Glen Els -> Elsburn

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      Vor Gericht und auf Hoher See bist du in Gottes Hand....

      Die Kanadier haben das ganz anders gesehen. Dort hat die SWA die Brennerei Glen Breton in - Achtung - Nova Scotia, Neu-Schottland auch verklagt.
      Der Oberste Gerichtshof Kanadas hat die SWA zum Teufel gejagt.
      Nun spricht man bei uns nicht english oder gälisch und glen ist nicht wirklich ein deutsches Wort
      aber der nächste Schritt wäre sicher ein weltweites Patent auf das Wort glen.
      Never water another man's whisky.

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      Das Urteil basiert nur nicht auf einem natürlichen Gebrauch der heimischen Sprache, sondern auf der Assoziation mit Schottland bzw. dem Whisky von dort.

      Von daher verstehe ich es nicht. Es gibt doch bei Lebensmitteln geografisch geschützte Begriffe (Champagner, Parmaschinken). Der Begriff "Glen" ist hier nicht geregelt. Auf welcher rechtlichen Grundlage kann man ein Urteil so fällen?
      Whisky-Journal - von, über und wegen Whisky

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      - SMWS 38.xxx (Caperdonich)
      - Caperdonich 24yo Whiskykanzler Uncollectable Collection
      - Caperdonich 36yo Douglas Laing Cask DL4945 und Cask DL4947
      Wenn "Glen" als markenrechtlich bedeutsam geschützt wäre (z.B. Wortmarke) oder eben als Regionale Herkunftsbezeichnung (wie Schwarzwälder Schinken) fände ich das Urteil angemessen. Ich glaube nicht, dass das Urteil auf EU ebene Bestand hätte, Ortsnamen dürfen ja normalerweise auch nicht als Marke eingetragen werden. Und es heißt ja nicht jeder Whisky Glen sowieso, nichtmal die Schreibweise (getrennt oder zusammen) ist einheitlich. Und alles andere ist natürlich Marketing, aber dass muss m. E. Aus wettbewerbssichtlicher Perspektive erlaubt sein, sonst darf ich mein Produkt ja nicht frei benennen - Der Tal Els - Harzer Mittelgebirgsgerstenbrand. Prima Name zur internationalen Vermarktung.. willkommen im VEB...
      Bier. Macht aus armen Sündern fröhliche Seelen!

      Mein Lieblingstier: Der Zapfhahn..
      Ich kann es nicht mehr hören die rumheulerei wegen "Glen".
      Ich glaube seit 2002 verklagt die SWA jeden der versucht einen Whisky außerhalbs Schottland mit "Glen-" zu bezeichnen. Wer das seitdem noch nicht mitbekommen hat, aber meint sich mit Whisky auszukennen oder sogar selber welchen zu machen, erweckt kaum mein Mitleid.
      Es war auch schon vor dem EuGh. Ist durchgekaut worden von Links und von rechts. Bevor ihr Mitleidskrokodiltränen vergießt denkt mal über Marketing nach.
      Oder sucht einfach mal bei Google-Maps in Deutschland nach einem Ort der "Glen" heißt.
      ___Mortlach.de

      ____ „Kühner als das Unbekannte zu erforschen, kann es sein, das Bekannte zu bezweifeln.“ Alexander von Humboldt

      Wir alle seins Brüder,
      Wir alle seins gleich!
      Hat es - ausserhalb Schottland - eigentlich schon mal einer mit Strath... versucht ?(

      Nur mal so nebenbei; falls man den Hals nun gar nicht voll genug bekommt und/oder bisher noch keiner drauf gekommen ist.
      Okok, hat nicht die gleiche Zugkraft wie "Glen"dingenskirchen, aber vielleicht auch nur reine Gewöhnungssache ...



      ;) Det
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      @rednose: also wie ich auf die schnelle gegoogled habe, hat Glen Buchenbach vorm EuGH doch wohl zunächst recht bekommen und verkauft den Whisky auch noch dementsprechend. Ich vergieße keine Krokodilstränen, aber darf mir doch trotzdem eine Meinung bilden, oder?
      Vielleicht hast du ja noch ein paar Infos und Quellen inhaltlicher Art für diejenigen, die diesen Streit noch nicht seit 2002 verfolgen?
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      rednose schrieb:

      Ich kann es nicht mehr hören die rumheulerei wegen "Glen".
      Ich glaube seit 2002 verklagt die SWA jeden der versucht einen Whisky außerhalbs Schottland mit "Glen-" zu bezeichnen. Wer das seitdem noch nicht mitbekommen hat, aber meint sich mit Whisky auszukennen oder sogar selber welchen zu machen, erweckt kaum mein Mitleid.
      Es war auch schon vor dem EuGh. Ist durchgekaut worden von Links und von rechts. Bevor ihr Mitleidskrokodiltränen vergießt denkt mal über Marketing nach.
      Oder sucht einfach mal bei Google-Maps in Deutschland nach einem Ort der "Glen" heißt.


      ...und nur weil die SWA zu dem Thema weltweit vor jedem Gericht "rumtrollt", heißt das ja nicht dass es rechtmäßig ist oder sich alle danach zu richten haben....
      Interessant, dass hier immer wieder die Beweggründe der bösen, bösen SWA so sehr kritisiert werden - aber nicht die Motive der deutschen Hersteller, die es für nötig befanden, das im Ursprung gälische Wort Glen, das laut Wiki heutzutage vor allem in schottischen Ortsnamen Verwendung findet, prominent in den Markennamen ihres deutschen Produktes aufzunehmen...
      'Too much of anything is bad, but too much of good whisky is barely enough.' :flag2:

      Es wird eingeschenkt: meine Samplebar

      :flag:

      Lord Melchett schrieb:

      ... hat Glen Buchenbach vorm EuGH doch wohl zunächst recht bekommen und verkauft den Whisky auch noch dementsprechend.

      Das EuGH hat den Fall zurückgewiesen nach Hamburg. Das Gericht in HH hat am 7. Februar nach einer Klage der Scotch Whisky Association (SWA) geurteilt, dass der Namensbestandteil „Glen“ so stark an Schottland und schottischen Whisky erinnere, dass der Verbraucher in die Irre geführt und schützenswerte Interessen der schottischen Erzeuger verletzt würden. Jetzt geht die Waldhornbrennerei in Berufung zu diesem Urteil und verkauft deswegen, weil der Berufsprozess nicht abgeschlossen ist, weiter unter dem Namen.
      Was ich nicht verstehe, warum man solche blöden Namensgebungen in Schutz nimmt. Schaut mal nach Irland. Da ist der Begriff "Glen" durchaus im Sprachgebrauch aber kein Whiskyhersteller kommt auf die Idee seinen Whiskey so zu nennen. Oder siehe USA, Taiwan oder Japan usw.
      Nur gefühlt jede zweite deutsche Korn- und Obstlerbrennerei die nun Whisky machen will nennt sich Glenhaumichweg. Die sollten mehr Einsatz in die Herstellung guten Whiskys investieren statt in Rechtsstreits mit der SWA. Dann wäre ich der Erste der Waldhorn Whisky kaufen würde. Vielleicht gibt es dann mal einen Taldronach in Schottland.
      ___Mortlach.de

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      Wir alle seins Brüder,
      Wir alle seins gleich!
      Naja. Fast schon müßig, darüber zu diskutieren.

      Schade finde ich es (ob jetzt gerechtfertigt oder nicht) für die bereits etablierte Marke "Glenels", die in Deutschland erfolgreich eingeführt wurde. Eine Marke aufbauen ist schwieriger als viele denken. Und erst umbauen ...

      Aber solange der Inhalt gleich bleibt, werden wohl die meisten Maltfreunde ihnen wohl treu bleiben ...
      :schlürf: