Hallo ins Forum!
Als großer Freund der Insel Islay im Allgemeinen und des Feis Ile im Besonderen, stellt das 40. Festival natürlich einen besonderen Anziehungspunkt dar. Schon seit dem Frühjahr 2025 liefen meine Planungen. Aufgrund von Flugplanänderungen und abweichenden Fährverbindungen mussten einige Änderungen berücksichtigt werden, aber am Ende ist das ja das Salz in der Suppe.
Nachfolgend der erste Teil meiner Erlebnisse und Eindrücke.
Am Freitag, den 22.05.2026 ging es per Bahn ab Koblenz zum Frankfurter Flughafen und ein Airbus A321 der LH (die "Nördlingen") brachte mich nach Glasgow. Aktuell gibt es ab Frankfurt nur noch Direktflüge nach Edinburgh.


Nachdem mein Koffer, gefühlt wie immer als letzter auf dem Band landete, führte ein kurzer Fußweg zum Fahrzeugvermieter meiner Wahl. Dort gab es ein kostenloses Upgrade auf dieses Modell samt Automatik. Die Federung war nicht zwingend Highland- und Island kompatibel.

Am frühen Freitagabend lief der Verkehr auf der A 83 recht flüssig und nach einem Verpflegungshalt in Lochgilphead erreichte ich gegen 20:00 Uhr meine Unterkunft in Kennacraig. Das Redhouse Cottage.

Ich hatte mich bewusst gegen eine Unterkunft auf Islay entschieden. Das Cottage liegt nur 10 Gehminuten von der Fähre nach Islay entfernt und stellt einen guten Ausgangspunkt in Richtung Arran und Kintyre dar. Doch dazu später mehr. Auch innen strahlt das Häuschen Wohn- und Behaglichkeit aus.



Am Samstag dann der angesprochene kurze Fußweg zum Fährhafen von Kennacraig. Dort wartete das neueste Schiff der Calmac-Reederei, die MV Isle of Islay.

Auch im Inneren macht das Schiff einen hervorragenden Eindruck. Durchdachte Lösungen und ein freundliches Ambiente heißen die Reisenden willkommen.
Allerdings ist die Funktionsfähigkeit der Bugklappe bereits nachhaltig gestört. Die Auffahrt konnte in der gesamten Woche nur über das Heck erfolgen. Pkw`s wendeten im Bauch der Fähre, Lkw`s, Lieferwagen und Wohnmobile mussten rückwärts auffahren.



Nach einer kurzweiligen Überfahrt wurde Port Askaig erreicht. Bei meiner Buchung war noch Port Ellen als Zielhafen angegeben und so wurde es nichts mit dem gemütlichen Fußweg zur Lagavulin Brennerei. Stattdessen hatten die umsichtigen Organisatoren des Feis Ile einen Bus geordert, der Besucher direkt zu Lagavulin transportierte.

Um 11:00 Uhr begannen dort die Festlichkeiten. Ja, es gab eine längere Schlange von Menschen zum Zeitpunkt der Eröffnung, die sich aber anschließend rasch verteilten. Insgesamt erschien mir das Festival keinesfalls überlaufen. Es war wirklich überall stressfrei. Vielerorts kann man den Zulauf mit einer ordentlichen Dorfkirmes vergleichen. Lagavulin war neben Bowmore recht gut besucht. Bruichladdich am Sonntag ragte wohl heraus, dort war ich aber selbst nicht. Ein guter Indikator ist in meinen Augen auch immer die Parksituation am Fährhafen in Kennacraig. Bereits ab dem Montag gab es dort trotz einiger Absperrungen wieder zunehmend freie Parkplätze.


Nach einem kurzen Spaziergang zum Dunyvaig Castle, welches anlässlich von Renovierungen teilweise eingerüstet ist, standen drei Events auf meinem Programm.
Lagavulin Feis 40 Masterclass mit mehreren unveröffentlichten Lagavulin Drams (bei Interesse gerne mehr Infos)

Lagavulin Skies of Feis Ile Release mit Manager Jordan Paisley und den 14 und 31 Jahre alten Festivalabfüllungen aus 2026

Lagavulin 90`s Experience, einige Bilder der verkosteten Abfüllungen sind angefügt




Anschließend kam ich doch noch zu meinem Fußweg ab Lagavulin zum Bus von Port Ellen nach Port Askaig. In bester Stimmung erreichten Whiskyfreunde aus aller Welt und zahlreiche Einheimische die Unterwegshalte.
In Port Askaig wartete schon die MV Isle of Islay auf die Gäste. Ganze vier Motorräder, ein PKW und eine Handvoll Fußpassagiere stachen kurz nach 20:00 Uhr in See.


Ein erlebnisreicher Tag auf Islay ging zu Ende. Hervorragende Drams und viele sehr interessante und auch lustige Kontakte mit Whiskyfreunden aus aller Welt bleiben in Erinnerung.
Weiter geht es dann mit dem zweiten Teil. Wieder geht es über Wasser, aber diesmal nicht auf Islay.
Viele Grüße
Herbert
Als großer Freund der Insel Islay im Allgemeinen und des Feis Ile im Besonderen, stellt das 40. Festival natürlich einen besonderen Anziehungspunkt dar. Schon seit dem Frühjahr 2025 liefen meine Planungen. Aufgrund von Flugplanänderungen und abweichenden Fährverbindungen mussten einige Änderungen berücksichtigt werden, aber am Ende ist das ja das Salz in der Suppe.
Nachfolgend der erste Teil meiner Erlebnisse und Eindrücke.
Am Freitag, den 22.05.2026 ging es per Bahn ab Koblenz zum Frankfurter Flughafen und ein Airbus A321 der LH (die "Nördlingen") brachte mich nach Glasgow. Aktuell gibt es ab Frankfurt nur noch Direktflüge nach Edinburgh.


Nachdem mein Koffer, gefühlt wie immer als letzter auf dem Band landete, führte ein kurzer Fußweg zum Fahrzeugvermieter meiner Wahl. Dort gab es ein kostenloses Upgrade auf dieses Modell samt Automatik. Die Federung war nicht zwingend Highland- und Island kompatibel.

Am frühen Freitagabend lief der Verkehr auf der A 83 recht flüssig und nach einem Verpflegungshalt in Lochgilphead erreichte ich gegen 20:00 Uhr meine Unterkunft in Kennacraig. Das Redhouse Cottage.

Ich hatte mich bewusst gegen eine Unterkunft auf Islay entschieden. Das Cottage liegt nur 10 Gehminuten von der Fähre nach Islay entfernt und stellt einen guten Ausgangspunkt in Richtung Arran und Kintyre dar. Doch dazu später mehr. Auch innen strahlt das Häuschen Wohn- und Behaglichkeit aus.



Am Samstag dann der angesprochene kurze Fußweg zum Fährhafen von Kennacraig. Dort wartete das neueste Schiff der Calmac-Reederei, die MV Isle of Islay.

Auch im Inneren macht das Schiff einen hervorragenden Eindruck. Durchdachte Lösungen und ein freundliches Ambiente heißen die Reisenden willkommen.
Allerdings ist die Funktionsfähigkeit der Bugklappe bereits nachhaltig gestört. Die Auffahrt konnte in der gesamten Woche nur über das Heck erfolgen. Pkw`s wendeten im Bauch der Fähre, Lkw`s, Lieferwagen und Wohnmobile mussten rückwärts auffahren.



Nach einer kurzweiligen Überfahrt wurde Port Askaig erreicht. Bei meiner Buchung war noch Port Ellen als Zielhafen angegeben und so wurde es nichts mit dem gemütlichen Fußweg zur Lagavulin Brennerei. Stattdessen hatten die umsichtigen Organisatoren des Feis Ile einen Bus geordert, der Besucher direkt zu Lagavulin transportierte.

Um 11:00 Uhr begannen dort die Festlichkeiten. Ja, es gab eine längere Schlange von Menschen zum Zeitpunkt der Eröffnung, die sich aber anschließend rasch verteilten. Insgesamt erschien mir das Festival keinesfalls überlaufen. Es war wirklich überall stressfrei. Vielerorts kann man den Zulauf mit einer ordentlichen Dorfkirmes vergleichen. Lagavulin war neben Bowmore recht gut besucht. Bruichladdich am Sonntag ragte wohl heraus, dort war ich aber selbst nicht. Ein guter Indikator ist in meinen Augen auch immer die Parksituation am Fährhafen in Kennacraig. Bereits ab dem Montag gab es dort trotz einiger Absperrungen wieder zunehmend freie Parkplätze.


Nach einem kurzen Spaziergang zum Dunyvaig Castle, welches anlässlich von Renovierungen teilweise eingerüstet ist, standen drei Events auf meinem Programm.
Lagavulin Feis 40 Masterclass mit mehreren unveröffentlichten Lagavulin Drams (bei Interesse gerne mehr Infos)

Lagavulin Skies of Feis Ile Release mit Manager Jordan Paisley und den 14 und 31 Jahre alten Festivalabfüllungen aus 2026

Lagavulin 90`s Experience, einige Bilder der verkosteten Abfüllungen sind angefügt




Anschließend kam ich doch noch zu meinem Fußweg ab Lagavulin zum Bus von Port Ellen nach Port Askaig. In bester Stimmung erreichten Whiskyfreunde aus aller Welt und zahlreiche Einheimische die Unterwegshalte.
In Port Askaig wartete schon die MV Isle of Islay auf die Gäste. Ganze vier Motorräder, ein PKW und eine Handvoll Fußpassagiere stachen kurz nach 20:00 Uhr in See.


Ein erlebnisreicher Tag auf Islay ging zu Ende. Hervorragende Drams und viele sehr interessante und auch lustige Kontakte mit Whiskyfreunden aus aller Welt bleiben in Erinnerung.
Weiter geht es dann mit dem zweiten Teil. Wieder geht es über Wasser, aber diesmal nicht auf Islay.
Viele Grüße
Herbert
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Krümelmonster“ ()







































Eine der ersten Stationen war die Mühle. Diesmal einmal nicht von Porteus oder Boby.









































Und "Mixology" kommt ja auch noch ...




Nun tickt aber die Uhr, es muss noch abgefüllt werden, der Alkoholgehalt gemessen, das Etikett aufgeklebt werden und Korken nebst Kapsel drauf. 














































