eBay Betrug - aktuelle Verkäufe

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      eBay Betrug - aktuelle Verkäufe

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      Hallo Forum,

      ich hoffe von euch hat keine(r) in den letzten Tagen u. Wochen bei diesem Verkäufer etwas ersteigert:



      Suntory YAMAZAKI The Owner's Cask 1998 Whisky Empty Bottle | eBay

      Hier wurde eine leere Flasche gekauft:

      Suntory YAMAZAKI The Owner's Cask 1998 Whisky Empty Bottle | eBay

      selbige Flasche (Nr. 286) ging gestern voll über die eBay Theke:

      YAMAZAKI THE OWNER'S CASK 1998 WHISKY SHERRY GENESIS EXCEPTIONAL HANYU VINTAGE | eBay

      Hier die verkauften Flaschen der letzten Monate:

      i.html?_nkw=&_in_kw=1&_ex_kw=&_sacat=0&LH_Complete=1&_udlo=&_udhi=&_samilow=&_samihi=&_sadis=10&_fpos=&LH_SALE_CURRENCY=0&_fss=1&_fsradio=&LH_SpecificSeller=1&_saslop=1&_sasl=meijer95&_sop=1&_dmd=1&_ipg=200

      Falls jemand unter den Geschädigten ist, möchte er sich bitte bei mir melden, da ich vorhabe, den Betrug zur Anzeige zu bringen.

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      Pippo_G schrieb:

      Hallo,

      nein ich glaub er hatte keine bis zum heutigen Tage offenen Auktionen. Im Link, in denen die verkauften gelistet sind, sind die Auktionen, die u.a. zuletzt gestern Abend weggegangen sind.

      Man rechne mal die Summen zusammen: gestern über 8000 Euro, November 3800 Euro, Oktober 4000 Euro.




      Dürfte auch das Finanzamt interessieren bei solchen Summen oder täusch ich mich da?

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      Ich hoffe die Ermittlungsbehörden haben genügend Kapazitäten, um auch diejenigen anzuklagen, die die Leerflaschen versteigert haben. Nämlich wegen Beihilfe zu Betrug. Ein bedingter Vorsatz reicht da schon aus. Und keiner der solche Leerflaschen besitzt, kann einem Richter ernsthaft klarmachen, er wisse nicht, wie der Betrug mit Whiskyfälschungen laufe... Mann, Mann, Mann!
      Viele Grüße

      Martin

      Domtrinkknabe! Und zwar mit Absicht. ;)

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      maaatin schrieb:

      Ich hoffe die Ermittlungsbehörden haben genügend Kapazitäten, um auch diejenigen anzuklagen, die die Leerflaschen versteigert haben. Nämlich wegen Beihilfe zu Betrug. Ein bedingter Vorsatz reicht da schon aus. Und keiner der solche Leerflaschen besitzt, kann einem Richter ernsthaft klarmachen, er wisse nicht, wie der Betrug mit Whiskyfälschungen laufe... Mann, Mann, Mann!


      Ich denke dafür gibt es keine Rechtsgrundlage.

      Bei FTs von teuren Flaschen gebe ich grundsätzlich das Altglas nicht mit, außer ich kenne denjenigen persönlich

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      maaatin schrieb:

      Ich hoffe die Ermittlungsbehörden haben genügend Kapazitäten, um auch diejenigen anzuklagen, die die Leerflaschen versteigert haben.

      Das dürfte schwierig werden: Der Leerflaschenverkäufer sitzt in Japan. Selbst wenn die Rechtsgrundlage da sein sollte ( was ich auch nicht glaube ), dürfte sie zu dünn sein um die japanischen Behörden hier mit einbeziehen zu können.

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      Pippo_G schrieb:


      Falls jemand unter den Geschädigten ist, möchte er sich bitte bei mir melden, da ich vorhabe, den Betrug zur Anzeige zu bringen.


      Mach das bitte!
      Ich hoffe, der Betrug wird nachgewiesen und der Anbieter zur Rechenschaft gezogen!
      Denn genau diese Machenschaften machen armen Sammlern wie mir das Leben schwer.

      Falls möglich, halte uns doch bitte auf dem Laufenden, was aus der Sache geworden ist (ist schwer, weiß ich...)!

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      Elber10 schrieb:

      Dieselbe Geschichte gab es im Juli schon einmal in der Whisky.de Facebook Gruppe, der Verkäufer war damals aus Düsseldorf jetzt aus Hilden.


      Das war aber höchstwahrscheinlich jemand anders, ein recht bekanntes Mitglied aus der Szene. Die Sache wurde bei der Polizei angezeigt, was draus geworden ist, weiß ich leider nicht. Scheint aber nicht viel passiert zu sein, denn derjenige ist nach wie vor bei Ebay u. bei Facebook aktiv.

      Ich will in diesem Fall keinen Namen nennen, sonst bekomm ich ne Rufmord/üble Nachrede-Klage.
      In dem Fall war es nachweislich der selbe, der mit zwei versch. eBay Namen eine leere Flasche gekauft und die selbe voll wieder bei eBay verkauft hat.

      Es kann gerne jemand (anders) bei eBay melden, ich muss schauen, ob ich in den kommenden Tagen die Anzeige zeitlich schaffe.

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      Elber10 schrieb:

      Dieselbe Geschichte gab es im Juli schon einmal in der Whisky.de Facebook Gruppe, der Verkäufer war damals aus Düsseldorf jetzt aus Hilden.

      Nun ja, das ist -je nachdem wie weit man von der Stadtgrenze entfernt wohnt- nicht unbedingt weiter voneinander entfernt als man einen Kirschkern spucken kann...



      Edith ist noch folgendes aufgefallen:

      Derselbe Käufer ( j***r (1443) ) hat noch für die Käufe der folgenden Leerflaschen bei dem Leerflaschenanbieter in Japan Bewertungen abgegeben:

      - Ichiro's Malt Queen of Spades (Card Series) Whisky Empty Bottle
      - Ichiro's Malt Heart 3 2010 Whisky Empty Bottle rare
      - SUNTORY YAMAZAKI VINTAGE MALT 1984 Whisky Empty Bottle

      Letzteren hat der Verkäufer aus Hilden ( mit einem anderen Account, erkennbar an der geringeren Anzahl Bewertungen ) zufällig ebenfalls vor kurzem verkauft allerdings als "neu und ungeöffnet":
      YAMAZAKI 1984 SUNTORY VINTAGE MALT WHISKY JAPAN GENESIS EXCEPTIONAL HANYU
      Die Flasche hat zwar nicht so eine schön eindeutige Flaschennummer wie der Yamazaki aus dem Eingangspost, aber schaut man sich die beiden Etiketten näher an, sieht man auf beiden Etiketten oberhalb des "T" der obersten (leicht gebogenen) Schriftzeile den identischen schwarzen Punkt, der
      IMHO nicht vom Druck stammt. Auch sind die Flecken auf den Labels ziemlich identisch? Ich weiss aber nicht, ob das wirkliche Flecken sind oder Druck?


      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Ketty“ ()

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      So wie es aussieht hast Du recht!
      Die Flasche ist mit den Flecken auf dem Etikett ziemlich identisch.
      Was nicht passt ist die Schrumpfkapsel, zu kurz, das goldene Aufreissband falsch und die geriffelte Linie zum aufreissen fehlt.

      Welch Freude für den Anleger ohne Hintergrundwissen!

      Das da trotz über 600 Euro für die leere Pulle noch so ein Ergebnis rauskommt, dank den vielen Geboten von Investoren.
      Erinnert mich irgendwie an Leerverkäufen oder getürkten Fonds und Anlagen.
      Mitglied bei

      Berliner Whiskykarawane - Whisky Cup Winner 2010

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      Sorry für Offtopic:

      maaatin schrieb:

      Ich hoffe die Ermittlungsbehörden haben genügend Kapazitäten, um auch diejenigen anzuklagen, die die Leerflaschen versteigert haben. Nämlich wegen Beihilfe zu Betrug. Ein bedingter Vorsatz reicht da schon aus. Und keiner der solche Leerflaschen besitzt, kann einem Richter ernsthaft klarmachen, er wisse nicht, wie der Betrug mit Whiskyfälschungen laufe... Mann, Mann, Mann!


      Die "Ermittlungsbehörden" haben meiner Erfahrung nach keine Kapazitäten. Selbst wenn drei Fahrräder vor dem Haus gestohlen werden, die Täter namentlich bekannt sind, Anzeige bei der Polizei von allen drei Geschädigten gemacht wurde, kam Wochen später ein Brief von der Staatsanwaltschaft, dass das Verfahren eingestellt wurde. Man solle den Zivilrechtsweg beschreiten, zwei der Geschädigten haben weder das Geld dafür noch eine Rechtsschutzversicherung.

      Ein schriftlicher Widerspruch gegen die Einstellung wurde von der Oberstaatsanwaltschaft mit der Begründiung abgelehnt, das daran kein öffentliches Interesse bestehe. Ein Widerspruch sei nicht möglich.

      Die Fahrräder sind übrigens bis heute weg.

      Das ist Deutschland im Jahr 2019.

      .... und jetzt kommt da jemand mit einer leeren Flasche......
      Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf.

      Suche: Glenglassaugh's und Jahrgangsabfüllungen bis 1997 von AnCnoc / Knockdhu Kauf oder Tausch Angebote bitte per PN

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      Sjaunja schrieb:

      Sorry für Offtopic:

      maaatin schrieb:

      Ich hoffe die Ermittlungsbehörden haben genügend Kapazitäten, um auch diejenigen anzuklagen, die die Leerflaschen versteigert haben. Nämlich wegen Beihilfe zu Betrug. Ein bedingter Vorsatz reicht da schon aus. Und keiner der solche Leerflaschen besitzt, kann einem Richter ernsthaft klarmachen, er wisse nicht, wie der Betrug mit Whiskyfälschungen laufe... Mann, Mann, Mann!


      Die "Ermittlungsbehörden" haben meiner Erfahrung nach keine Kapazitäten. Selbst wenn drei Fahrräder vor dem Haus gestohlen werden, die Täter namentlich bekannt sind, Anzeige bei der Polizei von allen drei Geschädigten gemacht wurde, kam Wochen später ein Brief von der Staatsanwaltschaft, dass das Verfahren eingestellt wurde. Man solle den Zivilrechtsweg beschreiten, zwei der Geschädigten haben weder das Geld dafür noch eine Rechtsschutzversicherung.

      Ein schriftlicher Widerspruch gegen die Einstellung wurde von der Oberstaatsanwaltschaft mit der Begründiung abgelehnt, das daran kein öffentliches Interesse bestehe. Ein Widerspruch sei nicht möglich.

      Die Fahrräder sind übrigens bis heute weg.

      Das ist Deutschland im Jahr 2019.

      .... und jetzt kommt da jemand mit einer leeren Flasche......


      Das schoss mir auch durch den Kopf. Verfahren werden wg. Überlastung um ein halbes Jahr oder oft noch länger verschoben und hier soll die Justiz mit voller Härte zuschlagen? Wäre eine schöne Vorstellung, halte ich aber für eher, na sagen wir mal "unwahrscheinlich".

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      Red_Grant schrieb:

      Sjaunja schrieb:

      Sorry für Offtopic:

      maaatin schrieb:

      Ich hoffe die Ermittlungsbehörden haben genügend Kapazitäten, um auch diejenigen anzuklagen, die die Leerflaschen versteigert haben. Nämlich wegen Beihilfe zu Betrug. Ein bedingter Vorsatz reicht da schon aus. Und keiner der solche Leerflaschen besitzt, kann einem Richter ernsthaft klarmachen, er wisse nicht, wie der Betrug mit Whiskyfälschungen laufe... Mann, Mann, Mann!


      Die "Ermittlungsbehörden" haben meiner Erfahrung nach keine Kapazitäten. Selbst wenn drei Fahrräder vor dem Haus gestohlen werden, die Täter namentlich bekannt sind, Anzeige bei der Polizei von allen drei Geschädigten gemacht wurde, kam Wochen später ein Brief von der Staatsanwaltschaft, dass das Verfahren eingestellt wurde. Man solle den Zivilrechtsweg beschreiten, zwei der Geschädigten haben weder das Geld dafür noch eine Rechtsschutzversicherung.

      Ein schriftlicher Widerspruch gegen die Einstellung wurde von der Oberstaatsanwaltschaft mit der Begründiung abgelehnt, das daran kein öffentliches Interesse bestehe. Ein Widerspruch sei nicht möglich.

      Die Fahrräder sind übrigens bis heute weg.

      Das ist Deutschland im Jahr 2019.

      .... und jetzt kommt da jemand mit einer leeren Flasche......


      Das schoss mir auch durch den Kopf. Verfahren werden wg. Überlastung um ein halbes Jahr oder oft noch länger verschoben und hier soll die Justiz mit voller Härte zuschlagen? Wäre eine schöne Vorstellung, halte ich aber für eher, na sagen wir mal "unwahrscheinlich".


      Irgendwann schlägt die "Schwarze Null" zurück :ups:
      Ein Lob der Einsparung an allen Stellen :runter: :angry2:
      El Tren "Die Pangalaktischen Whiskygurgler"

      FT - Theater: z.Z geschlossen
      Lounge und Bar geöffnet
      "Nie dürft ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken." (E.Kästner)
      "Die Hoffnung ist das wichtigste Organ und daher das größte."