Neuer Ardbeg in der TTB gesichtet Single Cask

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      Neuer Ardbeg in der TTB gesichtet Single Cask

      Na das wird sicher ein Schnäppchen. :D

      Der Ardbeg Single Cask The Ultimate First Fill Bourbon Cask 20 Jahre mit 46,7% vol. abgefüllt und es wird insgesamt 179 Flaschen geben. Wenn die Angaben alle stimmen.

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      'Man muss dem Leben immer um mindestens einen Whisky voraus sein'

      Humphrey Bogart
      Was ich bei dem ganzen sorry Quatsch immer nicht verstehe ist folgendes:
      Nehmen wir mal den letzten 19 jährigen mit Rund 200,- Euro. Ups war der teuer ?! und dazu noch so ne hohe Auflage.
      Aber von der eigentlichen "Arbeit" ist das doch etwas aufwendiger. Fässer auswählen, vatten, testen, Original belassen oder "nachwässern".
      Ein Single Cask ist super einfach: Faß auf und ab in die Flaschen. Ok es ergeben sich "Mehrkosten" pro Etikett, da ja nicht so viele gedruckt werden. Anmeldung, Verwaltung, Handling dürfte auch etwas höher sein pro Flasche. Großer Werbeetat entfällt, da es ja nur eine handvoll Flaschen sind und da lohnt sich der ganze Hokus Pokus kaum.
      Also warum kostet dann der Single Cask. ca. 1400,- Euro und die "normale Abfüllung" ca. 200,- Euro.

      Kann natürlich sein, dass der ggf. von schottischen Mehrjungfrauen bei Vollmond abgefüllt wird oder solche Flaschen einzeln von Mick Jagger an den Abnehmer übergeben werden, ....

      Anyway und wahrscheinlich muß ich das auch nicht verstehen, da ich mich außerhalb der Zielgruppe befinde ;-)
      "Bin immer auf der Suche nach älteren Bruichladdich Abfüllungen. Destilliert in den 60er, 70er Jahren und freue mich auf Angebote"
      Verfügbarkeit eher USA und Preis dann in $.

      Oder warum sollten sie sonst sich die Mühe machen für 179 Flaschen ein Etikett einzureichen?
      Never water another man's whisky.

      Ah yes, predictability, a word that has come to define today’s whisky in so many ways.

      Es besteht keine Verpflichtung obigen post zu lesen, zu mögen oder zu kommentieren.
      Sollte eine persönliche Meinung enthalten sein, besteht weiter keine Verpflichtung, sich diese zu eigen zu machen.

      MiddleCut schrieb:

      Was ich bei dem ganzen sorry Quatsch immer nicht verstehe ist folgendes:
      Nehmen wir mal den letzten 19 jährigen mit Rund 200,- Euro. Ups war der teuer ?! und dazu noch so ne hohe Auflage.
      Aber von der eigentlichen "Arbeit" ist das doch etwas aufwendiger. Fässer auswählen, vatten, testen, Original belassen oder "nachwässern".
      Ein Single Cask ist super einfach: Faß auf und ab in die Flaschen. Ok es ergeben sich "Mehrkosten" pro Etikett, da ja nicht so viele gedruckt werden. Anmeldung, Verwaltung, Handling dürfte auch etwas höher sein pro Flasche. Großer Werbeetat entfällt, da es ja nur eine handvoll Flaschen sind und da lohnt sich der ganze Hokus Pokus kaum.
      Also warum kostet dann der Single Cask. ca. 1400,- Euro und die "normale Abfüllung" ca. 200,- Euro.

      Kann natürlich sein, dass der ggf. von schottischen Mehrjungfrauen bei Vollmond abgefüllt wird oder solche Flaschen einzeln von Mick Jagger an den Abnehmer übergeben werden, ....

      Anyway und wahrscheinlich muß ich das auch nicht verstehen, da ich mich außerhalb der Zielgruppe befinde ;-)


      Weil:

      1. Ein privates Einzelfass als OA es bis jetzt von Ardbeg nie gab
      2. Nicht jeder das machen kann bzw. überhaupt ein solches Angebot zu sehen kriegt
      3. Es etwas exklusives ist
      4. Geert Bero sicherlich ein sehr gutes Fass ausgesucht hat, als der größte Ardbeg Kenner und Sammler
      5. Die angebotenen EK Preise von Ardbeg für private Einzelfässer schon sehr hoch sind
      Bei Diageo ist es doch auch nicht anders mit den Casks of Distinctions / Select Casks.

      Wobei bei Diageo (vielleicht weiß einer ob es bei LMVH auch so ist?) noch dazukommt, dass sie keine Abfülllinie haben die klein genug für Single Casks ist und das von Dritten machen (zusätzliche Logistik, Margen des Abfüllers kommen noch drauf, Diageo schlägt eventuell hierauf auch noch die eigene Marge drauf und gibt die Kosten nicht Back-to-Back weiter).

      Das soll (und kann) natürlich nicht diesen Riesenunterschied rechtfertigen, aber ist auch ein kleiner Faktor

      decadent schrieb:

      Weil:

      1. Ein privates Einzelfass als OA es bis jetzt von Ardbeg nie gab
      2. Nicht jeder das machen kann bzw. überhaupt ein solches Angebot zu sehen kriegt
      3. Es etwas exklusives ist
      4. Geert Bero sicherlich ein sehr gutes Fass ausgesucht hat, als der größte Ardbeg Kenner und Sammler
      5. Die angebotenen EK Preise von Ardbeg für private Einzelfässer schon sehr hoch sind


      Punkt 1 bis 3 sind rein kalkulatorisch nicht relevant
      Punkt 4 Ist sicherlich korrekt und würde ich auch nie anzweifeln. Nur man kann nur etwas auswählen, was zur Verfügung steht und ich behaupte mal, daß selbst wenn die Möglichkeit besteht (bei Laddie) ich nie den Charakter der 60er 70er Jahre auswählen könnte, weil er nicht im Lager vorhanden ist.
      Punkt 5 Klar kein Thema, aber auch das ist "Willkür" des Unternehmens und entspricht keiner Kalkulationsgrundlage

      Da ich bei dem Thema nicht ganz "unbewandert" bin, war der Post auch eher etwas "ironisch, scherzhaft" angedacht und sollte nur verdeutlichen, daß der Preis grundsätzlich kaum eine wirtschaftliche Basis hat und einfach dem derzeitigen Markt/Nachfrage geschuldet ist. Das solch eine "Super-Abfüllung" noch nicht ausverkauft ist, zeigt zudem, daß es immer noch ein kleiner spezieller Bereich ist, in dem wir uns bewegen (was viele im Whiskywahn anscheinend vergessen) und glücklicherweise es immer noch Menschen gibt, die rechnen und/oder denken können.
      Also alles entspannt und jeder wie er mag ;-)
      "Bin immer auf der Suche nach älteren Bruichladdich Abfüllungen. Destilliert in den 60er, 70er Jahren und freue mich auf Angebote"
      Das wird sie sogar recht oft. Nach meiner bescheidenen Meinung stimmen die Trends der hiesigen Diskussionen sehr häufig nicht mit dem überein, was in der großen weiten Whiskywelt so abgeht. Es habe schon andere Mitglieder trefflich analysiert, dass (zumindest nach Außen) die Mitglieder dieses Forums nicht die primäre Zielgruppe der Whiskyindustrie sind.

      Was nicht schlimm ist, aber von dem ich überzeugt bin, ist, dass auch bei einigen hier Worte und Handeln sehr wohl auseinanderfallen. Ob das auch für den Single Cask Ardeg gilt mag dahingestellt bleiben ...
      That`s not Lagavulin:
      vimeo.com/113680024

      Krümelmonster schrieb:

      Was nicht schlimm ist, aber von dem ich überzeugt bin, ist, dass auch bei einigen hier Worte und Handeln sehr wohl auseinanderfallen. Ob das auch für den Single Cask Ardeg gilt mag dahingestellt bleiben ...

      In diesem Zusammenhang würde mich die Motivation interessieren. Insbesondere, da ich nicht sehe, wie solche Abfüllungen überhaupt jemals ihren Preis wert sein könnten und weil ich weiß, dass es weit komplexere und schmackhaftere Abfüllungen besagter Brennereien gibt (früher gab).

      Aber ich verstehe schon, dass es einen Unterschied machen kann, ob man diesbezüglich Spielgeld rumliegen hat oder nicht. ;)
      Viele Grüße
      Martin

      maaatin schrieb:

      Krümelmonster schrieb:

      Was nicht schlimm ist, aber von dem ich überzeugt bin, ist, dass auch bei einigen hier Worte und Handeln sehr wohl auseinanderfallen. Ob das auch für den Single Cask Ardeg gilt mag dahingestellt bleiben ...

      In diesem Zusammenhang würde mich die Motivation interessieren. Insbesondere, da ich nicht sehe, wie solche Abfüllungen überhaupt jemals ihren Preis wert sein könnten und weil ich weiß, dass es weit komplexere und schmackhaftere Abfüllungen besagter Brennereien gibt (früher gab).

      Aber ich verstehe schon, dass es einen Unterschied machen kann, ob man diesbezüglich Spielgeld rumliegen hat oder nicht. ;)


      Bei Ardbeg gebe ich dir Recht, die 70er Single Casks sind eine andere Welt und ich glaube auch nicht, dass dieser 20yo sein Geld wert ist. Für mich persönlich war auch der letzte 26yo von Cadenheads viel zu teuer für das, was er geboten hat.

      Wenn wir aber von CoD Lagavulin sprechen ist es etwas anders - Lagavulin, der Anfang der 90er destilliert wurde und jetzt als 25-28yo Einzelfass veröffentlicht wird ist schon etwas sehr, sehr geiles. Klar kann man sich für das Geld auch ein White oder Cream Label 12yo holen, aber da sind einige Abfüllungen hervorragend, andere dafür mittelmäßig. Wenn ich aber an die 1991er Lagas denke gibt es keinen einzigen, der schlecht ist. Wenn es UA davon geben würde, würde ich diese kaufen, aber wir wissen ja alle, dass Lagavulin das nicht macht.

      Dazu kommt natürlich auch der Drang die Sammlung zu vervollständigen und die Dinger sehen Halt auch ziemlich gut aus ;)
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