Bowmore, Islay

      Bowmore, Islay

      Die Brennerei Bowmore
      1779 bis heute

      Bowmore soll die erste legale Brennerei auf Islay gewesen sein und wurde wohl bereits 1779 von David Simson gegründet. Die Brennerei verblieb im Besitz der Familie und wurde dann wohl 1837 an die Familie Mutter verkauft. Aus den frühen Jahren ist leider nicht viel dokumentiert.

      Laut einer Zeitungsanzeige vom 9. Juni 1844 hieß der damalige Distillery Manager George Eckford.

      Aus dem Greenock Advertiser vom 22. Januar 1850 geht noch einmal die Eigentümerschaft hervor, W. & J. Mutter werden erwähnt. Der Bericht beschreibt die wirtschaftliche Lage auf Islay, alle Brennereien exportierten rund 10.000 Gallonen (ca. 45.000 Liter) pro Woche, der Whisky der Insel wurde überwiegend nach Glasgow verschifft. Bowmore sei den Whiskys des Nordens wie Glenlivet mindestens ebenbürtig.

      1860 findet sich dann der Beschuss des Islay Sheriff Circuit Court, demnach wurde ein Haftbefehl gegen den Brennereimitarbeiter William MacIndoer erlassen, er soll betrunken Landfriedensbruch begannen und seinen Kollegen Robert Bain (Küfer bei Bowmore) tätlich angegriffen haben. Ich vermute ja stark Alkohol am Arbeitsplatz....

      Die folgende Zeitungsrecherche macht wenig Spaß, Ladeverzeichnisse von Schiffen mit Torf und Getreide sowie Werbung dominieren. So sah übrigens die Werbeanzeige von 1875 aus.



      Ende März 1891 wird die Brennerei dann an eine Londoner Investorengruppe verkauft, hier findet sich der Name „Messers Boyd, Jameson & Kelly W.S.“, diese könnten die juristischen Vertreter oder Treuhänder der Investorengruppe gewesen sein. Aber ein Name fehlt noch: Joseph Robert Holmes, aber zu dem komme ich später noch.

      1893 wird ein Markenrechtsstreit geführt, denn die Bowmore Distillery Company wollte die Marke „Bowspey“ eintragen und schützen lassen. Die Brennereien Glen Grant und Dailuaine ließen sich das nicht gefallen und erhoben Einspruch wegen dem Wortbestandteil „Spey“ - dies sei irreführend, da es sich bei den Produkten der Bowmore Distillery um Islay-Whisky handelt. Dem Einspruch wurde stattgegeben. Was aus dem Bericht auch hervorgeht: Die juristische Geschäftsadresse der Bowmore Company schien zu der Zeit die Idol Lane in London gewesen zu sein. Übrigens: Zwar wurde die Marke nicht geschützt, die Brennerei hat ihren Whisky trotzdem eine Zeit lang als Bowspey angeboten.


      Ende Oktober 1894 vermeldet der Campbeltown Courier, dass bei Bowmore nach umfangreichen Erweiterungsarbeiten künftig zwischen 7.000 und 8.000 Gallonen Whisky produziert werden können, wöchentlich. Die Investoren haben also ihren Job gemacht und in die Brennerei investiert.

      Und noch noch eine Werbung von 1897 - wer genau hinschaut, sieht die (nicht eingetragene) Marke „Bowspey“.



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      Fortsetzung folgt nach Zwicshenkommentar - man sich hier nicht selbst antworten.

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      Wo waren wir jetzt....1897?

      Dann springen wir noch mal zurück, merken uns das Jahr aber gut. Der folgende Text ist teilweise sehr technisch, aber wusstest du dass Bowmore seinen Whisky damals den Gewölben eines Bahnhofs lagerte und reifen ließ?


      Alfred Barnard hat Bowmore während seiner Whiskyreise besucht und gut dokumentiert, seine Aufzeichnungen sind 1886 entstanden. Und sie sind auch ziemlich unterhaltsam.

      Barnard beginnt nämlich damit, sich über die schlimme Anreise zu beschweren. Von Port Ellen ging es vier Stunden lang mit der Kutsche durch unbewohntes Gebiet. Ich zitiere: "Auf all unseren Reisen waren wir noch nie eine derart trostlose und einsame Straße entlanggefahren. Glücklicherweise bestand unsere Reisegesellschaft aus einer größeren Anzahl gut gelaunter Personen, denn andernfalls hätten wir diesen düsteren Weg schon lange vor Erreichen unseres Zieles als unerquicklich empfunden." Die Reisegesellschaft versuchte den Kutscher mit Whisky zu bestechen, damit dieser seine Pferde schneller antreibt. Allerdings ohne Erfolg.

      Nach einer Beschreibung des Hotels erfährt man dann folgendes: Der Ort Bowmore zählte im Jahr 1886 ca. 800 Einwohner*innen. Die Brennerei liegt direkt am Meer, die einzelnen Gebäude sind etwas verstreut, bilden aber einen umschlossenen Komplex.

      Zur Gründung schreibt Barnard, dass die Brennerei Anfang diesen Jahrhunderts (sprich nach 1800) durch die Familie Simson gegründet wurde und vor ungefähr 50 Jahren in das Eigentum der aktuellen Besitzer wechselten. Einerseits verifiziert der Bericht damit den Eigentümerwechsel um 1837, andererseits hat Barnard damals nicht das Jahr 1779 bestätigt. Aber da sind vielleicht andere Whiskyhistoriker weiter und haben einen Quellenbeleg.

      Erwähnt wird zudem, dass Bowmore um 1837 die einzige Brennerei mit vererbbarem Nutzungs- und Eigentumsrechten (feu / feued) war, alle anderen Islay-Brennereien waren zu dem Zeitpunkt noch Pachtbetriebe und wurden erst später umgewandelt. Barnard erwähnt zudem die Jura Distillery, die früher ebenfalls mal im Besitz der Eigentümerfamilie gewesen sein soll, allerdings wuchs Bowmore stark und Jura sei im Winter zu schlecht erreichbar.

      Der Vater war gebildeter Landwirt gewesen und hat sich für technische Weiterentwicklungen im Anbau von Gerste und Weizen auf Islay stark gemacht, als Grundeigentümer und Arbeitgeber war er hoch geschätzt.

      Zudem berichtet Barnard noch eine Anekdote....
      Als Mr. Mutter zum ersten Mal nach Islay kam, wurde er von Captain Walter Campbell zum Abendessen eingeladen. Nachdem das Mahl beendet war, begann der alte Kapitän, ihm einige Ratschläge für sein zukünftiges Leben auf der Insel zu geben. Unter anderem warnte er ihn ausdrücklich davor, Geschenke von seinen Nachbarn anzunehmen.

      „Denn wenn sie Ihnen ein Lamm schenken, werden sie später eine Kuh als Gegengabe erwarten. Lehnen Sie daher jedes Geschenk höflich ab – oder bezahlen Sie es sofort.“


      1880 ging das Unternehmen dann vom Vater an die beiden Söhne über.

      Technisch beschreibt Barnard die Brennerei wie folgt:
      - Das Wasser stammt aus dem Laggan River
      - Die Lage ist günstig, weil die Brennereiabfälle (Trester / Draft) besonders in den Wintermonaten als Viehfutter eine zusätzliche Einnahmequelle sind
      - Vier Getreidelager und fünf Mälzereien sind mit Maßangaben und Produktionsmengen beschrieben
      - Es gab drei Malzlager sowie eine Mühle mit Dampfmaschine
      - Drei Heißwasserkessel, die mit direktem Feuer erhitzt wurden und knappe 40.000 Liter* Wasser fassten
      - Die Mash Tun soll die größte auf Islay gewesen sein und fasste 38.580 Liter*
      - Selbst die Pumpen sind mit Herstellernamen und Leistungsvermögen angegeben
      - Die Dampfmaschine kam auf 14 PS
      - Drei Washbacks mit je 47.000 Litern Fassungsvermögen standen im neuen Tun-Room
      - Sechs weitere Washbacks standen im Altbau, diese fassten je ca. 27/28.000 Liter

      * Literangaben sind von mir errechnet.

      Und dann kommt der Bericht zum Brennhaus. Hier beschreibt Barnard insgesamt fünf Brennblasen, drei Wash und zwei Spirit Stills. Die Wash Stills mit einem Fassungsvermögen von 2.200 Gallonen, 2.400 und 2.600 Gallonen (8.500 bis 9.500 Liter). Die beiden Spirit Stills fassten 1.400 Gallonen und 1.210 Gallonen, also 6.364 bzw. 5.501 Liter.

      Obwohl zu der Zeit einige Brennereien die Befeuerung bereits umgestellt hatten, hielt Bowmore an der direkten Befeuerung der Stills fest. Zitat: "Dies ist eine Praxis, von der die Firma unter keinen Umständen abzuweichen bereit ist."

      Auch die Kühlung, Spirit Store usw. werden technisch genauestens beschrieben. Dazu gab es noch zwei Lagerhäuser, das Warehouse No.1, welches direkt in den Fels geschlagen war, sowie Warehouse No.2, welches direkt am Meer errichtet wurde. Barnard erwähnt aber auch, dass die Brennerei deutlich mehr Lagerkapazitäten in Glasgow vorhält und dort seinen Whisky lagert, genauer gesagt in den Gewölben unterhalb der Central Station. Auf Grund der hohen Transportmengen nach Glasgow unterhält die Brennerei mit der S.S. James Mutter ein eigenes Dampfschiff.

      Für den Winterbetrieb lagern zudem 1.000 Tonnen Kohle und 1.200 "Ladungen" Torf in der Brennerei. Die Gerste kommt überwiegend vom Festland. Die Jahresproduktion wird mit 200.000 Gallonen Whisky angeben.

      Zum Ende hin noch die Zeichnung aus dem Jahr 1886. Urheberrechtlich mittlerweile gemeinfrei.


      *Anmerkung: Die Angabe der Bowmore-Gründung im Jahr 1779 finde ich überhaupt erst auf der Werbeanzeige von 1897. Barnard veröffentlichte sein Buch über die Whiskybrennereien zehn Jahre zuvor. Nach der kreativen Bowspey-Aktion könnten böse Zungen jetzt das Wort "Marketing" nutzen. Zumindest ist den neuen Eigentümer nach Erwerb 1891 das echte Gründungsdatum eingefallen.

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      Jetzt springen wir wieder nach vorne. Zurück in das Jahr 1897, aus welchem es nämlich noch diese Karte gibt.



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      Anschließend durchschreiten wir die Jahrhundertwende. Die Kurzfassung: Krise, kurze Erholung, Krieg, schwere Krise, Erholung, noch mehr Krieg. Dazwischen auch Phasen, in denen die Brennerei beinahe schon eine Lost Distillery war. Aber der Reihe nach.

      1900 - 1925

      Im Jahr 1900 und in den ersten Folgejahren finden sich in den Zeitungen weiterhin viele Werbeanzeigen der Brennerei, auch ist ein Bericht dokumentiert, dass der amerikanische Markt stark wachse. Allein im November 1905 wurden zudem 8.994 Gallonen (ca. 41.000 Liter) Whisky für das Vatting verschifft. Bowmore ging es zu dieser Zeit offensichtlich blendend (Wortspiel).

      Am 8. Dezember 1905 brach gegen 22.30 Uhr ein großes Feuer in einer der Mälzereien (No. 1 / Kiln) aus, ein Übergreifen des Feuers auf die benachbarten Malzböden und das Stillhouse konnte verhindert werden. Das Gebäude mit dem Kiln wurde jedoch vollständig vernichtet.

      1909 finden sich noch Aufzeichnungen über Anlieferungen von Gerste und Kohle, die Mälzerei ist noch in Betrieb und trotz der wirtschaftlich schwierigen Lage der Branche ging die Produktion unvermindert weiter. Immerhin könne die Brennerei ihren Platz im weltweiten Handel behaupten und genieße seit 1779 einen weltweiten Ruf.

      1910 ging es der Brennerei wohl deutlich schlechter, die steuerliche Bewertung der Brennerei (Rateable Value) wurde um 30% reduziert. Die Whiskykrise zog an Bowmore also nicht unbemerkt vorbei. Bowmore schreibt auf der eigenen Homepage, dass die Brennerei zwischen 1892 und 1925 einer ungewöhnlichen Gruppe von vier Investoren gehörte. Ich finde dazu aber vor allem einen Namen: Holmes

      Joseph Robert Holmes steht 1924 als Alleininhaber vor Gericht, da er gegen das Arbeitslosenversicherungsgesetz (Unemployment Insurance Act) verstoßen haben soll. Er ging in dem Verfahren gegen ein bereits erfolgtes Urteil in Berufung. Aus dem Campbeltown Courier vom 5. April 1924 erfahren wir dann, dass er Alleininhaber der „Bowmore Distillery Company“ und Eigentümer der Bowmore Distillery auf Islay ist. Diese wiederum ist bereits seit dem Jahr 1915 stillgelegt und er hält die Brennerei mit dem Ziel sie zu veräußern, eine Wiedereröffnung strebt er nicht an. Man erfährt zudem noch, dass er zwei Hausmeister, Vater und Sohn, beschäftigte, welche die stillgelegte Brennerei betreuten und darauf achteten, dass sich niemand Zutritt verschaffte.

      Die Verbindung von Holmes zur Brennerei ist auch schon älter, 1904 findet die Wahl zum County Council statt. Er, also „Joseph Robert Holmes, Bowmore Distllery“ gewinnt gegen den bisherigen Vertreter des Bezirkes (Reverend J. A. Campbell, Church of Scotland). Ich vermute, es wird in der Company eine Zeit lang stille Teilhaber gegeben haben. Ob und wann diese gegebenenfalls vor dem Verkauf ausgeschieden sind, konnte ich auf die Schnelle nicht finden. Zudem wird sein 25-jähriges Jubiläum als Inhaber im Jahr 1916 gefeiert, in seiner Abwesenheit - da er gerade in London weilt. Demnach müsste er Bowmore jedoch bereits im Februar 1891 übernommen haben, also ein Jahr früher als die Brennerei das heute selbst ausweist. Nachträglich finde ich Berichte darüber, dass er bereits 1892 gegenüber Behörden und Gerichten als Vertreter und Eigentümer der Brennerei auftrat. Somit ist davon auszugehen, dass er seit 1891 Haupteigentümer bzw. geschäftsführender Gesellschafter der Brennerei gewesen ist, obwohl sein Name bei der Übernahme nicht im Konsortium aufgeführt wurde.

      Mein Fazit somit: Die Familie Mutter verkaufte die Brennerei 1891 an Joseph Robert Holmes und dahinter stehende Kapitalgeber. Er legte die Brennerei 1915 still und hatte die Wiederinbetriebnahme nie vor.

      Im Februar 1925 fand er dann einen Käufer, zumindest wird eine neue „Sheriff’s Bowmore Distillery Ltd.“ mit einem Stammkapital von 30.000 Pfund registriert. Falls jemand den Wikipediaeintrag korrigieren möchte: Holmes wurde nicht 1925 Inhaber der Brennerei, er verkaufte sie Anfang 1925 an Mr. Thomas Sherriff. Zugleich folgte die Ankündigung, die Brennerei werde noch in dieser Saison die Produktion aufnehmen und anschließend mit elektrischem Licht ausgestattet werden.

      .....

      Hier endet meine Recherche erst einmal. Was interessieren mich auch die modernen Zeiten der letzten 100 Jahre? Ne... werde schon noch weiter arbeiten, begebe mich aber erst einmal auf die Suche nach Fotografien oder weiteren Zeichnungen der bisher beschriebenen Zeiträume.

      PS: Ich trinke während der Recherchen, Schreibfehler werden nachträglich nüchtern korrigiert. Man darf mich aber gerne mit 2-4cl für die nächste Brennerei supporten. Ich vermeide auch schweren Landfriedensbruch.
      So leicht sind Fotografien nicht zu finden. Die folgende kann bisher nicht korrekt zeitlich einsortiert werden - ich schätze sie jedoch auf die Zeit um 1900. Auch wenn die Qualität nicht ideal ist, so kann man anhand der Farbverläufe eine Brennerei in sehr gutem Zustand sehen. Um 1900 sind viele erste Fotografien der Brennereien in wirtschaftlich guten Zeiten und einer Welle der Modernisierungen und Erweiterungen entstanden.



      Anmerkung: In Archiven ist das Bild bisher wegen fehlender genauer Einordnung nicht zur Weiterverwendung freigegeben, unter anderen wartet es bei TroveScot noch auf eine Bearbeitung. Eine Weiterverbreitung ist damit immer mit einem urheberrechtlichem Restrisiko verbunden. Ich vertraue meiner eigenen Einschätzung und gehe daher von altersbedingter Gemeinfreiheit aus.


      Spezieller wird es nun bei dieser Aufnahme. Sie wurde mir vom Museum of Islay Life digitalisiert und zur Nutzung überlassen (danke Malcom ❤️). Auf der Rückseite des Bildes ist mit Bleistift „ca.1920“ vermerkt.

      Erst einmal das Bild und dann meine zeitliche Einordnung…




      Das Bild wird heute auch von der Brennerei genutzt, da Bowmore ab 1963 stark umgebaut und modernisiert wurde, es soll die Brennerei in alter Form zeigen. Aber nun zeitlich:
      - Die Brennerei sieht deutlich weniger schön als 1890-1900 aus, ein paar Jahre sind zumindest ins Land gegangen
      - Der Schornstein raucht!
      - Sehen wir da deine britische Fahne am Mast?

      Leider kann ich nicht rekonstruieren, wo der Kiln No 1 war - denn eventuelle Brandschäden oder Änderungen in der Gebäudestruktur wären ein Hinweis. Dennoch wird das Bild nach 1905 entstanden sein.

      Auch bei Verwendung zur Dokumentation des Zustandes von vor 1963 kann ich eine weitere Einschränkung machen: Der Schornstein ist eckig, 1949 erhielt Bowmore einen runden Schornstein. Wir sind also vor 1949.

      Eine Theorie könnte sein, dass die britische Fahne während der Zeiten des zweiten Weltkrieges wehte. Allerdings diente die Brennerei in der Zeit als RAF-Stützpunkt für Flugboote. Ich denke so einfach hat man es damals der Aufklärung der deutschen Luftwaffe nicht machen wollen.

      Gehen wir also noch mal von ca. 1920 aus. Die Brennerei war von 1915 bis 1925 stillgelegt, der Schornstein ist jedoch in Betrieb. Es gibt nun zwei Varianten. Entweder zeigt das Bild die Brennerei vor 1915 oder die Aufnahme ist extra für den Verkauf während einer Wartungsphase entstanden. Ob dafür dann die britische Fahne gehisst wurde? Zumindest während der aktiven Betriebszeit kann ich mir dies schon dadurch erklären, dass Inhaber und Kapitalgeber aus London kamen und dort auch die Geschäftsadresse der Bowmore Company hin verlegt haben.

      Ich würde das Foto auf 1910 bis 1925, eher um 1915 schätzen.

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