Auswirkungen von Corona auf die Whiskypreise

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      Mr.Mooc schrieb:

      Klar, gibt es aktuell drängendere Probleme ... aber das trifft doch auf den Großteil, der in einem Forum diskutierten Themen zu, oder?
      Dies Forum bietet sozialen Kontakt und auch Ablenkung von den Sorgen des Alltags. Es ist auch ein Ventil für Einsamkeit.
      Wenn wir nun auf alle Themen verzichten wollen würden, die aktuell an Bedeutung verlieren, dann verschenken wir hier ein wichtiges Potenzial der sozialen Komponente.

      Danke! Sehr guter Beitrag.
      The answer is 42!
      Mr.Mooc: Ich scheine mich nicht klar ausgedrückt zu haben. Ich meinte hiermit nicht Whisky als Tauschobjekt (später mal gegen andere Waren), sondern, dass jeder Kauf einer Ware praktisch ein Tausch Geld (bei uns zur Zeit in Währung Euro) gegen Ware (hier Whisky) darstellt. Ich glaube nicht, dass ich demnächst mit der Pulle Ardie 10 zum Bäcker gehe, und frage, was ich dafür kriege. :D

      Mr.Mooc schrieb:

      Ah, okay!

      Aber auch der Gedankengang würde mich aktuell nicht zu einer "Kapitalflucht" in Whisky verleiten. :zwinker:


      Aber für verhältnissmäßig wenig Geld gibt es momentan keine besseren Sachwerte die auch noch schmecken und kein Verfallsdatum haben!
      Welche Bank würde jetzt noch Kredite für den Hauskauf oder-Bau bewilligen? Die werden sich auch damit zurückhalten oder noch bessere Absicherungen fordern.
      Mitglied bei

      Berliner Whiskykarawane - Whisky Cup Winner 2010
      Bert, Hypothekenzinsen sind nochmals gefallen und liegen jetzt bei 10 Jahren und guter Bonität bei 0,4-0,6 Prozent p.a. Aber die niedrigen Zinsen sind leider auch schon in den Immobilienpreisen eingepreist.
      Aber die Entwicklung von Gold und anderen Edelmetallen hat schon seinen Grund. Und auch, dass der Staat bei Goldkäufen über 2000 Euro informiert wird.

      macwhisky schrieb:

      Aber für verhältnissmäßig wenig Geld gibt es momentan keine besseren Sachwerte die auch noch schmecken und kein Verfallsdatum haben!

      Ach Bert, nie alles auf eine Karte setzen! Und insbesondere Dein Whiskydepot sollte bereits "übergewichtet" sein. :zwinker: :rauf:

      Die Zeit für "Immobilien" ist schon längst um. All die niedrigen Zinsen werden seit einer gefühlten Ewigkeit schon durch die gestiegenden Erwerbskosten für Grundstück, Bestandsimmobilien und Baukosten mehr als aufgefressen.
      Wer aber weiß, welche Auswirkungen die wirtschaftlichen Folgen auf Geldanlagen in Immobilien, vor allem von Kleinanlegern haben wird. All diejenigen, die sich eine Eigentumwohnung zugelegt haben, um sie zu vermieten und von den Erträgen gleichzeitig die monatlichen Kreditraten zu bedienen.
      Auch da wird es jetzt Probleme geben.

      Aktuell geht es sowieso erstmal nur ums "Überleben" und sich dabei bestmöglich gegenseitig zu unterstützen.

      Was Dino (Kalleholzbein) vor hat, find ich prima!
      Wir werden darüber auch mal mit unseren Kindern reden, die aktuell nicht zur Uni können. Die Nachbarschaft ist mittlerweile ausreichend mit Einkäufen versorgt (sogar mit Küchen- und Toilettenpapier) :zwinker: und wir haben hier in der Nähe Erdbeer- sowie Spargelbauern.
      Das Leben ist zu kurz für schlechten Alkohol! :slainte:

      Komm, wir essen Opa! ...Immer beachten: Satzzeichen können Leben retten!!!...



      cleaver schrieb:

      Was habt Ihr für eine Meinung zu den Auswirkungen von Corona auf Whiskypreise?

      Ahab schrieb:

      Gar keine. Das ist bei der ganzen Problematik, zumindest auf meiner Prioritätenliste, ganz weit unten.

      cleaver schrieb:

      Vielen Dank für deine qualifizierte Antwort.

      cleaver schrieb:

      Zitat von Glenpitt: „Jetzt haltet den Ball mal flach. Auch sehe die Antwort von Ahab als durchaus qualifiziert an. Die von dir angesprochene Entwicklung wird wohl eher der wirtschaftlichen Entwicklung geschuldet sein und nicht dem Virus.
      Also einfach…

      Gefragt war doch nach der persönlichen Meinung und dann sollte man diese auch akzeptieren und wie man daraus eine Anfeindung erkennen kann erschliesst sich mir nicht so richtig.

      cleaver schrieb:

      Am Erstmarkt müssen die Hersteller aber erstmal Ihre Preise senken, die sie in den letzten Jahren nur erhöht haben. Erstmal werden sicherlich bei den Händlern stehende Flaschen einfach nicht verkauft bevor die Hersteller verzögert das Preisniveau anpassen.

      Ich kann mir vorstellen das die Hersteller entweder erstmal die Produktion zu rück fahren, ihre Leute in Urlaub schicken oder die Fässer an Broker oder Großabnehmer verkaufen. Hatten wir doch schon mal. Selbst Heute tauchen noch Fässer aus dieser Zeit auf. Abzufüllen und den Stoff billig zu veräußern scheint mir wenig wahrscheinlich. An die Händler verkauft man im Augenblick nichts da die Läden zu sind. Angenommen es würde wirklich der große Preis Rutsch kommen wird der Händler dann seinen Warenbestand verschleudern da ja demnächst alles billiger wird? ?(

      cleaver schrieb:

      Hier wurde so oft schon darüber geschrieben, dass die Whiskyblase platzt. Meines Erachtens ist jetzt der Zeitpunkt dafür. Isoliert betrachtet (!!!!!) für Whiskykäufer vielleicht keine schlechte Entwicklung.

      Ja das Platzen der Blase :D
      Ich kann nicht mehr zählen wie oft ich diese Prophezeiung in all den Jahren gehört habe. Was soll da platzen? Durchaus denkbar das jüngere Abfüllungen erschwinglicher werden. Aber zu glauben das die Flaschen aus den 60er oder 70er Jahren preislich den Bach runtergehen wird Wunschdenken bleiben. Gesetzt den Fall das jemand durch wirtschaftliche Überlegungen in die Lage kommt seine Schätzchen verkaufen zu müssen wird er wohl eher im Freundeskreis einen Abnehmer zu fairen Preisen finden.
      Ich habe eher Probleme damit das unsere Läden leer gefegt sind, das Krankenschwestern und Pfleger nach 12 bis 14 Stunden Dienst vor leeren Regalen stehen ( ich frage mich langsam wo die Leute das alles horten? Die Bude muss muss doch schon mit Toilettenpapier und Küchentüchern bis unter das Dach voll sein) das Rentner bei den Tafeln kaum noch Lebensmittel bekommen und das unsere Notdienste Tag und Nacht unterwegs sind.
      Daher ist meine persönliche Meinung immer noch das es sich um wirtschaftliche Auswirkungen handelt und nicht weil der Virus in die Preise gefahren ist. Vollkommen anders sehr ich das allerdings bei Corona Partys. Da scheint allerdings doch der Virus auch ins Hirn (sofern vorhanden) gegangen zu sein.
      Mir ist also im Augenblick die Entwicklung der Whisky Preise vollkommen egal. Das ist meine persönliche Meinung welche man nicht akzeptieren muss. Daher bin ich auch immer noch bei Ahab das mich vieles Andere wesentlich mehr beschäftigt. Sollte sich jemand "angefeindet" fühlen, weshalb auch immer; kann ich ihm nur versichern das dieses nicht beabsichtigt war.
      Bleibt gesund und bis in besseren Zeiten
      Es spart ungemein viel Zeit wenn man gleich einen schlechten Eindruck hinterlässt

      Mr.Mooc schrieb:

      macwhisky schrieb:

      Aber für verhältnissmäßig wenig Geld gibt es momentan keine besseren Sachwerte die auch noch schmecken und kein Verfallsdatum haben!

      Ach Bert, nie alles auf eine Karte setzen! Und insbesondere Dein Whiskydepot sollte bereits "übergewichtet" sein. :zwinker: :rauf:

      Die Zeit für "Immobilien" ist schon längst um. All die niedrigen Zinsen werden seit einer gefühlten Ewigkeit schon durch die gestiegenden Erwerbskosten für Grundstück, Bestandsimmobilien und Baukosten mehr als aufgefressen



      Wieder mal eine naseweise "Weisheit". Und das ist allgm und in jedem Fall so?
      Was ein Quark.
      „Kaum haste mal ein bisschen was,gibt es wen,den ärgert das“
      Wilhelm Busch

      "Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft"
      Aristoteles

      „Pazifisten sind wie Schafe, die glauben der Wolf sei ein Vegetarier.“
      Yves Montand

      ANNANDALE schrieb:


      Wieder mal eine naseweise "Weisheit". Und das ist allgm und in jedem Fall so?
      Was ein Quark.


      Ach, für mein Geschreibsel erhebe ich nicht den Anspruch einer allgemeinen Verbindlichkeit.

      Muss sich auch keiner zu eigen machen.
      Für mich und meine Möglichkeiten stellt es sich aber so dar.
      Das Leben ist zu kurz für schlechten Alkohol! :slainte:

      Komm, wir essen Opa! ...Immer beachten: Satzzeichen können Leben retten!!!...



      macwhisky schrieb:

      Für mich war der Whisky der "Br0ckenschlag" zu vielen Kontakten und Freundschaften über die letzten mehr als 2 Jahrzehnte. Ein Teil davon über das Forum generiert oder wieder gefunden seit ich das 2.mal dabei bin.

      So!
      El Tren "Die Pangalaktischen Whiskygurgler"

      FT - Theater: z.Z geschlossen
      Lounge und Bar Bar und Lounge geöffnet
      "Nie dürft ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken." (E.Kästner)
      "Die Hoffnung ist das wichtigste Organ und daher das größte."

      rednose schrieb:

      Mr.Mooc schrieb:

      Vermutlich aber wird es nicht mehr der "Renditebooster" sein.
      Wo gerade die Preise der Aktien rassant fallen gibt es in naher Zukunft natürlich da auch eher Schnapper zu machen und Gewinne einzufahren als im hochspekulativen Bereich der Malts.


      daran glaube ich eher nicht. Gerade weil die Aktienpteise fallen, ist der Malt noch eine sicher Bank für Anleger. Der Markt bei den Malts wird sich nicht viel nach unten bewegen. Ich vermute, dass er etwa stagnieren wird um dann zukünftig wieder das gewohnte Wachstum aufzunehmen. Langsam, aber stetig.
      ähnlich sieht es doch bei Immobilien aus. Dort wurde auch mit einem Einbruch dem platzen der Blase gerechnet, bis sich nun die ersten „Experten“ zu Wort gemeldet haben und auch hier darauf verweisen, dass Immobilien in Zeiten der fallenden Aktienpreise noch eine sichere Anlage sind.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „thematzie“ ()

      Immobilien sind sicherlich immer noch eine gute Anlage bis die ersten Büroetagen wieder über Monate leerstehen werden. Unter Anleger verstehe ich das jemand sein vorhandenes Kapital einsetzt. Was aber wird mit den Haus Käufern passieren welche zu 100 und mehr Prozent finanziert haben und plötzlich von Arbeitslosigkeit oder Kurzarbeit über mehrere Monate betroffen sind.
      Es spart ungemein viel Zeit wenn man gleich einen schlechten Eindruck hinterlässt

      Glenpitt schrieb:

      Was aber wird mit den Haus Käufern passieren welche zu 100 und mehr Prozent finanziert haben und plötzlich von Arbeitslosigkeit oder Kurzarbeit über mehrere Monate betroffen sind.


      Die werden merken das die Beratung der finanzierenden Bank doch nicht so optimal war!
      Das jetzt ein Virus den Arbeitsplatz gefährdet ist ja nicht abzusehen, aber das in dieser Gesellschaft jederzeit umstrukturiert werden kann und ein Arbeitsplatz wegfällt, sollte jedem Finanzierer im Hinterkopf schweben. Meistens wurde sogar nur 1% Tilgung gewählt, da ja das normale Lebens Niveau unter dem Aspekt einer Finanzierung nicht leiden darf.
      Habe ich 2 Jahre öfter gesehen wie mir lieb war, leider lag trotz guter Hinweise darauf die Entscheidung in Händen der Bank und die hat ja immer noch ein Haus plus Grundstück als Sicherheit.
      Mitglied bei

      Berliner Whiskykarawane - Whisky Cup Winner 2010

      thematzie schrieb:

      rednose schrieb:

      Mr.Mooc schrieb:

      Vermutlich aber wird es nicht mehr der "Renditebooster" sein.
      Wo gerade die Preise der Aktien rassant fallen gibt es in naher Zukunft natürlich da auch eher Schnapper zu machen und Gewinne einzufahren als im hochspekulativen Bereich der Malts.


      daran glaube ich eher nicht. Gerade weil die Aktienpteise fallen, ist der Malt noch eine sicher Bank für Anleger. Der Markt bei den Malts wird sich nicht viel nach unten bewegen. Ich vermute, dass er etwa stagnieren wird um dann zukünftig wieder das gewohnte Wachstum aufzunehmen. Langsam, aber stetig.
      ähnlich sieht es doch bei Immobilien aus. Dort wurde auch mit einem Einbruch dem platzen der Blase gerechnet, bis sich nun die ersten „Experten“ zu Wort gemeldet haben und auch hier darauf verweisen, dass Immobilien in Zeiten der fallenden Aktienpreise noch eine sichere Anlage sind.


      Du scheinst ein riesiges Vertrauen darauf zu setzen, dass die Entwicklung so weiter geht wie bisher.

      Gerade sinkende Aktienwerte sind doch eine gute Einstiegsmöglichkeit, um langfristig bei wieder steigender Konjunktur zu partizipieren. Während der Whisky bei Dir im Keller vor sich hindümpelt, bekomme ich bei Aktien eine laufende Dividende.

      Und Immobilien sind sicherlich gerade keine gute Anlage. Wie Glenpitt schon schrieb hat man als Vermieter bald das Problem, dass die Mieter Zahlungsschwierigkeiten haben werden und es Zahlungsausfälle gibt und bald reichlich Finanzierungen platzen werden, die in den letzten Jahren großzügig vergeben wurden. Das Angebot auf dem Markt wird also steigen und die Preise werden fallen. DANN, nachdem die Blase geplatzt ist, kann man vielleicht wieder von einer sicheren Anlage sprechen.

      cleaver schrieb:


      Gerade sinkende Aktienwerte sind doch eine gute Einstiegsmöglichkeit, um langfristig bei wieder steigender Konjunktur zu partizipieren. Während der Whisky bei Dir im Keller vor sich hindümpelt, bekomme ich bei Aktien eine laufende Dividende.

      Achtung: Bewertungsmodelle an den Finanzmärkten ändern sich gerade schneller, als ich meine Unterhosen wechseln kann. Alle derzeit verfügbaren Daten bei Aktien(unternehmen) basieren auf der Vergangenheit. Unternehmen streichen gerade reihenweise ihre Dividende. In der jetzigen Situation auf eine reelle Dividendenrendite zu hoffen, da würde mir auf Anhieb nur Amazon einfallen und die zahlen keine ;)
      Wer allerdings einen längeren Anlagehorizont hat, macht sicherlich mit Aktien nicht so viel verkehrt, würde er aber auch nicht mit Sachwerten machen.
      "Realität ist eine Illusion, die sich durch Mangel an Alkohol einstellt" - Udo Lindenberg