Waterford - der nächste Hype?

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      Waterford - der nächste Hype?





      Erstaunliches tut sich!
      Da bringt eine neue Destille die drei ersten Abfüllungen raus und das auch noch bezahlbar und trotzdem werden sie vom Markt gerne und zahlreich gekauft. Schmecken sie auch - egal, oder? Kann man sie trotzdem sammeln oder damit spekulieren? Zumindest haben sie Alleinstellungsmerkmale - sie setzen darauf "Qualitätsgerste" aus der Region zu verwenden. Sie fermentieren lange und möchten kaum rumpanschen. Das ist ja mal was anderes.


      Mark Reynier, der ehemaliger Geschäftsführer der schottischen Brennerei Bruichladdich, gründete 2014 die Waterford Distillery im gleichnamigen
      Ort und County Waterford in Irland. Die extrem moderne Brennereianlage ist direkt am Fluss Suir gelegen.
      Das Gebäude wurde ursprünglich von Diageo in Auftrag gegeben. Hier sollte damals Guinness eine neue Produktionsstätte bekommen. Dann überlegte es sich der Konzern 2013 doch anders und legte die erst 2004 neu errichtete Brauerei still. 2014 wurde die Anlage dann von Waterford Distillery übernommen.
      Reynier und sein Team haben ein Konzept entwickelt, was das Getreide in den Fokus der Aufmerksamkeit und des Geschmacks stellen soll. 46 Bäuerinnen und Bauern beliefern die Brennerei für 46 Produktionswochen mit 120 Tonnen Gerste. Seit März 2016 wird mit voller Kapazität produziert.
      6 der 46 Bauernhöfe produzieren sogar Bio-Gerste. Jede Woche wird die Gerste eines anderen Bauern verarbeitet und pro Woche werden 128 Fässer abgefüllt. Am Ende kann man jeder Fassabfüllung das Feld zuordnen, auf welchem die Gerste wachsen konnte, die jeweils verarbeitet wurde. Hier wird "Terroir" großgeschrieben!

      Mark Reynier hat für Waterford auch gleich noch zwei Pot Stills (eine Wash Still und eine Spirit Still) von Bruichladdich mitgenommen die ursprünglich von Inverleven stammen und in der damals geplanten Port Charlotte Destille eingesetzt werden sollten.
      Eine hypermoderne „Hydromill“ zusammen mit einem Maischfilter lässt den Einsatz eines Maischbottichs überflüssig werden, während die Fermentierung in wärmeregulierbaren Gärbottichen stattfindet. Es werden hauptsächlich Ex-Bourbonfässer benutzt und bisher lediglich ein geringer Anteil in Ex-Sherryfässer abgefüllt.



      Es wurde auch hier im Forum schon kurz angerissen Waterford Distillery - Single Farm Origin hier sind auch noch ein paar Infos zu finden udn Codes um sich mal anzusehen was über jede Abfüllung so zu erfahren ist.

      Eigentlich hat Waterford mit dem modernen und doch traditionell qualitätsorientierten Ansatz (lange Fermentationszeit, gutes Holz, gute Gerste usw.) und einer guten Informationspolitik das Potential selbst bei den Nerds viele Freunde zu finden. Es könnte Sammler ansprechen weil es seinen eigenen Style und keine Masse produziert.
      Um es auf den Punkt zu bringen - bisher hat allerdings die beiden zu probierenden Abfüllungen aber auch seinen sehr eigenen Geschmack der nicht durchgehend gut ankommt. Und da schließe ich mich absolut mit ein.

      Habt ihr schon probiert?
      Seht Ihr Potential - sowohl im Geschmack, im Wertsteigerungspotential, im Hypefaktor?


      Waterford hat einen sehr rechhaltigen YT-Chanel den ich nur empfehlen kann :
      YouTube

      Quelle und noch mehr Facts:

      Irische Waterford Distillery launcht "Single Farm Origin" Whiskys. - about-drinks.com
      Waterford Online Shop - Jetzt Waterford kaufen bei whic.de
      Waterford Distillery | Terroir-Driven Single Malt Irish Whisky
      Waterford Distillery bringt im April 2020 den ersten Whisky heraus - Whisky.de
      ___Mortlach.de

      ____ „Kühner als das Unbekannte zu erforschen, kann es sein, das Bekannte zu bezweifeln.“ Alexander von Humboldt

      Wir alle seins Brüder,
      Wir alle seins gleich!
      Noch nicht probiert, aber... ;)

      das ganze Thema Terroir hat mich schon bei Bruichladdich nicht abgeholt bzw. keinen bleibenden Eindruck hinterlassen - insofern sehe ich das ganze nur als eine weitere neue Distille mit dem gleichen Interesse wie bei allen anderen...
      Soll heißen: Einem Dram wäre ich erstmal nicht abgeneigt - aber mehr muß erstmal nicht sein... :prost:
      And malt does more than Milton can
      To justify God's ways to man.

      (A. E. Housman)

      Samples: Samples zum Probieren

      Ich trenne mich von... (Flaschen abzugeben)
      Danke für den Beitrag zu dem Thema Markus. Hab die Infos zu Waterford bereits zuvor verfolgt. Prinzipell netter Grundgedanke und hört sich auch spannend an, könnte sicherlich auch mittelfristig hypecharacter haben (was mir persönlich ziemlich wurscht ist, so wie Ardbegs yearly SpecialUltimaRatio) . Interessiertes lesen und natürlich auch mal probieren auf einer Messe (wenn die Zeiten dies mal wieder zulassen) bestehen schon, aber auch das hält sich in Grenzen. Der Kaufreflex für eine Abfüllung von rund 4 Jahren für um die 70,- € ist deutlich zu gering. In der "schönen neuen Whisky Welt" wird der sich aber wahrscheinlich trotzdem verkaufen wie geschnitten Brot...
      Dachte immer das Rad wäre schon erfunden :greenhole:
      ​[Dieser Single Malt von Waterford stammt von der Bannow Island Farm und ist die erste Ausführung, also Batch 1.1. Der Whisky wurde exakt 1322 Tage gereift und hat somit 3,6 Jahre Fass gesehen. Gereift wurde der Single Malt in einer spannenden Kombination von American Oak (Ex-Bourbonfässer), American Virgin Oak (frische Fässer aus amerikanischer Weißeiche), französischer Eiche und VDN Fässern. VDN steht für "Vin Doux Naturel" einem französischen aufgespriteten Süßwein./quote]
      Mehr Fässer waren wohl im Augenblick nicht verfügbar. Ist aber auch egal, kommt doch alles von der Gerste

      Der Kunde kann die genaue Herkunft der Gerste, die Gerstensorte, das Alter, die Fasszusammensetzung wie auch das Batch von der Flasche ablesen. So viel Transparenz gab es bei Whisky bisher kaum. ​


      Zweifach destilliert: Entgegen dem Trend ist dieser hochwertige irische Single Malt von Waterford nur zweifach und nicht dreifach destilliert. Er bleibt dadurch voll und würzig und ist kräftiger als viele andere Irish Whiskys. ​

      Das kräftig lasse ich durchaus gelten besonders was die Eiche betrifft. Selbst die Anzahl der Fässer ist nicht in der Lage diese zu übertönen.
      Wieder etwas neues ( zumindest was das Marketing betrifft) in der schönen neuen Whisky - Welt. Wahrscheinlich altersbedingt hinke ich immer mehr hinterher. Kommt ja vielleicht noch. Augenblicklich arbeite ich noch in der Abteilung vor der Jahrtausendwende :prost:

      Aber wie immer: Jeder kann und keiner muss
      Wir müssen nur Gedult haben, irgendwann werden Höflichkeit, Anstand und Bildung wieder cool :smoke:
      Hmm bei Gelegenheit werde ich das bestimmt mal probieren. Ich laß ich aber nicht hetzen ;-)

      Grundsätzlich versteht Mark Reynier sein Handwerk und er ist wohl der mit dem "festesten Charakter" aller ehemaligen Topmanager von Bruichladdich. Nachdem er erkannt hat wohin die Reise geht, hat er sich verabschiedet und ist zu "neuen Ufern" aufgebrochen. Drücke mal die Daumen, daß es klappt ;-).

      Aber warum sollte jede neue Brennerei einen "Hype" auslösen?!. Die sprießen ja wie Pilze aus dem Boden und die Grundlagen sind bei auch nicht anders als woanders.
      Hoffe nur, daß er das durchhält mit den Bourbon und Sherry Fässern. Es gab auch schon andere neue Brennereien (z.B. Ki....an) wo der Destilleriechef in den Anfangstagen das kund getan hat und heute wird kreuz und quer abgefüllt.

      We will see what will happen ;-)
      "Bin immer auf der Suche nach älteren Bruichladdich Abfüllungen. Destilliert in den 60er, 70er Jahren und freue mich auf Angebote"

      MiddleCut schrieb:

      Hoffe nur, daß er das durchhält mit den Bourbon und Sherry Fässern. Es gab auch schon andere neue Brennereien (z.B. Ki....an) wo der Destilleriechef in den Anfangstagen das kund getan hat und heute wird kreuz und quer abgefüllt.


      Hat er nicht durchgehalten, da ja schon VDN-Fässer verwendet wurden, die netten Süssweinfässer aus Frankreich. Irgend wohin müssen ja die Teile aus seiner vorherigen Tätigkeit als Weinhändler, die er ja reichlich bei Laddie eingebracht hat.
      Jetzt konnte er wenigstens seinen Designwunsch bei der Flaschenform und -farbe verwirklichen. Denke schon das ihm über die Jahre das Laddie-Grün im Auge weh getan hat!

      Bei dem Preis können die Leute auch bei deutschem Whisky bleiben und bei 3 Jahren Reifezeit liegen die gewiss geschmacklich dicht beeinander!
      Vielleicht die Sau des Jahres 2020 für den geneigten Anleger!
      Mitglied bei

      Berliner Whiskykarawane - Whisky Cup Winner 2010
      Die bisherigen diversen Notes haben mich nicht überzeugt.
      Wir reden von ca. 70€ für eine sehr junge Abfüllung.

      Die Story lässt mich kalt. Die Flasche samt Korken gefällt mir allerdings sehr.

      In Summe:
      Nicht gekauft.
      Muss ich denn begeistert sein, wenn ich für 70€ erste Feldversuche kaufen kann?
      Spiel mir das Lied vom Malt...

      I’m a poor lonesome cowboy, I’m a long long way from home...
      Hype oder nicht Hype - das lässt mich kalt.

      Ich habe mir eine Flasche Bannow Island zugelegt. Mir ging es um einen für den Sommer geeigneten, gut zu trinkenden, frischen und floralen Whisky.
      Warum dann nicht mal was Neues ausprobieren? Am kommenden Wochenende wird er mit Freunden aus D und LUX seiner Bestimmung zugeführt.
      Wertsteigerungspotential sehe ich da nicht. ;)
      That`s not Lagavulin:
      vimeo.com/113680024
      Ich habe mittlerweile die beiden in Deutschland erhältlichen Abfüllungen probiert.
      Umgehauen hat mich keines der zwei bottlings, wobei ich die Bannow Island Abfüllung noch die bessere der beiden fand.
      Meine Erwartungen haben sich leider nicht erfüllt, die beiden Abfüllungen schmecken noch sehr unreif.
      Da haben andere Destillen, wie z.B. Kingsbarns in den Lowlands und auch Bimber Distillery in London und Lakes Distillery im Lakes District vorgemacht, dass man auch schon nach 3-4 Jahren schon gut trinkbaren Whisky produzieren kann.

      Grüsse
      Oliver
      Whisky investor Flippy McBottle, said:
      "I managed to get one of the limited edition Bowmore's this year. That means by the time I get it into just-scotchwhiskyonline.auctioneer this month I should have made a pretty penny. When you consider I spent over nine hours in an overnight queue to get it then, after costs, that's like £7 an hour. I'm a genius. And it was totally worth having to urinate into a thermos flask surreptitiously beneath a car blanket." (Whiskysponge Feis Ile 08.06.2017)
      Ich habe zunächst die FT von Benjamin mitgemacht. Die Pullen sehen schon klasse aus und ich mag von den Weinflaschen her die Glasverschlüsse sehr gerne. Ich bin mal gespannt ob sie bei Hochprozentigen auch dicht sind.
      Ich gebe dem Oli recht, dass der Whisky noch total unreif wirkte. Ja gut - man hat nicht versucht mit kleinen Fässern zu spielen um Eiche vorzutäuschen o.ä..
      Die Getreidenote und die bierig Desinfektionsnote waren auch nicht gerade vielversprechend für die Zukunft. Aber wer weiss, was noch draus wird. Ob jetzt wirklich jemand genau einen der 46 Bauern dauerhaft bevorzugen wird und nur die kauft??? Wohl kaum - oder?
      Ich habe immer den Eindruck im Moment ist bei den nachkommenden Nerds eher "direkt in die Fresse" mehr angesagt als filigrane Unterschiede. Da würde ein Finish in einem Glen Els Madeira Fass erfolgsversprechender sein als die Gerste vom Bauern Meier vom Feld in County Galway.
      Gerade bei den Iren geht es doch meist eher darum süffig zu sein aber davon grenzt sich Mark Reynier ja auch deutlich ab.

      ___Mortlach.de

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      Wir alle seins Brüder,
      Wir alle seins gleich!
      Also ich freue mich, dass hier versucht wird mit viel Transparenz über die (Ausgangs-)produkte und klassischen Methoden wie lange Fermentationszeiten in einem modernen Betrieb etwas auf die Beine zu stellen. Dass ein 3-4 jährigen Whisky wie ein 3-4 jähriger Whisky schmeckt stört mich überhaupt nicht. 70€ für eine Flasche sind wahrscheinlich der Marktpreis. Anlageobjekt? Hype? Sammelobjekt? Glaube ich alles nicht. So eine Waterfordsammlung wird sicher ziemlich schnell unübersichtlich ;-)
      Ich finde es auf jeden Fall interessant und spannend hier über ein paar Jahre beobachten zu können, wie sich die Produkte entwickeln und der Whisky vielleicht und hoffentlich immer besser wird. Das geht sicher besser als wenn man jahrelang nur NAS Bottling mit NAS Bottlings vergleichen kann.
      Hi there,

      John Jameson war Schotte der in einen vermögende irirische whisky Familie eingeheiratet hat und die größte Irish Whiskey Marke der Welt begründete.
      Seit Cooley Zeiten weiß man auch, daß nicht aller Irisch whiskey dreifach gebrannt sein muß. Warum sollte Waterford also nicht zu einer erfolgreichen Destillerie werden. Hype... das liegt an den Käufern und die haben oft mehr Geld als Verstand und denen ist letztlich alles zuzutrauen.

      Ich habe die beiden Waterfords bisher nur genosed, nicht probiert. Das war mir zu hefig und zu jung. Und auch ich habe schon dreijährige Schotten im Glas gehabt, die weder hefig noch unreif wirkten.

      Die Frage wird sein ob sich die Andersartigkeit von Waterford erfolgreich kommerzialisieren läßt. Waterford begann sein Leben als Guinness brewery, die state ofthe Art war und das bedeutet, einen ganz anderen Umgang mit dem Malz als bei einer herkömmlichen Brennerei.
      Unabhängig von dem Aufwand um die Gerste und ihr Terroir machen die Waterfords ihr Malz nach den Möglichkeiten der Technik, die ihnen Diageo in der modernen Guinness brewery hinterlassen hat.

      Eine Waterford wash ist ganz was anderes als eine konventionelle wash.

      Aber Waterford hat das Problem aller irischen Destillerien. Jameson hat einen Weltmarktanteil von ca. 75% in den USA über 80%.
      Dann sind da noch Tullamore Dew und Bushmills.

      Irish whiskey sales increased globally, domestically in 2019

      Da einen Fuß rein zu kriegen ist für alle neuen Irish distiller die Herausforderung.

      Greetings
      kallaskander
      Never water another man's whisky.

      Ah yes, predictability, a word that has come to define today’s whisky in so many ways.

      Es besteht keine Verpflichtung obigen post zu lesen, zu mögen oder zu kommentieren.
      Sollte eine persönliche Meinung enthalten sein, besteht weiter keine Verpflichtung, sich diese zu eigen zu machen.

      kallaskander schrieb:

      Da einen Fuß rein zu kriegen ist für alle neuen Irish distiller die Herausforderung.

      Wobei ich den Anschein habe - Mark R. will sich schon recht deutlich abgrenzen von den meisten anderen, insbesondere den großen Irish. Keine "e" und das Irish ist nun wirklich nicht rausgestellt.
      ___Mortlach.de

      ____ „Kühner als das Unbekannte zu erforschen, kann es sein, das Bekannte zu bezweifeln.“ Alexander von Humboldt

      Wir alle seins Brüder,
      Wir alle seins gleich!
      Völlig richtig... die Frage nach der Identität der distillery wird sich stellen oder ist schon gestellt....
      Never water another man's whisky.

      Ah yes, predictability, a word that has come to define today’s whisky in so many ways.

      Es besteht keine Verpflichtung obigen post zu lesen, zu mögen oder zu kommentieren.
      Sollte eine persönliche Meinung enthalten sein, besteht weiter keine Verpflichtung, sich diese zu eigen zu machen.

      rednose schrieb:

      Wobei ich den Anschein habe - Mark R. will sich schon recht deutlich abgrenzen von den meisten anderen, insbesondere den großen Irish. Keine "e" und das Irish ist nun wirklich nicht rausgestellt.


      Bin ja nicht unbedingt ein Freund von "wilden Experimenten", aber zumindest der Versuch einen eigenen Charakter zu entwickeln und nicht dem üblichen Mainstream zu verfallen erachte ich als sehr positiv. Ich meine damit auch tatsächliche Besonderheiten und nicht die die gerne auf Webseiten oder Marketingschreiben formuliert werden Zumal die finanziellen Folgen für die Investoren nicht unerheblich wären.

      Ein wichtiger Faktor beim Whisky ist in allen Produktionsstufen der Faktor Zeit und ggf. muß man dem Stöffchen einfach mal 10 bis 12 Jahre Zeit lassen. Ist zwar heute eher unüblich im Zeitalter der "Turbowhiskies" ;-)
      "Bin immer auf der Suche nach älteren Bruichladdich Abfüllungen. Destilliert in den 60er, 70er Jahren und freue mich auf Angebote"
      Mark Reynier ist halt ein Zugpferd und neue Konzepte können, müssen aber nichts bewirken. Aber die Zeit wird es zeigen und jeder kann für sich entscheiden wie er es handhabt. Und ob daraus wirklich ein Hype wird hängt von den 'Gläubigern' ab.

      Ich werde erst einmal abwarten und falls sich die Gelegenheit ergibt einen Dram nehmen, aber ich werde auch weiterhin ruhig schlafen können und glücklicherweise hab ich noch Alternativen.
      Hold Fast

      MiddleCut schrieb:

      Ein wichtiger Faktor beim Whisky ist in allen Produktionsstufen der Faktor Zeit und ggf. muß man dem Stöffchen einfach mal 10 bis 12 Jahre Zeit lassen. Ist zwar heute eher unüblich im Zeitalter der "Turbowhiskies" ;-)


      Das hatte ich mir und noch viele andere von den Whisky-Ältesten auch von Arran gesagt. Hat aber nicht funktioniert! Die Anfänge vielversprechend und in der Zukunft angekommen sind die Ü20 Abfüllungen mittelmässig.
      Mitglied bei

      Berliner Whiskykarawane - Whisky Cup Winner 2010

      macwhisky schrieb:

      Das hatte ich mir und noch viele andere von den Whisky-Ältesten auch von Arran gesagt. Hat aber nicht funktioniert! Die Anfänge vielversprechend und in der Zukunft angekommen sind die Ü20 Abfüllungen mittelmässig.


      Das ist sicherlich richtig. Wobei sich mir die Frage stellt, welche Destille denn einen aktuellen 20-Jährigen im Programm hat, der nach den "alten" Maßstäben bestehen kann? Im Umkehrschluss hätten Arran (und andere jüngere Destillen) vielleicht auch geiles Zeug, wenn sie in den Sechzigern aufgemacht hätten?

      Beste Grüße,
      pikesandmalts, der demnächst mal einen Waterford probieren wird, um überhaupt mitreden zu können.
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