Auswirkungen von Corona auf die Whiskypreise

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      Auswirkungen von Corona auf die Whiskypreise

      Was habt Ihr für eine Meinung zu den Auswirkungen von Corona auf Whiskypreise?

      Es werden viele (auch hier) den Gürtel enger schnallen müssen. Whisky ist ein Luxusgut, auf das man leicht verzichten kann. Deshalb gehe ich davon aus, dass bald einem (bereits stark gestiegenen) Angebot eine geringere Nachfrage gegenübersteht und dies entsprechende Auswirkungen auf die Preise nach sich ziehen wird (oder sogar auf die Qualität der Whiskys). Zuerst auf dem Zweitmarkt (Auktionshäuser, Ebay) und langfristig auch auf dem Erstmarkt.

      Ahab schrieb:

      Gar keine. Das ist bei der ganzen Problematik, zumindest auf meiner Prioritätenliste, ganz weit unten.

      Wohl dem, der in dieser Zeit keine drängenderen Probleme hat.


      Vielen Dank für deine qualifizierte Antwort. Wohl dem, der in dieser Zeit keine drängenderen Probleme hat, als in einem Whiskyforum zu schreiben, welche Whiskys er gerade gekauft hat, er gerade trinkt, wie diese schmecken und wo es gerade Schnäppchen gibt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „cleaver“ ()

      Erstaunt musste ich gerade sehen, dass zwei Anfragen nach Verkauf einer ollen Flasche aus meinem Bestand in der base aufgeploppt sind.
      Ob das mit den "Zeiten" zusammen hängt?!?
      El Tren "Die Pangalaktischen Whiskygurgler"

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      "Nie dürft ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken." (E.Kästner)
      "Die Hoffnung ist das wichtigste Organ und daher das größte."
      Jetzt haltet den Ball mal flach. Auch sehe die Antwort von Ahab als durchaus qualifiziert an. Die von dir angesprochene Entwicklung wird wohl eher der wirtschaftlichen Entwicklung geschuldet sein und nicht dem Virus.
      Also einfach mal überlegen ob für alles und jedes Corona in der Überschrift stehen muss .
      Manchmal trifft man auf Leute
      denen würde eine gebrochene Nase
      gut zu Gesicht stehen

      Glenpitt schrieb:

      Jetzt haltet den Ball mal flach. Auch sehe die Antwort von Ahab als durchaus qualifiziert an. Die von dir angesprochene Entwicklung wird wohl eher der wirtschaftlichen Entwicklung geschuldet sein und nicht dem Virus.
      Also einfach mal überlegen ob für alles und jedes Corona in der Überschrift stehen muss .


      Und was hat auf die wirtschaftliche Entwicklung die größte Auswirkung seit dem 2. Weltkrieg?

      Schade, dass man nicht einfach völlig sachlich diskutieren kann, ohne direkt angefeindet zu werden.

      cleaver schrieb:


      Schade, dass man nicht einfach völlig sachlich diskutieren kann, ohne direkt angefeindet zu werden.

      Ball flachhalten ist schon der richtige Ausdruck. Ich empfinde Ahabs Antwort als deutlich aber nicht als Anfeinden. Und ich empfinde es auch nicht als unsachlich, wenn man äussert, dass es dringlichere Themen gibt. Jeder so wie er mag, meinetwegen auch gleich in die Schmollecke zurückziehen.
      "Realität ist eine Illusion, die sich durch Mangel an Alkohol einstellt" - Udo Lindenberg
      Klar, gibt es aktuell drängendere Probleme ... aber das trifft doch auf den Großteil, der in einem Forum diskutierten Themen zu, oder?
      Dies Forum bietet sozialen Kontakt und auch Ablenkung von den Sorgen des Alltags. Es ist auch ein Ventil für Einsamkeit.
      Wenn wir nun auf alle Themen verzichten wollen würden, die aktuell an Bedeutung verlieren, dann verschenken wir hier ein wichtiges Potenzial der sozialen Komponente.

      Sinnvoll fände ich es, ... dies predige ich allerdings immer schon und hat weniger mit Corona zu tun... aber vielleicht ist es aktuell NOCH wichtiger: Geht doch bitte respektvoll miteinander um!

      Ich würde die Frage nach der Preisentwicklung differenziert betrachten.

      Meines Erachtens werden es als erstes die zahlreichen Neuabfüllungen schwer haben, hier dann vor allem auch der Fachhandel und UAs. Dies würde ich jedoch nicht zwingend als alleinige Auswirkung von Corona sehen. Ein Großteil der Faktoren wurde bereits vorher gesetzt und wurden ja auch durchaus lange kritisch hier im Forum begleitet.
      Stichworte: Preisanstieg, Erhöhung der Kapazitäten, künstliche Verknappung.
      Dies hast Du, cleaver, ja auch schon so gesehen. Die wirtschaftlichen Auswirkungen von Corona- Maßnahmen werden diese Effekte jetzt natürlich beschleunigen.

      "Vitrinenwhiskys" mit Holzschnitzarbeiten würde ich als weitere "Verlierer" ansehen. Die Preise waren eh schon irrational, der Markt bricht weg und die wenigsten taugen als "Trinkwhisky".

      Was ältere Sachen angeht, also hauptsächlich Auktionsware (wie Krüger), rechne ich da zunächst mit einem uneinheitlichem Bild der kommenden Zuschlagsgebote.
      Auch dort wird ein großer Teil des Zielpublikums bei dem Einsatz seiner finanziellen Mittel Prioritäten anders setzen (müssen). Dies wird sich in den Geboten niederschlagen.
      Manche Flaschen werden weiterhin zu hohen Preisen weggehen, aber tendenziell rechne ich dort für einige Zeit auch erstmal mit einer Korrektur in den bisher überhitzten Bereichen.

      Ich könnte mir vorstellen, dass eine Menge "gebundenes Kapital" aus vielen Kellern in der nächsten Zeit zu Geld gemacht werden wird/muß.

      Für einige Zeit würde ich damit rechnen, dass die Angebotsseite steigt und die Nachfrage fällt; also auch für Krüger das durchschnittliche Gebot pro Pulle sinken wird.

      Was danach kommen wird, ist für mich noch fraglich. Sinkende Preise werden auch dazu führen, dass so manche Pulle vermehrt wieder seiner ursprünglichen Bestimmung zugeführt werden wird. Älterer Stoff wird also weiter verknappt.

      Diejenigen, die bislang ab und zu Flaschen verkauft haben, weil die zu erzielenden Preise einfach sooo crazy waren, werden dies zunächst lassen, wenn sie es denn nicht tun müssen.

      Ob angehäufter Whisky als finanzieller Beitrag zur Altersvorsorge dann noch funktioniert, muß man sehen. Vermutlich aber wird es nicht mehr der "Renditebooster" sein. Wohl dem, der hauptsächlich Whisky angehäuft hat, den er auch tatsächlich trinken wollen würde.

      Welchen Umfang die wirtschaftlichen Auswirkungen auf die Welt haben wird (und im Zusammenhang damit auch auf den Stellenwert und die Wertentwicklung von Luxusartikeln), läßt sich aktuell nur erahnen/ befürchten. Möglicherweise sind die schlimmsten Annahmen noch zu optimistisch.

      Andererseits werden aktuell sämtliche bisherigen Karten und Spielregeln neu gemischt. Und auch hier wird es wieder Gewinner geben.

      Ursprünglich hatte ich (unabhängig von Corona) mit dem Gedanken gespielt nochmal ein paar Pullen zu Krüger zu geben... insbesondere da er in der nächsten Woche sowieso in der Nähe kostenlos Flaschen einsammelt.

      Ich werde dies jetzt aber wohl nicht tun.
      Das Leben ist zu kurz für schlechten Alkohol! :slainte:

      Komm, wir essen Opa! ...Immer beachten: Satzzeichen können Leben retten!!!...



      Die Frage ist wohl eher wie schnell wir weltweit das Problem in den Griff bekommt.

      Vorsichtige Prognose. Passiert dies in den nächsten 1 bis 2 Monaten wird es wohl eher "gering bleiben", Darüberhinaus garantiert deutlicher, wobei dies eher aktuelle Abfüllungen und/oder Schicki-Micki-limited editions wie z.B. Ardbeg Committee Releases, Abfüllungen mit Holzverkleidungen oder z.B. die "Genuß ohne Tiefgang" GoT Serie betreffen wird.
      Jemand der aktuell einen Black Bowmore kauft wird wohl eher über finanzielle Reserven und Möglichkeiten verfügen.
      Wenn aus Geldsorgen z.B. alle Käufer der letzten Ardbeg Committee Release versuchen würden ihre Flasche(n) zu veräußern, dann wären u.U. min 99,8% der Flaschen wieder auf dem Markt verfügbar.

      Treffen wird es wohl in erster Linie den direkten Einzelhandel vor Ort, der sowohl durch die Zurückhaltung Umsatzeinbußen hinnehmen muß als auch natürlich über Veranstaltungen, die schlicht ausfallen. Wer sich wie lange halten kann oder will wird wohl entscheiden wie gut die Rücklagen sind, wie hoch die Grundkosten sind und wie treu und besonnen die "Stammkundschaft" ist. Auch hier gibt es von einzelnen Ansätze, um Umsatzverluste (ein wenig) zu kompensieren.
      Als nächste Konsequenz würde es dann die Importeure treffen.

      Ich fände es daher schön, wenn Beiträge wie "Schnäppchen-Thread" bis auf weiteres still gelegt werden würden. Wäre auch eine (kleine) Form der Solidarität.
      "Bin immer auf der Suche nach älteren Bruichladdich Abfüllungen. Destilliert in den 60er, 70er Jahren und freue mich auf Angebote"

      Mr.Mooc schrieb:

      Vermutlich aber wird es nicht mehr der "Renditebooster" sein.
      Wo gerade die Preise der Aktien rassant fallen gibt es in naher Zukunft natürlich da auch eher Schnapper zu machen und Gewinne einzufahren als im hochspekulativen Bereich der Malts.
      ___Mortlach.de

      ____ „Kühner als das Unbekannte zu erforschen, kann es sein, das Bekannte zu bezweifeln.“ Alexander von Humboldt

      Wir alle seins Brüder,
      Wir alle seins gleich!
      @Markus:
      Das sehe ich ganz genauso!

      Jetzt sollte man kein Geld für Whisky als vermeintliche Wertanlage ausgeben!

      Wenn ich Geld "übrig" hätte, würde ich dieses wohl in ein paar Wochen auf Papiere setzen, die den DAX nachbilden.
      Das Leben ist zu kurz für schlechten Alkohol! :slainte:

      Komm, wir essen Opa! ...Immer beachten: Satzzeichen können Leben retten!!!...



      Mr.Mooc schrieb:

      Klar, gibt es aktuell drängendere Probleme ... aber das trifft doch auf den Großteil, der in einem Forum diskutierten Themen zu, oder?
      Dies Forum bietet sozialen Kontakt und auch Ablenkung von den Sorgen des Alltags. Es ist auch ein Ventil für Einsamkeit.
      Wenn wir nun auf alle Themen verzichten wollen würden, die aktuell an Bedeutung verlieren, dann verschenken wir hier ein wichtiges Potenzial der sozialen Komponente.

      Sinnvoll fände ich es, ... dies predige ich allerdings immer schon und hat weniger mit Corona zu tun... aber vielleicht ist es aktuell NOCH wichtiger: Geht doch bitte respektvoll miteinander um!

      Ich würde die Frage nach der Preisentwicklung differenziert betrachten.

      Meines Erachtens werden es als erstes die zahlreichen Neuabfüllungen schwer haben, hier dann vor allem auch der Fachhandel und UAs. Dies würde ich jedoch nicht zwingend als alleinige Auswirkung von Corona sehen. Ein Großteil der Faktoren wurde bereits vorher gesetzt und wurden ja auch durchaus lange kritisch hier im Forum begleitet.
      Stichworte: Preisanstieg, Erhöhung der Kapazitäten, künstliche Verknappung.
      Dies hast Du, cleaver, ja auch schon so gesehen. Die wirtschaftlichen Auswirkungen von Corona- Maßnahmen werden diese Effekte jetzt natürlich beschleunigen.

      "Vitrinenwhiskys" mit Holzschnitzarbeiten würde ich als weitere "Verlierer" ansehen. Die Preise waren eh schon irrational, der Markt bricht weg und die wenigsten taugen als "Trinkwhisky".

      Was ältere Sachen angeht, also hauptsächlich Auktionsware (wie Krüger), rechne ich da zunächst mit einem uneinheitlichem Bild der kommenden Zuschlagsgebote.
      Auch dort wird ein großer Teil des Zielpublikums bei dem Einsatz seiner finanziellen Mittel Prioritäten anders setzen (müssen). Dies wird sich in den Geboten niederschlagen.
      Manche Flaschen werden weiterhin zu hohen Preisen weggehen, aber tendenziell rechne ich dort für einige Zeit auch erstmal mit einer Korrektur in den bisher überhitzten Bereichen.

      Ich könnte mir vorstellen, dass eine Menge "gebundenes Kapital" aus vielen Kellern in der nächsten Zeit zu Geld gemacht werden wird/muß.

      Für einige Zeit würde ich damit rechnen, dass die Angebotsseite steigt und die Nachfrage fällt; also auch für Krüger das durchschnittliche Gebot pro Pulle sinken wird.

      Was danach kommen wird, ist für mich noch fraglich. Sinkende Preise werden auch dazu führen, dass so manche Pulle vermehrt wieder seiner ursprünglichen Bestimmung zugeführt werden wird. Älterer Stoff wird also weiter verknappt.

      Diejenigen, die bislang ab und zu Flaschen verkauft haben, weil die zu erzielenden Preise einfach sooo crazy waren, werden dies zunächst lassen, wenn sie es denn nicht tun müssen.

      Ob angehäufter Whisky als finanzieller Beitrag zur Altersvorsorge dann noch funktioniert, muß man sehen. Vermutlich aber wird es nicht mehr der "Renditebooster" sein. Wohl dem, der hauptsächlich Whisky angehäuft hat, den er auch tatsächlich trinken wollen würde.

      Welchen Umfang die wirtschaftlichen Auswirkungen auf die Welt haben wird (und im Zusammenhang damit auch auf den Stellenwert und die Wertentwicklung von Luxusartikeln), läßt sich aktuell nur erahnen/ befürchten. Möglicherweise sind die schlimmsten Annahmen noch zu optimistisch.

      Andererseits werden aktuell sämtliche bisherigen Karten und Spielregeln neu gemischt. Und auch hier wird es wieder Gewinner geben.

      Ursprünglich hatte ich (unabhängig von Corona) mit dem Gedanken gespielt nochmal ein paar Pullen zu Krüger zu geben... insbesondere da er in der nächsten Woche sowieso in der Nähe kostenlos Flaschen einsammelt.

      Ich werde dies jetzt aber wohl nicht tun.


      Sehr schön und treffend formuliert. Aber wie kannst du nur? Hier kann man jetzt dicht machen, schließlich wurde zu dem Thema ja alles wichtige gesagt (und gut ergänzt von den Nachrednern), nur noch nicht von jedem. :ironie:
      In diesem Sinne möchte ich auch hinzufügen, dass ich den von dir angesprochenen sozialen Wert des Forums/dieses Freds auch nochmal betonen möchte. Nachdem wohl jeder den Schock im Moment verdaut tut ein wenig Abwechslung wirklich gut, auch wenn es um etwas sehr entbehrliches wie Whisky geht.
      „Genügsamkeit ist natürlicher Reichtum, Luxus ist künstliche Armut.“

      Sokrates

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „TaBoNi“ ()

      Geht man einen Schritt weiter, ergibt sich jedoch eine zweite Frage nach der des Wertes des Whiskys.
      Das Tauschobjekt zum Erwerb des Whiskys heißt in den meisten Fällen bei uns Euro. Geht man von der Theorie knapper Güter aus, wird alter guter Whisky ein knappes Gut bleiben. Zur Bewältigung der anstehenden finanziellen Coronakrise (und daran ist nicht in erster Linie das Virus Schuld, sondern die von Menschen daraufhin durchgeführten Maßnahmen), wird massenhaft Liquidität in dem Markt gedrückt werden (müssen). Ich habe heute etwas von 600 Milliarden allein für Deutschland gelesen, ein Wirtschaftsweiser sprach sogar von bis zu einer Billion. Dies kann eigentlich nur zu einer finanziellen Abwertung der Währungen der Länder führen, die dies tun. Und so kann man sich gerne die Frage stellen, was verliert mehr an Wert, der Whisky oder das eigene Konto.
      Und was Aktien angeht: Sagt mir bitte Bescheid wann der richtige Einstiegszeitpunkt ist! ;-)
      Danke erstmal insbesondere @Mr.Mooc und Middlecut für Eure differenzierten und guten Antworten. Denen kann ich mich nur anschließen.

      Was ich mit schneller am Zweitmarkt sinkenden Preisen meinte ist, dass bei Ebay und Auktionshäusern aktuelle Marktpreise gebildet werden. Also dass einem wahrscheinlich durch schlechte wirtschaftliche Lage entstehenden steigendem Angebot (wie Mooc schrieb: Keller muss zu Geld gemacht werden) eine geringere Nachfrage (Arbeitslosigkeit, Kurzarbeitergeld) gegenübersteht. Ob das für alle Abfüllungen gilt ist sicher unwahrscheinlich, da wie schon gesagt Black Bowmore Käufer über andere Reserven und Mittel verfügen sollten.

      Am Erstmarkt müssen die Hersteller aber erstmal Ihre Preise senken, die sie in den letzten Jahren nur erhöht haben. Erstmal werden sicherlich bei den Händlern stehende Flaschen einfach nicht verkauft bevor die Hersteller verzögert das Preisniveau anpassen.

      Schlimmes Beispiel für überteuerte Preise, dass ich diese Woche gesehen habe:

      Glenturret 1989/2019 30 Jahre Single Hogshead No. 230 (Signatory Cask Strength) hier kaufen! | whic.de

      344,90 € für eine Flasche des Faßes 230. Die (sehr sehr guten) Schwesterfässer 231, 234, 235 und 238 gab es im letzten Jahr (bis auf 235 oder 238 für 199€) alle für 150 €.


      Hier wurde so oft schon darüber geschrieben, dass die Whiskyblase platzt. Meines Erachtens ist jetzt der Zeitpunkt dafür. Isoliert betrachtet (!!!!!) für Whiskykäufer vielleicht keine schlechte Entwicklung.
      @Flasche_leer:
      Wenn wir den Wert von Whisky als "Tauschobjekt" valuieren wollen, dann hätte er meiner Meinung nach den Nachteil, dass er einer der Dinge wäre, auf die ich im Alltag am ehesten verzichten könnte. Vor allem aber bräuchte ich ihn keinesfalls in Mengen.

      Als "Tauschobjekte" würden meines Erachtens am ehesten Dinge des alltäglichen Bedarfs in Frage kommen, denen man in Zeiten des Überflusses vielleicht wenig Aufmerksamkeit schenkt.

      Whisky ist da viel zu sehr ein Nischenprodukt. ... wir treiben ja vermutlich nicht auf eine weltweite Prohibition zu. :zwinker: Da würde ich das durchaus anders sehen.
      ***
      Edit: Was den Wertverlust angeht, wird es vermutlich so sein, dass "Sachanlagen" gegenüber "Geld" die Nase vorn haben werden. Wie sollte auch sonst den unvorstellbaren Schulden begegnet werden. Aber hey ... "zuviel Geld gespart zu haben" war noch nie mein Problem. :ups: :zwinker: :D

      Das Leben ist zu kurz für schlechten Alkohol! :slainte:

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