insel.
      ___Mortlach.de

      ____ „Kühner als das Unbekannte zu erforschen, kann es sein, das Bekannte zu bezweifeln.“ Alexander von Humboldt

      Wir alle seins Brüder,
      Wir alle seins gleich!
      Hatte ja im April Gespräche mit zwei Leuten aus dem Islay Community Council - die haben da wirklich genug davon. Das mit dem Tourismus ist ja schön und eine gute Geldquelle für die Insel, die Destillen bringen Arbeitsplätze auch okay - aber die Steuereinnahmen aus den Brennereien (2017 ca. 250Mio Pfund) gehen dann ans Argyll and Bute Council und somit davon erhält die Insel nur einen geringen Prozentanteil. Die Diskussion die es letztes Jahr wohl stark gab, Erneuerung und Ausbau (wo möglich) der Straßeninfrastruktur "Those streets were made for carriages and not heavy lorries", die vom Islay Council wollten dafür "nur" einmalig ca. 20 Mio Pfund.

      Es ist genug Whisky für alle da - Islay braucht meiner Meinung nach keine neue Brennereien mehr.
      *nom nom nom*
      Meine offene Flaschen: offene Fuggerstadtfläschle
      Das Problem ist: Der Markt fragt mehr Islay-Whisky nach als eigentlich verfügbar ist - nicht zuletzt erkennbar an den in den letzten Jahren überproportional gestiegenen Preisen selbst für junges Gemüse. Da lässt sich also, so scheint's, ein fröhlicher Taler machen. So lange das so ist und die (Kommunal)Verwaltung mit Steuern und Arbeitsplätzen gelockt werden kann, wird sich an dem aktuellen Trand nichts ändern - obwohl Islay infrastrukturell schon jetzt aus allen Löchern pfeift...
      'Too much of anything is bad, but too much of good whisky is barely enough.' :flag2:

      Es wird eingeschenkt: meine Samplebar

      :flag:

      @ kallaskander: Danke für den sehr spannenden Link zu den Neueröffnungen 2019!
      -> Ich bin immer auf der Suche nach Abfüllungen bzw. Sampels aus meinem Geburtsjahr 1976 und darüber hinaus nach alten Islays & Broras aus den 1960/70ern. Schreibt mir gern!

      Mitglied & Schriftführer der Churpfälzer Maltfreunde / Schottland- & Single Malt-Liebhaber (Ardbeg-, Bowmore, Brora und Port Ellen).

      Glenturretsyndrom schrieb:

      Als ständiger und regelmäßiger Besucher der Insel, finde ich die Veränderungen der letzten Jahre nicht so dolle. Hier geht merklich eine Balance verloren.


      Das ist eigentlich der Kernsatz der "neuen Welt". Klar dreht sich das Rad weiter und Islay ist sicherlich keine Insel, die total zugepflastert sein wird, wenn noch zwei oder 3 Destillerien dazu kommen. Es gibt aber viele Beispiele, die zeigen was passiert, wenn man nur auf ein Pferd (Tourismus) setzt. Viele Ileachs sind in der Zwischenzeit "unentspannt" und schlicht genervt von den "Whiskynerds". Die Zeichen gehen eindeutig Richtung "Whisky-Disneyland". Man mag sich nur vorstellen ,was sich demnächst an Autos und LKWs Richtung Ardnahoe bzw. Bunna quält. Eine Familie Laing interessiert das natürlich weniger, was die "Anwohner" denken. Geld regiert die Welt und das ist trotz aller vermeintlicher Idylle auf Islay nicht anders.
      Als Konsequenz daraus werden wir die nächsten Jahre andere Regionen in Schottland häufiger besuchen und Islay "gelegentlich", um den Kontakt zu vielen lieben Menschen aufrecht zu halten.
      "Bin immer auf der Suche nach älteren Bruichladdich Abfüllungen. Destilliert in den 60er, 70er Jahren und freue mich auf Angebote"
      Hi there,

      speaking of Disney Land... ganz woanders passiert etwas, was den Ereignissen auf Islay gleicht.

      Aber natürlich noch viel größer... making America great again?

      kentucky-owl-bourbon-tourism-napa.html?fbclid=IwAR1eFLaxbe0t-Igo87Hb9Q8sHy-k9huj2tX7TverVIjP6rbkPbQiG_JNS14

      "The most ambitious people in the industry talk about the “Napa-fication” of bourbon, doing for American whiskey what Napa Valley did for American wine: not just make it in huge volumes, but elevate it to a world-class luxury status, built around a region and an image designed to generate billions of dollars in tourism, retail sales and investment."

      " As American whiskey has demonstrated its staying power, it has attracted investors from around the world. In early 2017 Rémy Cointreau, the French drinks company, bought Westland, a craft distillery in Seattle; a few months later LVMH Moët Hennessy Louis Vuitton bought the Woodinville Whiskey Company, in Portland, Ore. And in September 2018 Edrington, the owner of the Macallan single malt, bought a minority stake in Wyoming Whiskey, based near Jackson Hole.But Mr. Shefler and SPI Group wanted more than just an investment in a bourbon company — they wanted to control a chunk of the bourbon experience."

      “It’s about creating that overall experience,” said Rudy Costello, the chief executive of Stoli Group USA, which oversees Mr. Shefler’s American holdings. “We see the tourism in that area already, and I don’t think we’ve even scratched the surface.”

      Erschreckend genug.

      Greetings
      kallaskander
      Never water another man's whisky.

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      MiddleCut schrieb:

      gibt aber viele Beispiele, die zeigen was passiert, wenn man nur auf ein Pferd (Tourismus) setzt. Viele Ileachs sind in der Zwischenzeit "unentspannt" und schlicht genervt von den "Whiskynerds". Die Zeichen gehen eindeutig Richtung "Whisky-Disneyland". Man mag sich nur vorstellen ,was sich demnächst an Autos und LKWs Richtung Ardnahoe bzw. Bunna quält. Eine Familie Laing interessiert das natürlich weniger, was die "Anwohner" denken. Geld regiert die Welt und das ist trotz aller vermeintlicher Idylle auf Islay nicht anders.


      Na ja, um es mal etwas überspitzt zu formulieren, natürlich wäre es den Einheimischen lieber, wenn alle Touristen weg blieben und nur ihr Geld überwiesen. Aber so funktioniert das nicht. Ich weiß nicht, wer für die Genehmigungen neuer Destillen zuständig ist. Aber der Zustrom der Touristen lässt sich ganz wunderbar über die Menge der Unterkünfte regeln. Das war zumindest früher beim Feis Ile immer der limitierende Faktor. Da nun aber gefühlt jeder Einheimische irgendeine Unterkunft anbietet, kann sich selbiger schlecht über die Menge seiner Gäste beschweren. Zumindest empfinde ich das als etwas unehrlich.

      Beste Grüße,
      pikesandmalts
      Suche: Port Ellen, Old Train Line, Fettercairn, OTL, etc

      Wir alle sind Deutschland! (Jo Gauck)

      Toleranz ist die wichtigste Tugend einer jeden Gesellschaft! (eigene Meinung)
      Hi there,

      nu ja, die Inselgemeinschaft ist closely knit, eng miteinander verknüpft und bei weitem nicht jeder lebt von den Destillerien oder vom Tourismus. Und längst nicht jeder ist im B&B Geschäft.

      Es ist wie mit allem, wenn ein bestimmter cut off point erreicht ist, schlägt etwas gutes in etwas nervendes und dann in eine Problemlage um.
      Was auf der Insel am meisten nervt, ist sicher die Tatsache, daß Millionen verdient werden, diese aber nicht mal im Ansatz der Insel selbst zu Gute kommen.

      Früher hatten die Illeachs ihre Insel zumindest im Herbst Winter für sich... aber heute gehts wohl 365 Tage durch. Das trägt alles dazu bei.
      Die neuen Destillerien entstehen mit Sicherheit nicht, weil die Erbauer alles Altruisten sind sondern weil Geld drin steckt.
      Deshalb wird auch Port Ellen neu gebaut, nicht weil Diageo ein Herz für die Insel hat.

      Greetings
      kallaskander
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