Auswirkungen Brexit

      Whiskinger schrieb:

      [ Völlig laienhaft und komplett unbrauchbar mit einem überschlägig gerundeten Wechselkurs von ungefähr 7,45 gibt das knapp 24,33 Euro.
      Ist aber für den deutschen Markt sehr wahrscheinlich eine komplett unbrauchbare Information...


      Danke für Deine Antwort. :rauf:

      Sehr wahrscheinlich ist die Info doch brauchbar, denn etwas von 25.-€ habe ich auch schon läuten hören, aber eben ohne Erfahrungswert. Nun gibt es Deinen Erfahrungswert. Danke dafür!
      Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf.
      Ja der Artikel ist spannend und gut zu lesen.
      Einzig der Abschnitt zu Whiskyauctioneer könnte etwas überspannt sein!
      Da ich selber was von dort bekommen habe mit einem 3-fachen Wert und noch unter den dort genannten Kosten mit allen Positionen geblieben bin, halte ich das für überzogen wenn wir von EU reden.
      Es ist die EUST und die Alkoholsteuer berechnet wurden wie bei der Antwort vom Zoll, welche cairdean gestellt hatte.
      Die angegebenen 339 pounds mit oder ohne die 10% Aufschlag?
      Bei 29 pounds Versand sollten das 3 Flaschen gewesen sein!
      Bei 339 pounds netto Betrag können das maximal um die 70 Euro EUST gewesen sein!
      Der Versanddienstleister bei Auctioneer ist DHL und der verlangt 14,88 Euro "Bereitstellungsprovision für Vorauslage".
      Ob das jemanden ausserhalb der EU widerfahren ist oder die Aussagen nicht ganz zutreffen?
      Das kann nur das Papier der Verzollung aussagen! Ansonsten ist das eher eine Aussage den inländischen Vertreibern wieder mehr Kunden zu verschaffen.
      Wem sind die "Whisky Experts" zu "Dank" verpflichtet?
      Nur an Hand der Papiere ist das genau nachzuvollziehen, aber wer will das schon?
      Hauptsache bewegende News!
      Mitglied bei

      Berliner Whiskykarawane - Whisky Cup Winner 2010

      christian79 schrieb:

      Es gibt auch über 190 Euro keine zusätzlichen Zollgebühren. Hat davon schon jemand mal gehört?

      Die fallen weg, wenn die Waren nachweislich in UK produziert wurden.
      Whisky-Journal - von, über und wegen Whisky

      Suche:
      - SMWS 38.xxx (Caperdonich)
      - Caperdonich 24yo Whiskykanzler Uncollectable Collection
      - Caperdonich 36yo Douglas Laing Cask DL4945 und Cask DL4947
      Ich habe noch ein paar Flaschen bei einem Forwarder in UK liegen.....
      Dort werden neuerdings schön die „Commodity Codes“ hinterlegt, die dann im Anschluss wahrscheinlich auch zur Bewertung der Verzollung bzw. Zollfreiheit in der EU herangezogen werden.

      Was soll ich sagen - zwei identische Flaschen, zwei unterschiedliche Commodity Codes.
      Zudem ein Sample Set einer Schottischen Destillerie - dort haben sie dann plötzlich Bourbon und sonstiges im Code aufgeschlüsselt.

      Klar, woher soll der/die Aus- und Wiederverpackungsfachangestellte sich auch plötzlich mit Whisky und dessen Feinheiten auskennen......
      Bin auf jeden Fall einmal gespannt, ob sie das vor dem Versand noch korrigiert bekommen.

      Ich werd berichten, ob und wie die Tropfen noch ihren Weg zu mir finden ;-)
      Geht es den UPS-lern unter euch ähnlich ?
      Kommt schon seid Wochen gefühlt alle 2 bis 3 Tage eine Mail von denen,
      dass das Paket dann und dann geliefert wird..... wird aber immer wieder verschoben !
      Auch nach meiner Deklarierung bzw. Angabe das Whisky im Paket ist, kam noch kein weiteres
      Feedback von UPS wie es weitergeht bzw. weitere Zahlungsmodalitäten o. ä.
      Die Ewigkeit dauert lange, besonders gegen Ende
      Woody Allen

      torfbombe schrieb:

      ist bei DHL ähnlich, Jörg. Der Flaschenhals ist der Zoll.

      Hast Du Erfahrung mit der Dauer der Verzollung bei DHL?

      Seit letzten Montag lag meine DHL-Sendung aus UK beim Zoll, ich habe mich Dienstag bei ihnen gemeldet, die Mail zur Deklaration kam am Donnerstag, so dass ich meine Deklaration am Freitag endlich machen konnte.
      Kaffee :moin: macht ja erst dann richtig wach, wenn man ihn morgens über den Laptop schüttet ?(
      Zu meinen Erfahrungen mit UPS:
      Nachdem das Paket mit dem Whisky etwa eine Woche in Südengland verharrte, erhielt ich dann die Nachricht von UPS, es sei jetzt
      auf dem Weg. Nach Glasgow. ;) Und da traf es dann nach zwei Tagen auch wieder beim Absender ein. Es fehlten wohl Papiere.
      Ich habe anschließend mit The Rare Malt Whisky Company einen sehr netten Kontakt aufgenommen. Denen war es gar nicht erklärlich, man habe
      alle erforderlichen Dokumente beigefügt. Aber kein Problem, UPS sei da wohl noch nicht so erfahren. Man wird es neu versenden, mit DHL ...
      Bei mir is es auch ein UPS Paket, das gerade seit Wochen in Herne-Boernig feststeckt.

      Das lustige ist, dass es nicht einmal Whisky ist, sondern nur das Buch von Ralfy, das als Gratisbeilage bei dem whiskyFM Glenfarclas dabei war. Bzw. auch nicht, weswegen die SWA das jetzt nachsenden musste. ;)
      Ich vermute vollkommene Verwirrung unter den Zollbeamten.
      Ich hatte ja schon vorher in meinen Analysen geschrieben, dass ich ein Handelsvolumeneinbruch privat von ca. 50-70% erwarte und B2B ca. 30% auf das Jahr gesehen. Die 68% (kumuliert) aktuell sind natürlich der Wahnsinn. Mal sehen wie lange Johnson dieses Chaos noch verantworten kann. Wie aktuell auch von mir befürchtet steigen die Flaschenpreise in UK eher als dass sie fallen in den Auktionen. Das liegt daran, dass sich UK-Leute eindecken wg. Brexit und aus Drittländern die Leute ahnen, dass wohl die EU als Flaschenlieferant wegbrechen wird,- zumindest die nächsten Monate. -Hamsterkäufe die am Ende in Volatilität bei anderen Flaschen ausarten werden.

      Na ja, da bin ich ja gespannt wie das weitergehen soll.

      Ich hatte ja schon vorher die Frage in den Raum gestellt: Was ist der (praktische) Unterschied aktuell zwischen einem harten Brexit und einem "Brexit-Deal"? Gerade der Privatsektor ist doch das Kernstück bzgl. Konsum was VÖLLIG im "Brexit-Deal" untergegangen ist.

      Die "Zollfreiheit" ist ja wohl ein Witz... - mal abgesehen davon, dass die EU UK wie ein Drittland behandelt. Die sogenannten "Zölle" machen nur einen Bruchteil der realen Mehrkosten aus (VAT maßgeblich und z.B. Alksteuer sind die Kostentreiber) - das hätte ich Ursel und Johnson auch vorher sagen können... nur ich kannte da ja noch nicht die Papiere.

      Durch den Abbau der Devisen-Spekulationen (diese wurden vor ca. 5 Jahren eingeleitet, inoffiziell natürlich) um Johnson / Brexit unter Druck zu setzen seitens EZB und Hedgefonds) steigt das Pfund nun auch noch zu allem Überfluss (es müsste eigentlich fallen aktuell).

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „christian79“ ()