Corona und Selbständigkeit - Erfahrungen und Hilfen

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      art-bett schrieb:

      Noch mal zu Russland, da scheint es ja gar kein Problem
      mit Corona zu geben, man hört und sieht nichts.... der alte eiserne Vorhang scheint zu halten... :D ;)

      Ein Freund von mir ist als Expat gerade zwei Jahre in Moskau gewesen und seit einer Woche wieder hier.
      Dort baut gerade eine chinesische Firmen mit zehntausenden chinesischen Arbeitern eine neue Metro-Strecke, sagt er. Und beide Länder teilen sich 8000 km Grenze.
      Das dürfte richtig hässlich dort werden...
      Irgendwas mit Whisky und Ostfriesland: das regulars-Blog. Und Samples ha’m wir auch.

      Ahab schrieb:

      Mr.Mooc schrieb:

      Hierzu ein ganz gut passendes Zitat aus der NOZ:
      Gerade jetzt müssen alle in unserer Gesellschaft, im Großen wie im Kleinen, füreinander da sein. Gemeinschaftssinn ist gefordert statt Egoismus. Solidarität und Zusammenhalt helfen uns, diese schwere Krise zu meistern. Der Gemeinschaftsgedanke muss wieder gestärkt werden. Das Gute liegt oft in unserem direkten Umfeld so nah. Zudem hilft es, in großer Not positiv nach vorne schauen zu können.


      SO siehts aus! :rauf:

      Ein heeres Ziel. Die nächste Zeit wird erweisen, inwieweit unsere Gesellschaft dazu in der Lage ist. Seid der Kohl-Regierung wurde allen quasi mit der Muttermilch eingeimpft, dass jeder für sich allein seines Glückes Schmied ist und wenn er in eine Notlage gerät, selber schuld ist. Er hat einfach nicht hart genug gearbeitet. Pech gehabt. Wer am meisten verdient, der ist wer und wer sich entschieden hat, in einem sozialen Bereich zu arbeiten, wurde von vielen bestenfalls milde belächelt oder als dämlich angesehen. Plötzlich sind Ärzte, Pflegeberufe, Krankenhauspersonal, Polizei, Feuerwehr und selbst Kassiererinnen und die Müllabfuhr "systemrelevant" und manche in der Presse versteigen sich dazu, sie als stille Helden zu bezeichnen. So ändern sich manchmal innerhalb von wenigen Tagen die Sichtweisen, wenn man plötzlich und unmittelbar persönlich einem unsichtbaren Feind gegenüber steht, den man nicht einfach mit ein paar Geldscheinen wegwischen kann.

      Bleibt zu hoffen, dass das alles nicht ganz schnell wieder vergessen ist, wenn sich, hoffentlich bald, die Lage wieder einigermaßen stabilisiert.


      Ahab schrieb:

      Ein heeres Ziel. Die nächste Zeit wird erweisen, inwieweit unsere Gesellschaft dazu in der Lage ist. Seid der Kohl-Regierung wurde allen quasi mit der Muttermilch eingeimpft, dass jeder für sich allein seines Glückes Schmied ist und wenn er in eine Notlage gerät, selber schuld ist. Er hat einfach nicht hart genug gearbeitet. Pech gehabt. Wer am meisten verdient, der ist wer und wer sich entschieden hat, in einem sozialen Bereich zu arbeiten, wurde von vielen bestenfalls milde belächelt oder als dämlich angesehen. Plötzlich sind Ärzte, Pflegeberufe, Krankenhauspersonal, Polizei, Feuerwehr und selbst Kassiererinnen und die Müllabfuhr "systemrelevant" und manche in der Presse versteigen sich dazu, sie als stille Helden zu bezeichnen. So ändern sich manchmal innerhalb von wenigen Tagen die Sichtweisen, wenn man plötzlich und unmittelbar persönlich einem unsichtbaren Feind gegenüber steht, den man nicht einfach mit ein paar Geldscheinen wegwischen kann.

      Bleibt zu hoffen, dass das alles nicht ganz schnell wieder vergessen ist, wenn sich, hoffentlich bald, die Lage wieder einigermaßen stabilisiert.



      Danke dir Ahab!

      Bestes Zitat ever aus Sicht eines Betroffenen!

      20 Jahre lang darf ich mir anhören was für einen Blödsinn ich studiert habe (Sozialarbeit), weswegen andere einen Firmenwagen haben und ich meine Zusatzausbildung (Familientherapeut) mit 15.000€ noch selber bezahlt habe während andere ALLES bezahlt bekommen haben. Wie wenig effektiv/Kostendeckend ich arbeite. Das ich selber durch meine eigenen Steuern meinen eigenen Arbeitsplatz bezahle.
      Wie bescheuert das ist, im Schichtdienst zu arbeiten. Wie toll Stellenanzeigen sind in denen sarkastisch steht: "Frei haben wenn andere arbeiten, arbeiten wenn anderen Frei haben".
      Aktuell fühle ich mich total verarscht weil das Sozialministerium mich als "Systemrelevant" einstuft und unser Kind bevorzugt behandelt/betreut werden würde.
      Brauchen wir nicht. Meine Frau und ich machen unseren (Sozialen)Job wie gehabt.
      Das es aber erst eine Krise wie jetzt braucht, damit auch ein jeder versteht wie wichtig der/die andere im System ist, ist schon beschämend!
      Auch ich hoffe inständig für die betroffenen Berufszweige, dass nach der "Krise" (vlt. sollte ich eher sagen: "Chaos") der nötige Respekt vom Rest übrig ist.
      Scheinbar merken erst in der Krise die Banker das Spargel nicht von alleine auf den Teller kommt.
      Und das als Anmerkung: Was nützt es, wenn der Spargel gestochen ist, den sich aber keiner leisten kann/will, weil ein jeder neben Whisky auch garantiert keinen Spargel zum (über)leben braucht???
      Bei uns sagt man: Am Ende kackt die Ente.
      Nur in diesem Falle glaube ich, dass es ein verdammt großer Schei...haufen wird....

      Beste Gesundheit allen!

      Peter
      Gründungsmitglied und Namensgeber der "Pangalaktischen Whiskygurgler"

      "Am Ende wird alles gut. Ist es nicht gut, ist es nicht das Ende"

      Unbekannt

      Mr.Mooc schrieb:

      Was mich in den letzten Tagen persönlich sehr betroffen macht, sind die vielen Einzelschicksale von kleinen Firmen und Selbständigen. Viele bangen um ihre Existenz, wissen nicht, wie es weitergehen soll.

      Auch diese Medaille hat wie immer zwei Seiten. Wie kann es sein das ich nach 14 Tagen mehr oder weniger vor dem aus stehe? Eine Krise oder finanzielle Ausfälle können mich als Selbstständigen doch immer und zu jeder Zeit treffen. Rücklagen für eine gewisse Zeit sollten doch schon vorhanden sein vor allen Dingen wenn ich eine Familie habe. Aber der Ruf nach dem Staat ist natürlich der einfachere weg. Wenn der Staat mir schon sagen muss welchen Abstand ich zu meinen Mitmenschen einhalten muss und das ich unverständlicher Weise keine Partys mehr feiern darf so hält man sich auch erst daran wenn Sanktionen folgen
      Nicht falsch verstehen das soll keine Verallgemeinerung sein. Zum Beispiel mal die " Herrenfriseure" . Diese Läden schossen wie Pilze aus dem Boden. Einrichtung welche einem Beauty Center alle Ehre gemacht hätten. Der AMG parkte natürlich direkt vor dem Eingang damit ihn auch jeder sehen konnte. Ich kann mir sehr gut vorstellen das " Unternehmer" dieser Art zu den ersten Antragstellern gehören. Wenn ich mir nur die Fluktuation in den Geschäften in Limburg ansehe frage ich mich wirklich wie blauäugig man sein muss einfach mal einen Laden zu eröffnen.
      Da wird mit zwei Einkommen ein Haus mit bis zu 110% finanziert. Auf die Idee das es solche Sachen wie Kündigung oder Kurzarbeit gibt kommt man gar nicht. Klar Schuld sind natürlich die Banken weil sie so etwas finanzieren. Man könnte es noch unendlich fortsetzen.

      SSMC No. 42 schrieb:

      Plötzlich sind Ärzte, Pflegeberufe, Krankenhauspersonal, Polizei, Feuerwehr und selbst Kassiererinnen und die Müllabfuhr "systemrelevant" und manche in der Presse versteigen sich dazu, sie als stille Helden zu bezeichnen. So ändern sich manchmal innerhalb von wenigen Tagen die Sichtweisen, wenn man plötzlich und unmittelbar persönlich einem unsichtbaren Feind gegenüber steht, den man nicht einfach mit ein paar Geldscheinen wegwischen kann.

      Diese Erkenntnis habe ich nicht erst seit Heute. Größten Respekt hatte ich immer schon für die o.g. Berufe. Wenn ich mit bekam das der Müllmann, plötzlich alleine, wo vorher noch zwei waren, bei Minus Graden die Tonne mehrmals hoch fahren musste um sie leer zu bekommen. Und alles im Laufschritt.
      Wie schon gesagt nicht falsch verstehen. Mit Sicherheit gibt es genügend Unternehmen und Selbstständige wo die finanzielle Hilfe verdient und auch notwendig ist. Nur hat das System "Gießkanne" auch gehörige Lücken. Und für dieses Geld haben wir alle gearbeitet.
      Es spart ungemein viel Zeit wenn man gleich einen schlechten Eindruck hinterlässt
      Anbei eine Information von der IHK für die Hessen unter uns.
      Man sollte aus meiner Sicht aber auch hier erstmal Ruhe bewahren. Eine Hilfe kann aus meiner Kenntnis (was auch logisch wäre) nur einmal beantragt werden.
      Da es Unterschiede zwischen Bund und Ländern gibt sollte man erstmal abwarten welche Programme für den einzelnen hilfreicher sind.

      Nur eines für die "ganz Schlauen" (falls hier welche unter uns wären). Es ist eine eidesstattliche Erklärung über die Notsituation abzugeben. Wenn eine eventuell nachgelagerte Überprüfung ergeben sollte, daß hier "Falschangaben" gemacht wurden, dann ist das eine Straftat und keine "ups, hab ich übersehen Angelegenheit".
      Ist auch eigentlich ganz logisch, denn es soll damit ein Mißbrauch verhindert werden.

      Ggf. ist ja die Datei für den ein oder anderen hilfreich.

      LG René
      Dateien
      "Bin immer auf der Suche nach älteren Bruichladdich Abfüllungen. Destilliert in den 60er, 70er Jahren und freue mich auf Angebote"

      Glenpitt schrieb:

      Mr.Mooc schrieb:

      Was mich in den letzten Tagen persönlich sehr betroffen macht, sind die vielen Einzelschicksale von kleinen Firmen und Selbständigen. Viele bangen um ihre Existenz, wissen nicht, wie es weitergehen soll.

      Auch diese Medaille hat wie immer zwei Seiten. Wie kann es sein das ich nach 14 Tagen mehr oder weniger vor dem aus stehe? Eine Krise oder finanzielle Ausfälle können mich als Selbstständigen doch immer und zu jeder Zeit treffen. Rücklagen für eine gewisse Zeit sollten doch schon vorhanden sein vor allen Dingen wenn ich eine Familie habe. Aber der Ruf nach dem Staat ist natürlich der einfachere weg. Wenn der Staat mir schon sagen muss welchen Abstand ich zu meinen Mitmenschen einhalten muss und das ich unverständlicher Weise keine Partys mehr feiern darf so hält man sich auch erst daran wenn Sanktionen folgen
      Nicht falsch verstehen das soll keine Verallgemeinerung sein. Zum Beispiel mal die " Herrenfriseure" . Diese Läden schossen wie Pilze aus dem Boden. Einrichtung welche einem Beauty Center alle Ehre gemacht hätten. Der AMG parkte natürlich direkt vor dem Eingang damit ihn auch jeder sehen konnte. Ich kann mir sehr gut vorstellen das " Unternehmer" dieser Art zu den ersten Antragstellern gehören. Wenn ich mir nur die Fluktuation in den Geschäften in Limburg ansehe frage ich mich wirklich wie blauäugig man sein muss einfach mal einen Laden zu eröffnen.
      Da wird mit zwei Einkommen ein Haus mit bis zu 110% finanziert. Auf die Idee das es solche Sachen wie Kündigung oder Kurzarbeit gibt kommt man gar nicht. Klar Schuld sind natürlich die Banken weil sie so etwas finanzieren. Man könnte es noch unendlich fortsetzen.

      SSMC No. 42 schrieb:

      Plötzlich sind Ärzte, Pflegeberufe, Krankenhauspersonal, Polizei, Feuerwehr und selbst Kassiererinnen und die Müllabfuhr "systemrelevant" und manche in der Presse versteigen sich dazu, sie als stille Helden zu bezeichnen. So ändern sich manchmal innerhalb von wenigen Tagen die Sichtweisen, wenn man plötzlich und unmittelbar persönlich einem unsichtbaren Feind gegenüber steht, den man nicht einfach mit ein paar Geldscheinen wegwischen kann.

      Diese Erkenntnis habe ich nicht erst seit Heute. Größten Respekt hatte ich immer schon für die o.g. Berufe. Wenn ich mit bekam das der Müllmann, plötzlich alleine, wo vorher noch zwei waren, bei Minus Graden die Tonne mehrmals hoch fahren musste um sie leer zu bekommen. Und alles im Laufschritt.
      Wie schon gesagt nicht falsch verstehen. Mit Sicherheit gibt es genügend Unternehmen und Selbstständige wo die finanzielle Hilfe verdient und auch notwendig ist. Nur hat das System "Gießkanne" auch gehörige Lücken. Und für dieses Geld haben wir alle gearbeitet.


      Bist DU jemals selbständig gewesen?

      rogo136 schrieb:

      Wieso soll für die anderes Recht gelten?


      So lange die Kleinen zuerst ihr privates Vermögen aufbrauchen müssen, ist es ein Skandal wenn milliardenschwere Unternehmen jetzt auch noch versuchen möglichst viel Kohle duch solche Gesetze zu sparen ... und dann auch noch Milliarden vom Staat bekommen. Deshalb ;)
      Ich bin immer wieder auf der Suche nach sehr guten älteren Abfüllungen (60er/70er)

      Bin immer an einem Tausch interessiert, gerne einfach eine PN schicken

      Tauschflaschen

      Suchliste
      Sehe ich auch so. Diese Regelung war auch für Mieter gedacht welche durch die Corona Krise in existenzielle Notlagen kommen. Privat wie geschäftlich. Wenn Konzerne so etwas ausnutzen welche Milliarden Gewinne verbuchen ist das für mich nicht ganz zu verstehen. Aber es wird auch eine Zeit nach Corona geben und Schuhe bekomme ich auch woanders.
      Es spart ungemein viel Zeit wenn man gleich einen schlechten Eindruck hinterlässt
      Nun das ist ja nur aufgeschoben und muss wenn möglich dennoch bezahlt werden. Halt erst 2021.

      Schlimm ist wirklich das die Unternehmen, welche jahrelang gebuckelt haben, sich Vermögen angespart haben und viiiel Steuern bezahlen nun auch noch den sauren Wein trinken müssen. Sie bekommen keine Unterstützung und bleiben auf den Kosten sitzen. Jeder vernünftig denkende Unternehmer schmeisst seine Leute jetzt raus, sollen arbeistlosengeld bekommen und er muss nicht dafür aufkommen.
      Ganz ehrlich geschissen auf diesen Staat und wenn in Zukunft jeder Privatunternehmer Schwarz arbeitet ist das mehr als zu verstehen!
      @Toddy
      Nun das ist ja nur aufgeschoben und muss wenn möglich dennoch bezahlt werden. Halt erst 2021.

      Bisschen weiter denken. Die Rechtsabteilung der o.g. wird sicherlich eine Begründung finden. Logischerweise wird der Vermieter einen Antrag auf Hilfe stellen. Aber unsere Ämter werden die Bearbeitung locker Schultern. Könnte nur sein das der jenige welcher wirklich darauf angewiesen ist länger warten muss.
      Mit dem zweiten Teil deines Beitrags kann ich eigentlich wenig anfangen bzw. verstehe ich nicht was du meinst
      Es spart ungemein viel Zeit wenn man gleich einen schlechten Eindruck hinterlässt
      So, ich bin auch seit Jahren selbstständig (Nachhilfeinstitut, eigenständig, keine Kette) und uns trifft das Ganze auch mit Wucht. Wir können Gott sei Dank etwas online unterrichten, wobei uns trotzdem circa geschätzt 40 Prozent Umsatz wegbrechen. Hilfen außer Kurzarbeit (hoffentlich) bekommen wir keine, da wir ja mit unserer Liquidität noch nicht am Ende sind, auch privat noch nicht.
      Aber dem Staat die Schuld an der ganzen Misere zu geben, so weit will ich dann doch nicht gehen. Sicher wird bei den Hilfen etwas schief laufen und vielleicht auch jemand überproportional profitieren aber das ist doch fast klar bei so schnell aus dem Boden gestampften Hilfsmaßnahmen. Ich bin sicher nicht immer mit den Regierenden einer Meinung, aber ich denke schon, dass Krisen schon schlechter gemanagt wurden (siehe UK, USA z.B.). Dass das alles jetzt wirklich weh tut (auch mir, keine Frage) und für einige existenzbedrohend und schlimm ist sehe ich alles. Aber einen besseren Plan hätte ich jetzt grad auch nicht auf Lager. Ich würde mir auch wünschen, dass Gastronomen im Bekanntenkreis nicht vor der Insolvenz stehen würden, aber jetzt dem Staat pauschal die Schuld zu geben geht mir doch deutlich zu weit. Ich denke auch, dass wenn das alles irgendwann vorbei ist wir vermutlich im Schnitt noch besser dastehen werden als einige unserer europäischen Nachbarn, auch wenn es hier leider viele auch unverschuldet schwer erwischen wird.
      Ein ziemliches Desaster wird es am Ende wohl trotzdem werden und ich mache mir schon Sorgen, dass selbst wenn wir uns halten können, unsere Kunden sich uns am Ende nicht mehr leisten können...allerdings bin ich weit davon entfernt, Merkel die Schuld dafür zu geben.
      Ich gebe sicher keinem aus dem Staat die Schuld, aber wenn Hilfen gegeben werden, dann doch an alle. Ich hab noch im Ohr, dass nur Firmen geholfen werden soll die wirtschaftlich gut dastehen und nicht schon kurz vor der Pleite sind. Aber genau das ist aus meiner Sicht der Fall. Als erstes bekommen Firmen Geld die keine Reserven haben. Die in Konkurenz stehenden Firmen die es besser gemacht haben verlieren nun ihr Kapital und wenn dann noch Hilfen nötig sein sollten ist nix mehr da.
      Aber alle die in der Freizeitbranche unterwegs sind können sich darauf einstellen das 80 % der Firmen hops gehen werden da die Maßnahmen bis Ende des Jahres gehen werden.

      Zitat:

      4INVESTORS EXKLUSIVCorona-Krise: Adidas völlig zurecht im „Shitstorm” - KommentarAdidas behält Mietzahlungen zurück. Müsste der DAX-Konzern, der über miliardenschwere Rücklagen und große Finanzierungsoptionen verfügt, diesen als Vorsorgemaßnahme deklarierten Schritt überhaupt durchführen? Bild und Copyright: Adidas.
      Die Entscheidung von Adidas, Mietzahlungen für die Shops des Unternehmens aufgrund der Corona-Krise vorsorglich auszusetzen, sorgt für einen „Shitstorm” gegen den Konzern - und das zurecht. Der Sportartikel-Hersteller sendet ein fatales Signal, schädigt sein Image und sorgt damit für größeren Schaden als die Mietzahlungen Gegenwert haben dürften.

      Ausgerechnet Adidas, ein Konzern, der jährlich Unsummen in sein Image investiert, schießt sich mit der Entscheidung, Mietzahlungen für temporär zwangsgeschlossene Shops auszusetzen, selbst ins Knie. Man verweist auf einbrechende Umsätze, die durch das Online-Geschäft nicht aufgefangen würden und versucht so, die Entscheidung zu rechtfertigen. Adidas nutzt damit zwar „nur” ein Recht aus, das ein schnell zusammen gestricktes Gesetz des Bundes zur Abmilderung der Corona-Pandemiefolgen bietet.

      Doch die alles entscheidende Frage ist: Müsste Adidas, das über miliardenschwere Rücklagen und große Finanzierungsoptionen verfügt, diesen als Vorsorgemaßnahme deklarierten Schritt überhaupt durchführen? Und das vor dem Hintergrund, dass sich - wie Adidas selbst zugibt - die Lage in China, einem der wichtigsten Absatzmärkte des Unternehmens, langsam wieder normalisiert. „Wir erleben einen Gegentrend in China. Dort sind die Läden wieder zu 100 Prozent geöffnet”, zitiert die „Tagesschau” Adidas-Sprecher Runau. „Das Leben kehrt dort langsam zur Normalität zurück”.

      Der Eindruck, der zurück bleibt: Adidas kippt die Probleme, die die aktuelle Situation mit sich bringt, ohne akute wirtschaftliche Not vor die Tür der eigenen Vertragspartner. Das wird der Markt nicht vergessen. Man wird zusammen mit H&M und Deichmann Vorreiter zu einem möglichen Trend: Großkonzerne betätigen sich als Trittbrettfahrer der akuten Nöte vieler kleiner eigentümergeführter Unternehmen, die aktuell durch die Zwangsschließung tatsächlich Null Euro Umsatz erzielen und nicht über ein wieder anspringendes Geschäft in China oder große Internet-Vertriebskanäle, die zurzeit boomen, verfügen. Das wird der Konsument nicht vergessen.
      Zitat Ende.

      Ich glaube dieser Kommentar trifft es ganz gut.
      Es spart ungemein viel Zeit wenn man gleich einen schlechten Eindruck hinterlässt